Hauser exkursionen - Tansania - Massai-Hochland & Heiliger Berg
Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 302673 Reisedauer: 14 Tage Reiseland:
Tansania Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine:
5 Termine im Zeitraum vom
24.01.2027 - 03.10.2027
24.01.2027 - 03.10.2027
ab € 4.095
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Trekkingreise vom Ngorongoro zum Lake NatronDurch die wilden Vulkanlandschaften im Norden von Tansania wandern wir vorbei an tiefen Kratern und weiten Savannen bis zum schimmernden Lake Natron. Vom Rand des Ngorongoro-Kraters schweift der Blick über eine der tierreichsten Regionen Afrikas: Zebras, Gnus, Löwen und Nashörner ziehen durch die gewaltige Caldera. Durch Massai-Land steigen wir auf schmalen Pfaden hinab zum einsamen Kratersee Empakaai, durchqueren Akazienwälder und folgen den Hirtenpfaden bis in die heiße Ebene am Fuß des heiligen Vulkans Ol Doinyo Lengai - zu deutsch: der Berg Gottes. Wenn die Sonne über der Steppe aufgeht, leuchtet die Landschaft in warmen Rot- und Goldtönen, während am Lake Natron tausende Flamingos das flache Wasser rosa färben. Besonders intensiv wird die Reise durch die Begegnungen mit den Massai, die uns an ihre Kultur heranführen. Gemeinsam mit unserem Massai-Führer trekken wir durch das Siedlungsgebiet, erfahren mehr über Spiritualität, Traditionen und das Leben zwischen Herden und der Savanne. Wir besuchen ein Boma, lauschen den Geschichten unserer Begleiter und erleben eine Region, in der Natur und Kultur seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden sind. Zwischen Trekkingtagen, Tierbeobachtungen und eindrucksvollen Begegnungen bleibt immer wieder Zeit, die Weite Ostafrikas und die besondere Atmosphäre dieser ursprünglichen Landschaft auf sich wirken zu lassen.
Highlights
- 4-tägiges Trekking im Hochland der Massai (3 - 5 Std. täglich)
- Optionale Besteigung des Ol Doinyo Lengai (2.960 m), Gipfeltag ↑↓ 1.610 Hm, 9 - 12 Std.
- Tiefe Einblicke in die Massai-Kultur erhalten
- Mit etwas Glück die "Big Five" im Ngorongoro-Krater erspähen
- Am Lake Natron unzählige Flamingos sichten
- Massai-Steppe bei Fahrradsafari erkunden
- Reise mit Safari- und Sansibar-Verlängerung ausklingen lassen oder den Mount Meru besteigen
Verlauf:
1. Tag: Anreise
Linienflug zum Kilimanjaro Airport.
2. Tag: Ankunft in Tansania
"Karibuni!" Willkommen in Tansania. Nach Ankunft am Flughafen fahren wir in unser Hotel in Arusha. Die Stadt liegt am Fuße des Mount Meru, des dritthöchsten Berges Tansanias, und ist nach einem in der Region lebenden Massai-Volk benannt. Sie gilt als Tor zu den weiten Savannen und als wichtigstes Handelszentrum im Norden des Landes. Umgeben von Kulturlandschaft werden auf den städtischen Märkten Kaffee, Mais, Bohnen und Rinder gehandelt. Wir machen es uns erstmal im Hotel bequem und erholen uns von der Anreise. (A)
3. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater
Am frühen Morgen lassen wir den Mount Meru hinter uns und fahren Richtung Westen. Der Ngorongoro-Nationalpark liegt mit seinem rund 35 Quadratkilometer spannenden Vulkankrater auf dem Großen Afrikanischen Grabenbruch und ist bekannt für seine Artenvielfalt. Besonders außergewöhnlich ist aber das Zusammenleben von Hippos, Nashörnern, wilden Raubkatzen, abertausenden Antilopen und der ansässigen Massai-Bevölkerung und ihren Nutztieren. Nach einem ersten Fotostopp am Kraterrand fahren wir in die riesige Caldera und begeben uns direkt auf die Pirsch. Hier können wir mit etwas Glück die "Big Five" aus nächster Nähe erspähen. Nach der Mittagspause machen wir uns erneut auf die Suche nach den Wildtieren. Am Nachmittag verlassen wir den Krater und fahren zum nächstgelegenen Dorf in unsere Unterkunft. (F, L, A)
4. Tag: Olmoti-Krater und Beginn des Trekkings
Nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg zum Kraterrand, fahren aber heute entlang der Abbruchkante in das Siedlungsgebiet der Massai: Unser erster Halt ist das Dorf Nainokanoka. Von der Ranger-Station steigen wir über einen dünnen Regenwaldgürtel zum Olmoti-Krater auf, der nach dem Ngorongoro-Krater der Zweitgrößte im Nationalpark ist. Wenn die niederen Lagen in der Trockenzeit nicht mehr ausreichend Nahrung für die Herden hergeben, steigen einige Massai mit ihren Tieren in den Krater auf und lassen sie hier über die trockenen Monate hinweg weiden. Dann sind auch die wenigen kleinen Wohnsiedlungen, auch Bomas genannt, im Krater bewohnt. In der Mitte des Plateaus sehen wir einen Hügel und erahnen, dass es sich hierbei um den erloschenen Schlot des Vulkans handelt. Was es mit dieser Anhöhe und der Religion der Massai auf sich hat, erfahren wir von unserem Massai-Begleiter während wir in den Krater hinab zu einem Flusslauf steigen. Über eine provisorische Holzbrücke gehen wir ein kurzes Stück zu einem Wasserfall, der Lebensader der umliegenden Dörfer. Wir wandern zurück zu der Ranger-Station, machen eine Mittagspause und fahren zum Trekkingstart, wo bereits unsere lokale Begleitmannschaft auf uns wartet. Heute wandern wir zu dem Dorf Bulati, wo wir ein kleines Stück außerhalb unser Lager aufschlagen. (F, L, A)
5. Tag: Über das Hochland zum Lake Empakaai
Über einen sanften Anstieg verlassen wir die weite Hochebene um Bulati. Unser heutiges Ziel ist der Empakaai-Krater, dessen Kante wir am frühen Mittag erreichen. Vom Camp aus sehen wir zum ersten Mal den heiligen Berg der Massai, den Ol Doinyo Lengai. Während die Begleitmannschaft die Zelte aufbaut, steigen wir in die kleinste der drei Calderas hinab. Über einen schmalen Pfad gehen wir in langsamem Tempo zum Kratersee. Links und rechts wuchert der Regenwald. Wir wandern vorbei an mächtigen, von dichtem Rankengeflecht bewachsenen Bäumen. Die Massai schreiben einigen von ihnen mystische Kräfte zu. Mit Hilfe unserer Begleitung versuchen wir uns am Spurenlesen, vielleicht hören wir auch Paviangeschrei in der Ferne. Am See finden wir zwischen den grasenden Tieren der Massai Flamingos am Uferrand. Wir gehen ein Stück entlang des Wassers und entdecken vielleicht Affen die durch die Baumwipfel hüpfen, oder eine Gruppe Buschböcke, die sich scheu in den Wald zurückzieht. Zurück im Camp haben wir den restlichen Nachmittag für uns und können uns bei einer Tasse Tee erholen. (F, L, A)
6. Tag: Durch Massai-Steppe in den Akazienwald
Heute folgen wir dem Kraterrand, mit dem Lake Empakaai zu unserer Linken. Die Piste ist die einzige Zufahrtsstraße zum Dorf Naiyobi. Gegen Mittag gehen wir am Dorf vorbei über einen Bergsattel, der sanft in die Lake-Natron-Ebene abfällt. Stets im Blick: Den sich aus der flachen Ebene erhebenden heiligen Berg. Übersetzt bedeutet der Name Ol Doinyo Lengai in etwa so viel wie "der Berg Gottes". Von hier können wir bei klarer Sicht auch erstmalig den Lake Natron in der Ferne erblicken. Beim Abstieg fällt uns auf, dass sich die Hänge um uns herum verändern. Unberührte weite Wiesen weichen Kulturlandschaften der lokalen Bauern, denn wir verlassen die Ngorongoro Conservation Area. Neben Mais, Hirse und Bohnen wird hier seltener auch Gemüse kultiviert. Wir kreuzen ein Flussbett und gehen ein letztes Stück durch das von Akazien durchzogene Tal und kommen am Nachmittag im gleichnamigen Camp an. (F, L, A)
7. Tag: Trekkingende und Fahrt zum Lake Natron
Die letzte Etappe unseres Trekkings führt uns wieder durch den dichten Akazienwald entlang des Sattels hinab in die weite Lake-Natron-Ebene. Der Untergrund ist wechselhaft: Sand, Aschefelder und Fels lösen sich kontinuierlich ab. Wir verlassen den Wald und die Vegetation wird zunehmend spärlicher. Vielleicht sehen wir in der Ferne eine Gruppe Paviane durch die Hügel streifen. Der Abstieg ist abwechslungsreich, teils mäßig aber weglos mit kurzen steileren Passagen. In der Ebene angekommen, folgen wir tiefen Furchen des trockenen Flussbetts des Mto Olesilet, benannt nach einem Massai, der viele Jahre hier am Fuße des Ol Doinyo Lengai gelebt hat. Wir kreuzen den Flusslauf an einer Windung und gehen über eine weite Steppenlandschaft dem Lake Natron entgegen. Nach einem kurzen Stück treffen wir auf unseren Fahrer, der uns in wenigen Minuten nach Ngare Sero, dem Dorf nahe des Lake Natron bringt. Wir kommen in unserer Unterkunft an, klopfen den Sand ab und erholen uns von den Anstrengungen des Trekkings. (F, M, A)
8. Tag: Freier Vormittag oder optionale Besteigung des Ol Doinyo Lengai (2.960 m) und Boma-Besuch
Nach dem Trekking gehen wir es heute ganz gemütlich an und haben einen freien Vormittag in der Unterkunft. Wer jedoch möchte, macht sich noch kurz vor Mitternacht des Vortages mit einem Massai-Guide auf, um den Heiligen Berg zu besteigen (vorab buchbar; Gehzeit ca. 9 – 12 h, 10 km, 1610 m↑↓). Die anspruchsvolle Besteigung ist nur Geübten nahezulegen und führt auf teils sehr steilen und sandigen Aschewegen über Rinnen auf den einzigen aktiven Vulkan der Region. Das letzte Teilstück erfordert besondere Konzentration: Auf der steilen Passage (bis zu 33°) über erodiertes Geröll nehmen wir immer wieder unsere Hände zur Hilfe und steigen zum Vulkankrater auf. Je nach Aktivität sehen und hören wir die Lava in einem der drei Kamine sprudeln. Bei klarer Sicht blicken wir vom Kraterrand auf 2.890 m der Sonne im Osten entgegen, die zwischen Mount Kilimanjaro und Mount Meru aufsteigt. Kurz darauf wird es bereits Zeit für den Abstieg im Schatten des Vulkans. Hier müssen wir nach der langen Gipfelnacht vorsichtig und konzentriert bleiben. Unser Guide stimmt uns mit "Pole, Pole" – "Langsam, Langsam" ein. Am späten Nachmittag besuchen wir das nahegelegene Boma und erhalten einen Einblick in das alltägliche Leben und die Kultur der Massai. (F, M, A)
9. Tag: Ngare-Sero-Wasserfall und Lake Natron
Wir machen uns auf den Weg zum Ngare-Sero-Wasserfall. Mit unseren Badeschuhen im Rucksack gehen wir zu Beginn auf gut ausgebautem Weg in die immer enger werdende Schlucht. Ab etwa der Hälfte kreuzen wir den Fluss einige Male. Je nach Jahreszeit kann das langsam fließende Wasser bis zur Hüfte steigen. Unser Massai-Begleiter kennt die Stellen genauestens und unterstützt uns bei der Wegfindung. Vorsichtig schreiten wir voran, über uns hängen grüne Palmen und dichte Büsche in die Schlucht hinein. Nach einer Abkühlung unter dem Wasserfall gehen wir auf dem gleichen Weg zurück. An Nachmittag fahren wir zum Lake Natron. Auf dem Weg begegnen uns vielleicht schon einige so genannte Massai-Giraffen. Wir erkennen sie an ihrem kontrastreichen Muster. Am Küstenstreifen halten wir uns für weitere Tiersichtungen bereit. Sicher sind uns Flamingos: Der Lake Natron ist weltweit bekannt als Brutgebiet für hunderttausende der pinken Vögel, die sich in größeren Gruppen am See aufhalten. Bevor wir die Tiere zum Sonnenuntergang fotografieren, sehen wir uns fossilisierte Fußabdrücke der Frühzeitmenschen an, die auf ein Alter von 5.000 bis 19.000 Jahren geschätzt werden. (F, M, A)
10. Tag: Fahrt in die Massai-Steppe in der Arusha-Region
Nach einem entspannten Morgen machen wir uns auf den Weg in die Arusha-Region. Zu Beginn fahren wir über eine sandige Piste, vorbei an der bewohnten Savanne. Immer wieder sehen wir Massai-Hirten in der Ferne unter den Akazienbäumen. Nach der Mittagspause verschwindet der Heilige Berg hinter uns langsam. Wir fahren zu unserer Unterkunft zwischen Mount Meru und Mount Kilimanjaro. Diese steht ganz im Zeichen der Massai: Wir übernachten in hochwertigen und gleichzeitig traditionellen Massai-Häusern. Die Dächer sind mit Stroh belegt, die Wände bestehen aus ökologischen Materialien. Neben reinem Solarstrom verfügt die Unterkunft über Annehmlichkeiten wie Internet, einen Pool und eine Sauna. Nicht zu vergessen: der einzigartige Blick auf den höchsten Berg Afrikas von der hauseigenen Bar. (F, L, A)
11. Tag: Heiliger Baum und Fahrradsafari
Gemeinsam besuchen wir den heiligen Massai-Baum, den Oreteti, und erfahren mehr über seine spirituelle Bedeutung für die lokale Gemeinschaft. Dieser Ort dient seit Generationen als Platz für Rituale, Segnungen und Heilung. Nach der Mittagspause begeben wir uns auf aktive Entdeckungstour: eine Fahrrad-Safari mit Mountainbikes. Wir erkunden die weite, offene Landschaft und halten nach der Tierwelt Ausschau, genießen die unberührte Natur und begegnen vielleicht Massai-Hirten mit ihren Nutztieren. (F, M, A)
12. Tag: Fahrt nach Arusha
Nach unserem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns von der Steppe und dem weiten Blick auf den Kilimanjaro. Wir fahren vorbei an Kulturlandschaft und dem Mount Meru zurück nach Arusha und haben Zeit die Eindrücke aus Natur, Tradition und Kultur der vergangenen Tage auf uns wirken zu lassen. (F, M, A)
13. Tag: Heimreise
Wer eine Verlängerung gebucht hat, beginnt heute mit dem Programm – entweder startet die Safari nach dem Frühstück oder die Badeverlängerung auf Sansibar. Wer keine Verlängerung gebucht hat, tritt heute die Heimreise an. Je nach Abflugzeit können wir den Vormittag noch ganz nach Belieben gestalten: Wer möchte, kann die Umgebung des Hotels erkunden, letzte Souvenirs einkaufen oder einfach noch einmal die afrikanische Sonne genießen und die Eindrücke der Reise in Ruhe Revue passieren lassen. Anschließend erfolgt die Abholung durch unseren Transfer, der uns zum Flughafen bringt. Dort verabschieden wir uns ein letztes Mal mit "Kwa heri!" und treten die Heimreise an. (F)
14. Tag: Rückflug
Je nach Flugverbindung kommen wir im Laufe des Morgens an.
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
L: Lunchpaket
M: Mittagessen
1. Tag: Anreise
Linienflug zum Kilimanjaro Airport.
2. Tag: Ankunft in Tansania
"Karibuni!" Willkommen in Tansania. Nach Ankunft am Flughafen fahren wir in unser Hotel in Arusha. Die Stadt liegt am Fuße des Mount Meru, des dritthöchsten Berges Tansanias, und ist nach einem in der Region lebenden Massai-Volk benannt. Sie gilt als Tor zu den weiten Savannen und als wichtigstes Handelszentrum im Norden des Landes. Umgeben von Kulturlandschaft werden auf den städtischen Märkten Kaffee, Mais, Bohnen und Rinder gehandelt. Wir machen es uns erstmal im Hotel bequem und erholen uns von der Anreise. (A)
3. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater
Am frühen Morgen lassen wir den Mount Meru hinter uns und fahren Richtung Westen. Der Ngorongoro-Nationalpark liegt mit seinem rund 35 Quadratkilometer spannenden Vulkankrater auf dem Großen Afrikanischen Grabenbruch und ist bekannt für seine Artenvielfalt. Besonders außergewöhnlich ist aber das Zusammenleben von Hippos, Nashörnern, wilden Raubkatzen, abertausenden Antilopen und der ansässigen Massai-Bevölkerung und ihren Nutztieren. Nach einem ersten Fotostopp am Kraterrand fahren wir in die riesige Caldera und begeben uns direkt auf die Pirsch. Hier können wir mit etwas Glück die "Big Five" aus nächster Nähe erspähen. Nach der Mittagspause machen wir uns erneut auf die Suche nach den Wildtieren. Am Nachmittag verlassen wir den Krater und fahren zum nächstgelegenen Dorf in unsere Unterkunft. (F, L, A)
4. Tag: Olmoti-Krater und Beginn des Trekkings
Nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg zum Kraterrand, fahren aber heute entlang der Abbruchkante in das Siedlungsgebiet der Massai: Unser erster Halt ist das Dorf Nainokanoka. Von der Ranger-Station steigen wir über einen dünnen Regenwaldgürtel zum Olmoti-Krater auf, der nach dem Ngorongoro-Krater der Zweitgrößte im Nationalpark ist. Wenn die niederen Lagen in der Trockenzeit nicht mehr ausreichend Nahrung für die Herden hergeben, steigen einige Massai mit ihren Tieren in den Krater auf und lassen sie hier über die trockenen Monate hinweg weiden. Dann sind auch die wenigen kleinen Wohnsiedlungen, auch Bomas genannt, im Krater bewohnt. In der Mitte des Plateaus sehen wir einen Hügel und erahnen, dass es sich hierbei um den erloschenen Schlot des Vulkans handelt. Was es mit dieser Anhöhe und der Religion der Massai auf sich hat, erfahren wir von unserem Massai-Begleiter während wir in den Krater hinab zu einem Flusslauf steigen. Über eine provisorische Holzbrücke gehen wir ein kurzes Stück zu einem Wasserfall, der Lebensader der umliegenden Dörfer. Wir wandern zurück zu der Ranger-Station, machen eine Mittagspause und fahren zum Trekkingstart, wo bereits unsere lokale Begleitmannschaft auf uns wartet. Heute wandern wir zu dem Dorf Bulati, wo wir ein kleines Stück außerhalb unser Lager aufschlagen. (F, L, A)
5. Tag: Über das Hochland zum Lake Empakaai
Über einen sanften Anstieg verlassen wir die weite Hochebene um Bulati. Unser heutiges Ziel ist der Empakaai-Krater, dessen Kante wir am frühen Mittag erreichen. Vom Camp aus sehen wir zum ersten Mal den heiligen Berg der Massai, den Ol Doinyo Lengai. Während die Begleitmannschaft die Zelte aufbaut, steigen wir in die kleinste der drei Calderas hinab. Über einen schmalen Pfad gehen wir in langsamem Tempo zum Kratersee. Links und rechts wuchert der Regenwald. Wir wandern vorbei an mächtigen, von dichtem Rankengeflecht bewachsenen Bäumen. Die Massai schreiben einigen von ihnen mystische Kräfte zu. Mit Hilfe unserer Begleitung versuchen wir uns am Spurenlesen, vielleicht hören wir auch Paviangeschrei in der Ferne. Am See finden wir zwischen den grasenden Tieren der Massai Flamingos am Uferrand. Wir gehen ein Stück entlang des Wassers und entdecken vielleicht Affen die durch die Baumwipfel hüpfen, oder eine Gruppe Buschböcke, die sich scheu in den Wald zurückzieht. Zurück im Camp haben wir den restlichen Nachmittag für uns und können uns bei einer Tasse Tee erholen. (F, L, A)
6. Tag: Durch Massai-Steppe in den Akazienwald
Heute folgen wir dem Kraterrand, mit dem Lake Empakaai zu unserer Linken. Die Piste ist die einzige Zufahrtsstraße zum Dorf Naiyobi. Gegen Mittag gehen wir am Dorf vorbei über einen Bergsattel, der sanft in die Lake-Natron-Ebene abfällt. Stets im Blick: Den sich aus der flachen Ebene erhebenden heiligen Berg. Übersetzt bedeutet der Name Ol Doinyo Lengai in etwa so viel wie "der Berg Gottes". Von hier können wir bei klarer Sicht auch erstmalig den Lake Natron in der Ferne erblicken. Beim Abstieg fällt uns auf, dass sich die Hänge um uns herum verändern. Unberührte weite Wiesen weichen Kulturlandschaften der lokalen Bauern, denn wir verlassen die Ngorongoro Conservation Area. Neben Mais, Hirse und Bohnen wird hier seltener auch Gemüse kultiviert. Wir kreuzen ein Flussbett und gehen ein letztes Stück durch das von Akazien durchzogene Tal und kommen am Nachmittag im gleichnamigen Camp an. (F, L, A)
7. Tag: Trekkingende und Fahrt zum Lake Natron
Die letzte Etappe unseres Trekkings führt uns wieder durch den dichten Akazienwald entlang des Sattels hinab in die weite Lake-Natron-Ebene. Der Untergrund ist wechselhaft: Sand, Aschefelder und Fels lösen sich kontinuierlich ab. Wir verlassen den Wald und die Vegetation wird zunehmend spärlicher. Vielleicht sehen wir in der Ferne eine Gruppe Paviane durch die Hügel streifen. Der Abstieg ist abwechslungsreich, teils mäßig aber weglos mit kurzen steileren Passagen. In der Ebene angekommen, folgen wir tiefen Furchen des trockenen Flussbetts des Mto Olesilet, benannt nach einem Massai, der viele Jahre hier am Fuße des Ol Doinyo Lengai gelebt hat. Wir kreuzen den Flusslauf an einer Windung und gehen über eine weite Steppenlandschaft dem Lake Natron entgegen. Nach einem kurzen Stück treffen wir auf unseren Fahrer, der uns in wenigen Minuten nach Ngare Sero, dem Dorf nahe des Lake Natron bringt. Wir kommen in unserer Unterkunft an, klopfen den Sand ab und erholen uns von den Anstrengungen des Trekkings. (F, M, A)
8. Tag: Freier Vormittag oder optionale Besteigung des Ol Doinyo Lengai (2.960 m) und Boma-Besuch
Nach dem Trekking gehen wir es heute ganz gemütlich an und haben einen freien Vormittag in der Unterkunft. Wer jedoch möchte, macht sich noch kurz vor Mitternacht des Vortages mit einem Massai-Guide auf, um den Heiligen Berg zu besteigen (vorab buchbar; Gehzeit ca. 9 – 12 h, 10 km, 1610 m↑↓). Die anspruchsvolle Besteigung ist nur Geübten nahezulegen und führt auf teils sehr steilen und sandigen Aschewegen über Rinnen auf den einzigen aktiven Vulkan der Region. Das letzte Teilstück erfordert besondere Konzentration: Auf der steilen Passage (bis zu 33°) über erodiertes Geröll nehmen wir immer wieder unsere Hände zur Hilfe und steigen zum Vulkankrater auf. Je nach Aktivität sehen und hören wir die Lava in einem der drei Kamine sprudeln. Bei klarer Sicht blicken wir vom Kraterrand auf 2.890 m der Sonne im Osten entgegen, die zwischen Mount Kilimanjaro und Mount Meru aufsteigt. Kurz darauf wird es bereits Zeit für den Abstieg im Schatten des Vulkans. Hier müssen wir nach der langen Gipfelnacht vorsichtig und konzentriert bleiben. Unser Guide stimmt uns mit "Pole, Pole" – "Langsam, Langsam" ein. Am späten Nachmittag besuchen wir das nahegelegene Boma und erhalten einen Einblick in das alltägliche Leben und die Kultur der Massai. (F, M, A)
9. Tag: Ngare-Sero-Wasserfall und Lake Natron
Wir machen uns auf den Weg zum Ngare-Sero-Wasserfall. Mit unseren Badeschuhen im Rucksack gehen wir zu Beginn auf gut ausgebautem Weg in die immer enger werdende Schlucht. Ab etwa der Hälfte kreuzen wir den Fluss einige Male. Je nach Jahreszeit kann das langsam fließende Wasser bis zur Hüfte steigen. Unser Massai-Begleiter kennt die Stellen genauestens und unterstützt uns bei der Wegfindung. Vorsichtig schreiten wir voran, über uns hängen grüne Palmen und dichte Büsche in die Schlucht hinein. Nach einer Abkühlung unter dem Wasserfall gehen wir auf dem gleichen Weg zurück. An Nachmittag fahren wir zum Lake Natron. Auf dem Weg begegnen uns vielleicht schon einige so genannte Massai-Giraffen. Wir erkennen sie an ihrem kontrastreichen Muster. Am Küstenstreifen halten wir uns für weitere Tiersichtungen bereit. Sicher sind uns Flamingos: Der Lake Natron ist weltweit bekannt als Brutgebiet für hunderttausende der pinken Vögel, die sich in größeren Gruppen am See aufhalten. Bevor wir die Tiere zum Sonnenuntergang fotografieren, sehen wir uns fossilisierte Fußabdrücke der Frühzeitmenschen an, die auf ein Alter von 5.000 bis 19.000 Jahren geschätzt werden. (F, M, A)
10. Tag: Fahrt in die Massai-Steppe in der Arusha-Region
Nach einem entspannten Morgen machen wir uns auf den Weg in die Arusha-Region. Zu Beginn fahren wir über eine sandige Piste, vorbei an der bewohnten Savanne. Immer wieder sehen wir Massai-Hirten in der Ferne unter den Akazienbäumen. Nach der Mittagspause verschwindet der Heilige Berg hinter uns langsam. Wir fahren zu unserer Unterkunft zwischen Mount Meru und Mount Kilimanjaro. Diese steht ganz im Zeichen der Massai: Wir übernachten in hochwertigen und gleichzeitig traditionellen Massai-Häusern. Die Dächer sind mit Stroh belegt, die Wände bestehen aus ökologischen Materialien. Neben reinem Solarstrom verfügt die Unterkunft über Annehmlichkeiten wie Internet, einen Pool und eine Sauna. Nicht zu vergessen: der einzigartige Blick auf den höchsten Berg Afrikas von der hauseigenen Bar. (F, L, A)
11. Tag: Heiliger Baum und Fahrradsafari
Gemeinsam besuchen wir den heiligen Massai-Baum, den Oreteti, und erfahren mehr über seine spirituelle Bedeutung für die lokale Gemeinschaft. Dieser Ort dient seit Generationen als Platz für Rituale, Segnungen und Heilung. Nach der Mittagspause begeben wir uns auf aktive Entdeckungstour: eine Fahrrad-Safari mit Mountainbikes. Wir erkunden die weite, offene Landschaft und halten nach der Tierwelt Ausschau, genießen die unberührte Natur und begegnen vielleicht Massai-Hirten mit ihren Nutztieren. (F, M, A)
12. Tag: Fahrt nach Arusha
Nach unserem ausgiebigen Frühstück verabschieden wir uns von der Steppe und dem weiten Blick auf den Kilimanjaro. Wir fahren vorbei an Kulturlandschaft und dem Mount Meru zurück nach Arusha und haben Zeit die Eindrücke aus Natur, Tradition und Kultur der vergangenen Tage auf uns wirken zu lassen. (F, M, A)
13. Tag: Heimreise
Wer eine Verlängerung gebucht hat, beginnt heute mit dem Programm – entweder startet die Safari nach dem Frühstück oder die Badeverlängerung auf Sansibar. Wer keine Verlängerung gebucht hat, tritt heute die Heimreise an. Je nach Abflugzeit können wir den Vormittag noch ganz nach Belieben gestalten: Wer möchte, kann die Umgebung des Hotels erkunden, letzte Souvenirs einkaufen oder einfach noch einmal die afrikanische Sonne genießen und die Eindrücke der Reise in Ruhe Revue passieren lassen. Anschließend erfolgt die Abholung durch unseren Transfer, der uns zum Flughafen bringt. Dort verabschieden wir uns ein letztes Mal mit "Kwa heri!" und treten die Heimreise an. (F)
14. Tag: Rückflug
Je nach Flugverbindung kommen wir im Laufe des Morgens an.
Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
L: Lunchpaket
M: Mittagessen
Inklusivleistungen
- Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Arusha
- Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Kilimanjaro und zurück, nach Verfügbarkeit
- Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 290 €)
- Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
- Übernachtung 8 x im Hotel und Lodges, 3 x im Zelt
- 11 x Frühstück, 5 x Mittagessen, 5 x Lunchpaket, 11 x Abendessen
- Lokaler englischsprachiger Massai-Trekkingguide
- Koch- und Begleitmannschaft
- Gepäcktransport
- Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
- Reisekrankenschutz
Nicht enthaltene Leistungen
- Visagebühren
- Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 50 €)
- Trinkgelder
- Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
| Ort | Nächte | Hotel |
|---|---|---|
| Arusha | 1 | HE-73BC |
Charakter & Anforderungen
Höhe auf Reisen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
-
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 10
24.01.2027 - 06.02.2027ab € 4.095,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 10
13.06.2027 - 26.06.2027ab € 4.195,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 10
01.08.2027 - 14.08.2027ab € 4.495,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 10
29.08.2027 - 11.09.2027ab € 4.195,00 -
Reiseleiter: N.N.
Teilnehmer min: 4
Teilnehmer max: 10
03.10.2027 - 16.10.2027ab € 4.195,00
Andere Reisen im Land
Tansania
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