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drp Kulturtours - Künstlerkolonien in Worpswede und Fischerhude (VHS Brilon)

Kunstreise nach Bremen und Worpswede in Kooperation mit der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg drp Kulturtours
Veranstalter: drp Kulturtours Angebotsnummer: 263041 Reisedauer: 4 Tage Reiseland: Deutschland Kundenbewertung:
(4 von 5)
Termine: 1 Termine im Zeitraum vom
08.10.2026 - 08.10.2026
Teilnehmerzahl: min. 8 max. 16
ab € 1.155 zur Buchungsanfrage
    Kunstreise nach Bremen und Worpswede in Kooperation mit der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg


Worpswede zählt zu den herausragendsten Künstlerkolonien in ganz Europa. Das liegt zum einen daran, dass sich rund um 1900 eine Reihe innovativer, die Malerei nachhaltig beeinflussender Künstler in dem abgeschiedenen Ort, der auf einer Erhebung über dem Teufelsmoor thront, hier niederließen. Darunter waren auch einige bahnbrechende Künstlerinnen – von denen Paula Modersohn-Becker die berühmteste war.

Zum anderen konnte der Ort bis heute seinen idyllischen Charme bewahren. Und einige der Wohn-, Atelier- und Ausstellungsräume, die die mehrere Künstler-Generationen hier herrichteten und schufen, sind bis heute erstklassige Museen und Galerien. Sie überzeugen nicht nur durch hochwertige Sammlungen und außergewöhnliche expressionistische oder Jugendstil-Architektur, sondern seit Jahrzehnten auch durch klug und abwechslungsreich kuratierte Sonderausstellungen.

Übernachtungsstandort ist Bremen, von wo aus man zügig nach Worpswede und Fischerhude gelangt. Selbstverständlich besuchen wir auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt. Und dazu zählt nicht nur das mittelalterliche Gebäude-Ensemble rund um Dom, Rathaus und Marktplatz, sondern auch die expressionistisch gestaltete Böttcherstraße mit dem Paula Modersohn-Becker Museum.


Verlauf
 
Anreise nach Bremen, Böttcherstraße und Co
Anreise nach Bremen (aus Brilon mit dem Reisebus oder ab jedem anderen Ort individuell mit der Bahn) Zu Beginn der Reise erkunden wir mit unserer Führerin die Böttcherstraße – das Meisterwerk des Bildhauers und Baumeisters Bernhard Hoetger. Der verwinkelte Straßenzug – eigentlich eine enge Fußgängergasse – ist eines der herausragendsten Beispiele der expressionistischen Architektur weltweit. Während die meisten Mauern des Gebäudekomplexes durchgängig im Stil des Klinkerexpressionismus gehalten sind, überrascht das im Inneren gelegene Haus Atlantis mit einem Saal, dessen Deckengewölbe in blauen und weißen Glasbausteinen gehalten ist: der Himmelssaal. Wenn aktuell keine Veranstaltungen dort stattfinden, können wir auch dieses – im wahrsten Sinne des Wortes – Highlight besichtigen. Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss widmen wir uns am Nachmittag ganz der aktuellen Ausstellung im Paula Modersohn-Becker-Museum. Zimmerbezug im zentral gelegenen Hotel und gemeinsames Abendessen.

Künstlerkolonie Worpswede
Der Reisebus bringt uns vorbei an Wiesen und Auen direkt zu einem bedeutenden Baudenkmal Worpswedes: dem Jugendstil-Bahnhof. Dort treffen wir unsere Stadtführerin, die uns durch die Künstlerkolonie führt. Selbstverständlich gehen wir zum Grab von Paula Modersohn-Becker, die bereits mit 31 Jahren verstarb. Außerdem kommen wir an der so genannten Käseglocke vorbei, einem Wohnhaus nach einem expressionistischen Entwurf von Bruno Taut. Generell spielt der Expressionismus in Worpswede nicht nur in der Malerei eine bedeutende Rolle, sondern auch in der Architektur. Unter der Federführung von Bernhard Hoetger, der später die einzigartige Böttcherstraße in Bremen schuf, entstand das Kaffee Verrückt. Der Fachwerk-Ziegelbau mit seinen krummen Balken sowie den wild vor- und zurück-springenden Ziegeln zählt zu den Schlüsselwerken des Backsteinexpressionismus. Direkt daneben im selben Stil: die Große Kunstschau – ebenfalls von Hoetger errichtet. Neben Wechselausstellungen sind hier herausragende Arbeiten der legendären Worpsweder Künstler zu sehen, darunter Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen, Paula Modersohn-Becker, Ottilie Reylaender, Otto Modersohn etc. À propos Heinrich Vogeler: Der Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge, Schriftsteller und Sozialist zählt zu den Mitbegründern der Künstlerkolonie Worpswede. Bekannt wurde er vor allem durch seine Jugendstil-Arbeiten. Er schloss sich schon früh der Künstlergruppe um Otto Modersohn an und gestaltete ab 1895 seinen Barkenhoff – eine nach den Prinzipien des Jugendstils umgebaute Bauernkate. Der Barkenhoff präsentiert heute Ausschnitte aus dem reichhaltigen Oeuvre des Mulitalents: selbst entworfene Möbel, Grafiken und Gemälde. Zwischendurch gemeinsames Mittagessen in Worpswede. Am späten Nachmittag bzw. frühen Abend Rückfahrt nach Bremen. Freie Abendgestaltung.

Bremerhaven: Auswandererhaus und Klimahaus
Der Bus bringt uns heute nach Bremerhaven. Am Vormittag führt der Weg ins Deutsche Auswandererhaus, wo bewegende Geschichten von Millionen Menschen lebendig werden, die von Bremerhaven in die Welt aufbrachen. Multimediale Inszenierungen lassen hautnah spüren, wie es war, alles hinter sich zu lassen und in eine neue Heimat aufzubrechen. Nach einer genussvollen Mittagspause im stilvollen Museumscafé, mit Blick auf den Alten Hafen, geht die Reise weiter – diesmal rund um den Globus. Im Klimahaus Bremerhaven folgen wir dem Längengrad 8 Ost auf eine faszinierende Weltreise durch verschiedene Klimazonen. Von der tropischen Hitze Kameruns bis zur frostigen Kälte der Antarktis: hautnah, interaktiv und wissenschaftlich fundiert. Am frühen Abend Rückfahrt nach Bremen und gemeinsames Abendessen.

Bremen – Fischerhude – Heimreise
Bei der Fortsetzung unseres Stadtrundgangs in Bremen lernen Sie heute den Marktplatz mit seinen architektonischen Schmuckstücken kennen. Und Sie können sich mit eigenen Augen und Ohren davon überzeugen, dass es die Bremer Stadtmusikanten doch bis in die Hansestadt geschafft haben – anders als im Märchen geschildert. Nach kurzer Fahrt mit Bus erreichen wir Fischerhude. Der kleine Ort liegt idyllisch inmitten mehrerer Seitenarme der Wümme. Historische Backstein- und Fachwerkhäuser, darunter einige prachtvolle Vierständerhöfe, bilden entlang der vor sich hin gluckernden Wasserläufe ein einzigartiges Ensemble. Einst lebten die Menschen hier von der Landwirtschaft und dem Fischfang. Doch dann entdeckten Künstler den malerischen Ort und ließen sich hier nieder. Pionier war 1896 Otto Modersohn, der im Jahre 1901 eine gewisse Paula Becker heiratete. Nachdem Modersohn den Ort entdeckt hatte, entwickelte sich Fischerhude schnell zum Anziehungspunkt für Malerinnen und Maler. Auch heute noch gilt Fischerhude als Künstlerdorf – und die Nachfahren des Künstlers betreuen heute das Otto-Modersohn-Museum. Führung durch das Museum sowie durch das Heimathaus Irmintraut und den Ort. Am späten Nachmittag Rückfahrt über Bremen nach Brilon (oder mit der Bahn ab Bremen zu Ihrem Heimatort).




Leistungen:
 
  • Busreise im modernen Reisebus ab/an Brilon mit der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg. Alternativ individuelle Anreise mit der Bahn zubuchbar.
  • 3x ÜN/F im ****Dorint Hotel Bremen
  • Tourismusabgabe Bremen
  • 3x Mittagessen (ohne Getränke)
  • 2x Abendessen (ohne Getränke)
  • Führungsprogramm und Eintritte lt. Programm
  • Quietvox-Tourguide-Kopfhöhrersystem
  • IBK-Skript "Expressionismus"
  • Klimaschutzbeitrag über atmosfair in Höhe von 100% des CO2e-Ausstoßes des Landprogramms


Nicht eingeschlossene Leistungen:
 
  • Anreise nach Bremen und zurück, sofern Abfahrtort nicht Brilon. Wir organisieren gerne die Bahnfahrkarten für Sie.
  • Reiseversicherung: Wir empfehlen eine Reiserücktrittversicherung und unterbreiten Ihnen dazu unverbindlich ein Angebot.
  • Getränke während der gemeinsamen Essen


 


Hinweise

Information zur Gruppengröße: Diese Reise findet in Kooperation mit der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg statt. Die Gruppengröße liegt daher in diesem Fall bei 20 - 34 Teilnehmern.


Ihr atmosfair Beitrag

Für den Hin- und Rückflug für eine Person entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter ... (Hyperlink entfernt)


Zahlungsmodalitäten

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%

Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage

Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21

Sofern in Einzelfällen seitens der örtlichen Leistungsträger andere Bedingungen zur Anwendung kommen (z.B. bei Kreuzfahrtprogrammen), informieren wir Sie hierüber in der Rubrik "Programmhinweise". Sofern bei den (Gruppen-)Reisen eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn möglich.


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