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Hauser exkursionen - Grönland mit Martin Völker-Draxinger - Trekking in der arktischen Wildnis

Veranstalter: Hauser exkursionen Angebotsnummer: 306877 Reisedauer: 17 Tage Reiseland: Grönland Kundenbewertung:
(4.07 von 5)
Termine: 1 Termine im Zeitraum vom
03.08.2027 - 03.08.2027
ab € 4.575 zur Buchungsanfrage
Trekkingreise in die abgeschiedene arktische Wildnis in Ostgrönland"Im goldenen Licht eines arktischen Sommerabends gleiten die Eisberge im Fjord mit einem leisen Gurgeln an mir vorbei. Dabei wecken sie meine tiefe Ehrfurcht vor der Natur. Meine Gedanken kreisen um die Schönheit dieser kargen Landschaft und die mystische Atmosphäre nimmt mich komplett gefangen - immer wieder aufs Neue. Augenblicke, die zu Erinnerungen werden, ziehen mich seit 10 Jahren in die polare Wildnis. Es gibt nicht mehr viele Plätze auf der Welt, an denen man die Einsamkeit noch so intensiv spüren kann. Aber es lohnt sich, diese Orte zu suchen und die magischen Momente aufzusaugen" (Martin Völker-Draxinger). Wir wandern in völliger Abgeschiedenheit durch das weglose Gelände der Wildnis. Wir gehen mit staunendem Blick durch die arktische Landschaft und betrachten die schneebedeckten Gipfel, die wie Kunstwerke von Architekt Natur geschickt platziert wurden. Dabei folgen wir den imaginären Spuren der Inuit und versuchen mit den Augen der Ureinwohner die Szenerie zu deuten. Die Bilder, die wir sehen, verändern sich kontinuierlich und doch fühlen wir uns mit jedem Tag mehr als Teil dieser faszinierenden Welt. Nach einer Woche erreichen wir den magischen Ort Ningerte und die Stille wird zu einem großen Glück. Warum genau hier schamanische Rituale zelebriert werden wird völlig klar, wenn wir diese Stimmung selbst erlebt haben. Wir bleiben an der Küste und folgen schließlich den neugeborenen Eisbergen in Richtung Süden zurück in die Zivilisation - mit sehr viel innerer Ruhe im Gepäck.

Highlights
  • 12-tägiges Trekking (4 - 8 Std. täglich)
  • Fernab jeglicher Zivilisation die Einsamkeit Grönlands spüren
  • Vor den bizarren Eisbergen im Sermilik-Fjord im Zelt übernachten
  • Die Stille am magischen Ort Ningerte erleben
  • Den endlosen Sonnenuntergang über dem Inlandeis genießen
  • Nach Robben, Polarfüchsen und Walen Ausschau halten
  • In den Siedlungen Tasiilaq und Tiniteqilaaq die Kultur der Inuit kennenlernen

Verlauf:

1. Tag: Anreise
Flug nach Keflavik in Island. Von Keflavik fliegen wir weiter über das Polarmeer nach Kulusuk in Ostgrönland. Es lohnt sich, vor der Landung aus dem Fenster zu schauen und die treibenden Eisschollen aus der Luft zu verfolgen - wir sind in der Arktis! Den Weg vom Flughafen zum Hafen legen wir mit unserem Gepäck zu Fuß zurück (ca. 750 m) und fahren dann mit dem Boot weiter auf die Insel Ammassalik (ca. 1 - 2 Std. je nach Eissituation). Während unser Boot an den mächtigen Eisbergen vorbei fährt, spüren wir die Arktis hautnah - wir rüsten uns für die Überfahrt mit warmer Kleidung, Handschuhen und Mütze! Wir erreichen schließlich Tasiilaq, unser Basislager für die kommenden Tage und schlagen unsere Zelte auf. Zum Abschluss des Tages genießen wir das warme Abendessen - per Catering vom Roten Haus. (A)

2. Tag: Tasiilaq
Am Vormittag schauen wir uns Tasiilaq genauer an. Die "Hauptstadt" Ostgrönlands ist zwar klein, aber es gibt trotzdem einiges zu sehen. Wir schlendern am Wasser entlang und werfen einen Blick in die Kirche, um einen ersten Eindruck von der Kultur der Inuit zu bekommen. Der Wandel zwischen Tradition und Moderne ist überall spürbar und verleiht dem Ort eine faszinierende Atmosphäre. Dies ist auch die letzte Gelegenheit, unseren Proviant mit Schokolade oder Keksen aufzustocken. Den Nachmittag nutzen wir, um unsere Ausrüstung zu sortieren und alles zusammenzupacken, bevor das große Trekking beginnt. (F, A)

3. Tag: Trekkingbeginn nach Ilitsiartik
Nach dem Frühstück brechen wir unsere Zelte ab, verstauen das Gepäck im Boot und ziehen uns warm an. Dann gehen wir selbst an Bord und gleiten durch eine Welt aus Wasser und Eis (ca. 2 Std.). Die Eisberge sind sichtbar - und spürbar! Unser Ziel ist die kleine Siedlung Kuummiut am Ammassalik-Fjord. Dort gehen wir an Land, schultern unseren Rucksack und machen uns auf den Weg in Richtung Osten. Schritt für Schritt entfernen wir uns weiter von der Zivilisation und tauchen ein in die einsame Wildnis. Wir wandern bis zur Landbrücke von Ilisiartik, wo wir unser erstes Wildnislager aufschlagen und den Tag mit einer warmen Mahlzeit ausklingen lassen. (F, M, A)

4. Tag: Entlang des Tunup Kuua zum Tasiilaq-Fjord
Ausschlafen, frühstücken - los geht's: Wir wandern zunächst am Meer entlang und folgen den farbigen Granitblöcken am Ufer. Auch die gestrandeten Eisberge beflügeln unsere Fantasie - wie lange sind sie wohl schon durchs Wasser getrieben? Schließlich biegen wir nach Westen in das Tal des Tunup Kuua ein. Wir folgen dem eisigen Bachlauf und erreichen schon bald eine geröllige Moräne. Vor uns liegt ein kleiner Gletscher, den wir aber mühelos erklimmen. Beim Traversieren der flachen, spaltenfreien Gletscherzunge können wir in der Ferne schon unseren Lagerplatz am Tasiilaq-Fjord erkennen. (F, M, A)

5. Tag: Vom Tasiilaq-Fjord zum Tasiilaq-Kuua
Was für ein Erwachen! Beim Öffnen des Zeltes blicken wir auf das ruhige Wasser des Fjords, in dem sich der Gebirgsrücken des gegenüberliegenden Falkefjelds (1.479 m) spiegelt. Wir starten gemütlich in den Tag und lassen die Kraft der Natur auf uns wirken. Vielleicht finden wir ein paar Beeren, mit denen wir unser Frühstück anreichern können? Gestärkt machen wir uns wieder auf den Weg, zuerst am Wasser entlang, dann durch das Wasser hindurch - wir meistern unsere erste Flussdurchquerung! Danach läuft unser Kreislauf auf Hochtouren und wir erreichen mühelos unseren heutigen Lagerplatz an der Mündung des Tasiilaq-Kuua. Wer noch mehr Eiswasser spüren will, kann gerne ein erfrischendes Bad in einem der kleinen Tümpel nehmen. (F, M, A)

6. Tag: Wanderung entlang des Tasiilaq-Kuua
Am Morgen schnüren wir wieder unsere Wanderschuhe und wandern durch das zunächst noch sehr weitläufige Tal des Tasiilaq-Kuua in Richtung Norden. Schon bald rücken die Berge aber scheinbar näher, rechts und links von uns ragen die schwarzen Granitwände steil in den Himmel. Aber sie sind nicht undurchdringbar, sie werden immer wieder von gewaltigen Gletscherzungen durchbrochen - so auch das mächtige Plateau des Karale-Gletschers. Vor uns thront das Dreigestirn des Pikkelhuen (2.039 m), das unseren Blick in die Höhe lenkt. Unter diesen imposanten Felswänden schlagen wir heute unser Lager auf. (F, M, A)

7. Tag: Wanderung zum Ende des Tales
Nachdem die Sonne über den Bergspitzen aufgegangen ist, brechen wir unser Lager ab und setzen den Weg fort. Heute ist Konzentration gefordert: Über abwechslungsreiches Gelände mit Moränen, Sandebenen und mehreren Bachdurchquerungen gelangen wir zum Ende des Tales. Am Nachmittag erreichen wir unseren Schlafplatz am Ufer eines kleinen Sees. (F, M, A)

8. Tag: Ningerte am Sermilik-Fjord
Heute starten wir wieder gemütlich und wandern zunächst an der Ostseite unseres "Schlafsees" entlang. Wir wollen aber auf die andere Seite der Gipfel und beginnen schon bald den kurzen aber dafür recht mühsamen Anstieg über eine steile Moräne. Doch es lohnt sich - sobald wir den Pass (400 m) überquert haben, eröffnet sich der Blick auf den tiefblauen Sermilik-Fjord. Bis zum Horizont drängen sich die bizarren Eisberge im Wasser aneinander und begleiten uns auf dem weiteren Weg bis nach Ningerte. Nach fast einer Woche Durchquerung in völliger Abgeschiedenheit ist die Ausstrahlung dieses Ortes geradezu überwältigend. Beim Abendessen lassen wir unsere Gedanken kreisen und lauschen den Geräuschen des Eises. (F, M, A)

9. Tag: Kilikilaat-Gletscher
An den leuchtend bunt verfärbten Blättern und Gräsern merken wir, dass der arktische Herbst ganz langsam Einzug hält. Wir nehmen Kurs in Richtung Südosten, die Eismassen des Sermilik-Fjords weisen uns den Weg. Mit etwas Glück sehen wir Robben, die neugierig den Kopf aus dem Wasser strecken oder Polarfüchse, auf der Suche nach Nahrung am Strand. A propos Strand - wir machen uns noch einmal die Füße nass und durchqueren einen eisigen Gletscherfluss. Die Abkühlung wird belohnt: Unser heutiges Camp schlagen wir am Kilikilaat-Gletscher in einer traumhaften Umgebung auf. Nach dem Abendessen erwartet uns das Farbenspiel der hinter dem Inlandeis untergehenden Sonne. (F, M, A)

10. Tag: Wanderung zur Mündung des Ilinera
Wir folgen heute der felsigen Küstenlinie des Sermilik-Fjords. Das Gelände ist unwegsam, wir gehen immer wieder über geneigte Felsplatten, die unsere volle Konzentration erfordern. Dabei nähern wir uns einem canyonartigen Einschnitt, den wir überwinden müssen. Es geht nach oben, immer weiter über Geröll und Schutt, bis wir oberhalb des Wasserfalls einen tosenden Bach durchqueren. Ab hier wird das Gelände wieder leichter und schon bald erreichen wir eine moosige Ebene. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich eine kleine Fischerhütte vor uns auf, das erste menschliche Zeichen seit Tagen. (F, M, A)

11. Tag: Vom Ilinera zum Ikaasaalq-Delta
Der Tag erwacht in aller Ruhe am Ufer des Ilinera. Wir lassen uns Zeit und frühstücken etwas später, denn unsere heutige Etappe ist nicht besonders lang - dafür aber sehr eindrucksvoll. Zuerst geht es über eine flache Halbinsel, dann steigen wir hinauf auf ein Plateau. Auf dieser Höhe bleiben wir, bis wir das Mündungsdelta des Ikaasaalq erreichen. Die Aussicht ist vielseitig und außergewöhnlich, die Bergspitzen rahmen die Landschaft ein wie ein Gemälde. Wir warten am Ufer bis sich das Wasser zurückzieht und halten dabei Ausschau nach Walen - auf diesem Teilstück tummeln sie sich häufig an der Oberfläche! Bei Ebbe queren wir das Delta und schlagen auf der anderen Seite unsere Zelte auf. Lust auf ein kühles Bad vor dem Abendessen? (F, M, A)

12. Tag: Wanderung vom Ikaasaalaq-Delta zum "langen See"
Wir packen unsere Sachen und wandern weiter in Richtung der alten Inuitsiedlung Paarnakajiit. Nachdem wir ein kurzes Stück am Strand zurück gelegt haben, steigen wir zu einem kleinen See auf, an dem wir heute unsere Mittagspause genießen. Der Weg führt uns weiter in leichtem Auf und Ab bis zu einem Fluss, den wir durchqueren müssen. Schließlich erreichen wir einen lang gezogenen See, an dessen Ufer wir unser Lager aufschlagen. In dieser Abgeschiedenheit lassen sich häufig Eiderenten blicken - oder Polarfüchse in der Dämmerung! (F, M, A)

13. Tag: Trekkingende in Tiniteqilaaq
Unsere letzte Etappe hält noch einmal fantastische Ausblicke für uns bereit: Entlang des Seeufers gelangen wir zum fingerförmigen Fjord Amitsivartiva. Von hier beginnt der Aufstieg über einen langgezogenen Rücken zu unserem Mittagsplatz. Von hier wird die Weite und Leere der Region noch einmal sichtbar und wir können unsere Erlebnisse der letzten Tage beim Picknick Revue passieren lassen. Schließlich ziehen wir weiter, zurück in die Zivilisation. Von der letzten Erhebung aus können wir bereits die Siedlung Tiniteqilaaq erkennen und steuern geradewegs darauf zu. Geschafft - wir haben die Tour durch die Wildnis gemeinsam gemeistert und schlagen außerhalb der Siedlung unser Lager auf. (F, M, A)

14. Tag: Puffertag
Dieser Tag dient als Schlechtwetter- oder Pausentag während des Trekkings und wird je nach Bedarf vom Reiseleiter eingeschoben. (F, M, A)

15. Tag: Bootsfahrt von Tiniteqilaaq nach Tasiilaq
Die kleine Siedlung auf der Merquitsoq-Halbinsel zählt ca. 120 Einwohner - Inuit, die vor allem von der Jagd leben. Wir haben Zeit durch den Ort zu schlendern und uns einen Eindruck vom Leben in dieser Region zu verschaffen. Vielleicht können wir einen Blick in die Schule werfen? Im Laufe des Tages werden wir wieder von Booten aufgenommen und zurück nach Tasiilaq gefahren. Nach der langen Zeit in der Wildnis erscheint der Ort fast wie eine Großstadt. Am letzten Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen im Roten Haus und lassen uns mit einem italienisch-grönländischen Menü verwöhnen. (F, M, A)

16. Tag: Rückreise
Unsere Zeit in Grönland geht zu Ende. Wir verabschieden uns und fahren mit den Booten ein letztes Mal durch das Polarmeer bis nach Kulusuk. Auf dem Rückflug erwartet uns bei schönem Wetter noch einmal ein toller Blick auf die ostgrönländische Küste und den Nordatlantik. (F)

17. Tag: Ankunft
Nachts Weiterflug von Keflavik zum Zielflughafen. (F)

Legende Verpflegung:
A: Abendessen
F: Frühstück
M: Mittagessen

Inklusivleistungen
 
  • Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Kulusuk
  • Linienflug mit Icelandair (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Kulusuk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 225 €)
  • Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
  • Übernachtung 15 x im Zelt
  • 15 x Frühstück, 13 x Mittagessen (Lunchpaket), 15 x Abendessen
  • Camping- und Kochausrüstung (ohne Küchenzelt und Geschirr/Besteck für eigenen Bedarf)
  • Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
  • Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz
  • Beitrag zum Klimaschutz für die entstehenden 1,66 t CO2e (S. 7)
 
Nicht enthaltene Leistungen
 
  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 80 €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Extra-Transfers bei Schlechtwettereinbruch
 
OrtNächteHotel
Tasiilaq1HE-16AH


Charakter & Anforderungen
Unterbringung
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Gepäckinformationen
Ausrüstung
Bitte wählen Sie einen Termin aus:
  • Reiseleiter: N.N.
    Teilnehmer min: 6
    Teilnehmer max: 9
    03.08.2027 - 19.08.2027
    ab € 4.575,00
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