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Hauser exkursionen - Südtirol - Dolomiten-Durchquerung von West nach Ost

Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 304863 Reisedauer: 7 Tage Reiseland: Italien Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine: 4 Termine im Zeitraum vom
03.07.2027 - 11.09.2027
ab € 1.475 zur Buchungsanfrage
Beeindruckende Hüttenwanderung vom Grödnertal über den Falzaregopass zu den Drei ZinnenUnsere Dolomitenwoche von der Seceda zu den Drei Zinnen bringt uns an den landschaftlichen Höhepunkten der Dolomiten vorbei, zu ganz besonderen Plätzen in diesem so faszinierenden Teil der Alpen. In ausgewählten alpinen Unterkünften werden wir kulinarisch verwöhnt und befinden uns doch an einsamen Orten hoch oben, wo wir nachts unter dem Sternenhimmel die Ruhe der Berge genießen können. Von West nach Ost durchqueren wir neben bekannten Bergmassiven wie der Geisler, der Sella und des Lagazuoi vor allem einsame Regionen, bevor wir an den Drei Zinnen die wohl spektakulärste Landschaft der Alpen passieren. Neben Hütten, Almen und Natur, bringt uns der zweite Teil der Wanderwoche auch tiefe Einblicke in ein dunkles Kapitel der Dolomiten - die "Front in Sturm und Eis", wie der Verlauf der im Ersten Weltkrieg heiß umkämpften Frontlinie in den Alpen auch genannt wurde. Viele der Wege waren einst Kriegssteige, die restauriert wurden, um uns heute eine Vorstellung davon zu geben, was sich damals in dieser faszinierenden Landschaft abgespielt hat. So ist die Tour heute wieder ein Genuss für das Auge, die Seele und den Gaumen!Bitte beachten Sie, dass wir auf dieser Tour ausschließlich Mehrbettzimmer bzw. Betten im Hüttenlager anbieten. Im Buchungsprozess wählen Sie hierfür die Kategorie "Einzelzimmer" aus.

Highlights
  • 7-tägige Hüttenwanderung
  • Wanderungen: 1 x leicht (2 - 3 Std.), 2 x moderat (4 - 5 Std.), 3 x mittelschwer (5 - 7 Std.)
  • Besteigung des Piz Boé (3.152 m), Gipfeltag ↑ 770 Hm, ↓ 1.500 Hm, 6 Std.
  • Vom Monte Seceda den Blick über die berühmten Geislerspitzen schweifen lassen
  • Den Kontrast aus bewegter Geschichte und eindrucksvoller Natur spüren
  • Die Felsentürme der Drei Zinnen aus nächster Nähe erleben
  • Auf der Büllelejochhütte, der höchstgelegenen Schutzhütte im Naturpark Drei Zinnen, übernachten

Verlauf:

1. Tag: Von der Seceda in die Hochgebirgswelt des Naturparks Puez-Geisler
Wir treffen uns in Klausen und fahren gemeinsam mit dem Bus ins Grödnertal nach St. Ulrich. Mit der Seilbahn gelangen wir hinauf auf den Monte Seceda (2519 m), dessen markanter Aussichtskamm einen eindrucksvollen Blick auf die Geislergruppe eröffnet. Auf aussichtsreichen Wegen wandern wir vorbei an den Felstürmen der Pieralongia und durch die weitläufigen Alm- und Berglandschaften des Naturparks Puez-Geisler. Mit jedem Schritt wird die Landschaft karger und alpiner, bis wir schließlich die Hochfläche der Puezgruppe erreichen. Inmitten dieser beeindruckenden Dolomitenkulisse erwartet uns unser erstes Etappenziel, das Rifugio Puez. (A)

2. Tag: Über die weite Karstlandschaft der Puezgruppe
Nach dem Frühstück verlassen wir das Rifugio Puez und durchqueren die auch als "Mondlandschaft der Dolomiten" bezeichnete Landschaft. Vorbei am Lech de Crespeina führt unser Weg über aussichtsreiche Bergpfade in Richtung Grödner Joch. Die markanten Gipfel der Sella-Gruppe rücken dabei immer näher. Nach einer Mittagspause an der Jimmy Hütte führt uns der Weg zuerst flach auf einem Felsband an den Sellastock heran, anschließend um den Brunecker Turm zum Mittagstal, welches uns in einem stetigen Anstieg hinauf zu einem wahren Juwel der Dolomiten führt - dem Lago de Pisciadù. Unsere Hütte liegt direkt am See, eingebettet zwischen den hohen Gipfeln der Sella-Gruppe mit freiem Blick zum Sonnenaufgang. (F, A)

3. Tag: Durch die schroffe Sella auf einen Dreitausender
Entlang dem Ufer des Lago del Pisciadù wandern wir, unter den Wänden des Sas da Lech, steil hinauf und erreichen an der Sela di Pisciadù die steinige Hochfläche der Sella. Vorbei am Rifugio Boè geht es hinauf zu unserem höchsten Punkt, dem Piz Boè. Hier auf 3.152 m genießen wir auf der Terrasse des winzigen Rifugio Capanna Piz Fassa bei feiner landestypischer Küche einen großartigen Rundumblick. Kaum ein Gipfel überragt uns und der Blick fällt im Norden vom Alpenhauptkamm nach Süden, über die Marmolata bis zu den letzten Erhebungen der Alpen. Auf den Lichtenfelser Weg gelangen wir über weitere Gipfel hinunter zur Franz-Kostner-Hütte. Wir verkürzen den Abstieg mit der Seilbahn und wandern auf gemütlichen Almwegen zum Passo di Campolongo. Über einen kurzen Aufstieg erreichen wir unsere Unterkunft, das Rifugio Cherz. (F, A)

4. Tag: Entlang blühender Almwiesen zum Lago di Valparola
Wir wandern in der Morgensonne gemütlich über schier unendliche, blühende Almwiesen. Eine erste Einkehrmöglichkeit bietet sich in dem futuristisch anmutenden und doch mit traditionellen Elementen stilvoll gestalteten Berghaus Pralongia. Entspannt queren wir unterhalb des Settsass-Gipfels hinüber zum Passo Valparola und unser Unterkunft für die heutige Nacht. Mit einem Bad im See oder dem Besuch des Kriegsmuseums Werk Tre Sassi verbringen wir den Nachmittag und genießen den traumhaften Panoramablick. (F, A)

5. Tag: Vom Lagazuoi durch das paradiesische Val Travenanzes
Wir wandern am Ostufer des Seens in Richtung Passo Falzarego. Mit der Seilbahn fahren wir auf 2.752 m und genießen auch hier den atemberaubenden Panoramablick, den die Südtiroler Dolomiten uns immer wieder bieten. Je nach Wetterlage wandern wir zur Forcella Lagazuoi hinunter und nahezu horizontal zur Forcella Travenanzes oder können, bei guten Bedingungen, alternativ den über 1.000 m langen Kriegsstollen im Inneren des Lagazuoi hinunter steigen (+1h und 200 Hm ↑↓). Von der Forcella beginnt unser paradiesischer Teil der heutigen Etappe, hinein ins Val Travenanzes, eines der tiefsten und einsamsten Dolomitentäler. Anfangs noch über weite Hänge, führt uns der Weg bald hinein in dunkle Wälder zwischen den Dreitausendern des Monte Cavallo und der Tofana. Nach einer langen flachen Geröllwanderung wird das enge Tal wieder steiler und bietet in mehreren Gumpen ideale Bademöglichkeiten. Das Tal verengt sich schluchtartig weiter, bevor es sich öffnet und uns ins Fanestal entlässt. Ein letztes Mal überqueren wir an der Ponte Óuto die tief eingeschnittene Schlucht des Rio Travenanzes. Nur noch ein kurzes Stück auf breiten Wegen trennt uns von unserem Treffpunkt mit unserem Taxi. Wir fahren hinüber nach Misurina und von hier per Jeep weiter zum Rifugio Angelo Bosi. Sollte noch Zeit blieben, haben wir die Möglichkeit uns in dem Freilichtmuseum des Monte Piano einen ersten Einblick dieses historischen Ortes zu verschaffen. (F, A)

6. Tag: Wanderung mit Blick auf die Drei Zinnen
Nachdem wir gestern schon einen Eindruck des eindrucksvollen und historisch bedeutsamen Plateau des Monte Piano bekommen konnten, wandern wir heute auf Kriegswegen entlang der Stellungen auf der Ostseite weiter und anschließend über den Steilabbruch hinunter zur Malga Rinbianco. Nach dem Aufstieg zum Col de Mèdo lassen wir es uns bei unserer Mittagsrast auf der Langalm direkt vor den majestätischen Drei Zinnen, die wir den ganzen Tag schon im Blick haben, gut gehen. An der Drei-Zinnen-Hütte und den Bödenseen vorbei wandern wir weiter zu der kleinen aber feinen Büllelejochhütte, der höchstgelegenen Schutzhütte im Naturpark Drei Zinnen. Unser letztes Nachtquartier ist mit nur 15 Schlafplätzen die kleinste Hütte unserer Dolomitendurchquerung. (F, A)

7. Tag: Abstieg zur Fischleinbodenhütte und Heimreise
Wer früh aufsteht, kann in einer guten halben Stunde auf alten Kriegssteigen zum Sonnenaufgang auf der Oberbachernspitze wandern. Nach der optionalen frühmorgendlichen Tour und einen phänomenalen Frühstück genießen wir unseren letzten Abstieg auf guten Wegen vor traumhafter Kulisse der Dolomiten. Dabei kommen wir an einem erst wenige Jahre alten Felssturz vorbei und erreichen über das Bacherntal den Talboden des Fischleintals. Hier gönnen wir uns an der gemütlichen Fischleinbodenhütte eine letzte Mittagsrast und können nochmal die bizarren Gipfel der Sextener Dolomiten auf uns wirken lassen. Hier erwartet uns unser Taxi, welches uns zu unserem Ausgangspunkt im Grödnertal zurückbringt. Wir schauen auf eine spektakuläre Dolomitendurchquerung zurück, an deren Erlebnisse und Eindrücke wir uns noch lange erinnern werden! (F)

Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück

Inklusivleistungen
 
  • Qualifizierte/r deutschsprachige/r Hauser-Bergwanderführer/in
  • Übernachtung 6 x auf Berghütten (Mehrbettzimmer/Hüttenlager)
  • Halbpension
  • Transfers und Seilbahn lt. Programm
  • Reisekrankenschutz
 
Nicht enthaltene Leistungen
 
  • Anreise nach Klausen
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 240 €)
  • Trinkgelder
 
OrtNächteHotel
Val Gardena, Italien1Rifugio Puez
La Villa, Italien1Rifugio Pisciadu
Livinallongo d. Col Lana1Cherz Hütte
Livinallongo d. Col d. La1Rifugio Passo Valparola
Auronzo di Cadore1Rifugio Angelo Bosi
Auronzo di Cadore1Büllelejochhütte


Charakter und Anforderungen
Hinweis Programmablauf
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
  • Reiseleiter: Martin Jung
    Teilnehmer min: 6
    Teilnehmer max: 10
    03.07.2027 - 09.07.2027
    ab € 1.475,00
  • Reiseleiter: N.N.
    Teilnehmer min: 6
    Teilnehmer max: 10
    17.07.2027 - 23.07.2027
    ab € 1.475,00
  • Reiseleiter: N.N.
    Teilnehmer min: 3
    Teilnehmer max: 10
    04.09.2027 - 10.09.2027
    ab € 1.475,00
  • Reiseleiter: Theresa Gottschall
    Teilnehmer min: 6
    Teilnehmer max: 10
    11.09.2027 - 17.09.2027
    ab € 1.475,00
Der Veranstalter Hauser exkursionen erhielt von unseren Kunden folgende Bewertung:
4.07 von 5 auf Grundlage von 15 Bewertungen 15
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