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Azoren Studienreisen

Die Azoren sind Teil Portugals und ein Stück der Europäischen Union – das jedoch ungefähr 1.500 km weit vom europäischen Festland entfernt im Atlantischen Ozean liegt. Die neun großen und mehrere kleinere Inseln sind zudem ein Teil Portugals, verfügen aber über subtropisches Klima, in dem entsprechend subtropische Pflanzen, aber ebenso nordische Pflanzen wachsen. So werden Sie auf Anbaugebiete von Bananen, Ananas, Tabak, Kaffee und Tee ebenso treffen, wie auf Felder mit Kartoffeln, Weizen und Mais wie auch auf Weinberge. Der „europäische“ Tee der Inseln ist dabei eine Besonderheit, die es zu kosten lohnt. Doch macht die Landschaft der Azoren noch mehr und anderes aus … immerhin ist die Inselgruppe unter Naturliebhabern – aber auch unter Wanderern und Seglern – ihrer herausragend schönen Natur wegen bekannt und gilt als Blumenparadies. Herrlich blaue Seen, hohe Berge und Sandstrände erwarten Sie ebenso wie sattgrüne Landschaften, tiefe Krater erloschener Vulkane und Strände mit schwarzem Sand. Die großen Inseln nämlich sind – mit Ausnahme von Santa Maria – vulkanischen Ursprungs und genau genommen die Spitzen gigantischer Berge, die sich vom Grund des Meeres aus erheben. So können Sie die spezielle Kraterlandschaft des Guilherme Moniz bewandern, den 40 qkm großen Krater Sete Cidades durchwandern oder sich auf Klettertour durch einen Vulkanschlot in die Höhle Algar do Carvao begeben. Sie können jedoch auch Furnas besuchen, um dort in Heilquellen und Thermalbädern zu erholen. Und wer Kultur auf den Azoren sucht, wird in der Hauptstadt Ponta Delgada auf São Miguel oder in der schönen Renaissance-Stadt Angra do Heroismo, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, oder in Vila do Porto, der größten Stadt der Inseln, fündig.

Sehenswürdigkeiten in Azoren

Monte Brasil

Die Inselgruppe der Azoren im Atlantik ist eine autonome Region von Portugal. Die neun Inseln mit einer Gesamtfläche von rund 2.300 km² liegen etwa 1.400 Kilometer westlich von Portugal. Sie sind in die nordwestliche, die südöstliche sowie in die zentrale Inselgruppe, die Grupo Central aufgeteilt. Hier auf der Hauptinsel Terceira ist Angra do Heroísmo als Hauptort ein UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einem schweren Erdbeben im Jahre 1980 wurde die Stadt Angra do Heroísmo wiederaufgebaut.

Region und Rundwanderweg

Der Monte Brasil ist als Vulkankrater auf Terceira ein ebenso gefragtes wie beliebtes Ziel zum Wandern, Trekking oder auch Mountainbike. Höchster Punkt des 205 Meter hohen Monte Brasil ist der Pico das Cruzinhas. Um den Monte Brasil herum führt ein Rundwanderweg mit Start und Ziel im Relvão- Park von Angra do Heroísmo. Der Wanderweg verläuft sowohl durch einen angelegten Flächen als auch durch eine nahezu unberührte Landschaft. Die mehrere Kilometer lange Wegstrecke ist insgesamt leicht zu wandern. Anlässlich einer Studienreise zu den Azoren ist der Besuch von Angra do Heroísmo ebenso selbstverständlich wie ein „Aufstieg“ auf den Monte Brasil. Der geruhsame Tagesausflug bietet ausreichend Gelegenheit zum Kennenlernen von Fauna und Flora, zum Walewatching bis hin zum Picknicken bei einem weiten Panoramablick hinaus auf den Atlantik.

Ausruhen und Entspannen im Jardim Duque de Terceira

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Inselhauptstadt gehört der knapp zwei Hektar große Park Jardim Duque de Terceira. Mehrere Springbrunnen, Lauben und Lavasteinmauern, Denkmal und Pavillon sorgen für ein abwechslungsreiches Gesamtbild im Zentrum von Angra do Heroísmo. Der Monte Brasil ist mit seinen Überresten als Tuffvulkan von jedem Platz der Insel aus gut zu sehen. Er liegt zwischen der Bucht von Angra sowie der Bucht von Fanal. Mit der Festung von São João Baptista war der Monte Brasil in früheren Jahrhunderten ein zentraler Verteidigungspunkt für die 400 km² große Insel. Die Lage der Halbinsel Monte Brasil an der Südküste von Terceira wirkt auf den Touristen romantisch bis idyllisch.

Abgesehen von der Hauptinsel São Miguel mit dem Hauptort Ponta Delgada, die naturgemäß zu einer Studienreise auf die Azoren gehört, ist Monte Brasil für einige erholsame Tage am Atlantikstrand ein ausnehmend schönes Ziel.

 


Ponta do Pico

Der steil aufragende Vulkankegel des Ponta do Pico beherrscht eindrucksvoll die Silhouette der Azoreninsel Pico, die von über 100 Kratern und Kegeln geprägt ist. Mit 2.351 Meter ist der Ponta do Pico der höchste Berg von Portugal.

Der riesige Krater des schlafenden Riesenvulkans

Bei Reisen auf die Azoren ist ein Besuch der früheren Walfänger Insel Pico einer der landschaftlichen Höhepunkte. Schon bei der Anreise mit der Fähre von Faial zum Fährhafen Madalena ist der Berg Ponta do Pico von Weitem zu erkennen. Der gewaltige Krater des Ponta do Pico hat einen Durchmesser von etwa einem halben Kilometer und ist 30 Meter tief. Im Inneren erhebt sich ein kleiner vulkanischer Kegel, der "Kleine Pico", der Pico Pequeno. Seine Spitze ist der höchste Punkt des Schichtvulkans. Der Ponta da Pico besteht aus aufeinander geschichteten Lagen von bei Ausbrüchen herausgeschleudertem Gestein und erkalteter Lava. Der letzte Ausbruch liegt rund 200 Jahre zurück.

Panoramablick vom Vulkankegel hinaus aufs Meer

Erfahrene Bergwanderer können den Gipfel des Ponta do Pico in etwa 4 Stunden begehen, wenn sie sich an der Ranger Station melden und an der Sicherheitsbelehrung teilnehmen. Auch, wer auf seiner Studienreise auf die Azoren nicht über Geröllfelder bis zum Gipfel hinaufgehen möchte, genießt schon von den Treppen zu Beginn des Gipfelpfades faszinierende Ausblicke: auf den Montanha do Pico, auf die grünen, zum Atlantik abfallenden Hänge und die Weite des Ozeans.

Von Lava geschaffene Riesenhöhlen

Wie eine Reise ins Erdinnere wirkt ein Gang durch die gewaltigen Lavahöhlen, von denen Pico die meisten bisher Entdeckten von allen Azoreneilanden hat. Eine geführte Besichtigung kann mit der Tour zum Ponta do Pico kombiniert werden. Mit 5,2 Kilometern Länge und bis zu 15 Metern Höhe ist die Gruta des Torres die eindrucksvollste Höhle. Sie entstand, weil die äußeren Massen des Lavastroms schneller erkalten als die Inneren, und sich so gewaltigen Hohlräume bilden.

 


Lagoa das Sete Cidades

Der See Lagoa das Sete Cidades ist ca. 4,37 km² groß und befindet sich auf der portugiesischen Insel São Miguel. Das Gewässer ist der größte See der Azoren und besteht aus zwei Teil Seen, dem kleinen Südteil Lagoa Verde (portugiesisch für „grüner See“) und dem großen Nordteil Lagoa Azul (portugiesisch für „blauer See“), die durch einen engen Kanal miteinander verbunden sind. Der See liegt traumhaft im Vulkankrater von Sete Cidades und ein Blick vom Rand des Kraters gilt als eine der größten Besucherattraktionen Portugals.

 

 

Bild: Sao Miguel

Ein fantastisches Panorama

Die Seen liegen auf ca. 250 m Höhe und zeigen sich in den Farben grün und blau. Eigentlich handelt es sich nur um einen großen See, der durch eine gebogene Brücke überspannt wird. Den schönsten Blick darauf hat man vom Hauptaussichtspunkt Vista do Rei, der auf 300 Metern über der Wasseroberfläche liegt. Der Blick von hier oben ist wirklich atemberaubend und schmückt unzählige Buchrücken und Reiseprospekte. Es ist jedoch möglich, dass man den See von dort oben nicht sehen kann, weil an manchen Tagen der Nebel oder Wolken darüber hängenbleiben.

Der Lagoa das Sete Cidades zählt zu Portugals sieben Naturwundern, um den sich unzählige Legenden ranken. Hier treffen die beiden Seen Lagoa Azul und Lagoa Verde aufeinander, die sich laut einer berührenden Geschichte aus den Abschiedstränen formten, die aufgrund einer verbotenen Liebe zwischen einer Prinzessin und einem armen Hirtenjungen vergossen wurden. Die geweinten Tränen sammelten sich, um daraufhin den Lagoa Verde und den Lagoa Azul von Sete Cidades zu bilden, wobei der smaragdgrüne See aus den Tränen des armen Hirten und der saphirblaue See aus den Tränen der unglücklichen Prinzessin entstanden ist.


Ponta Delgada auf den Azoren

Mit großen Städten können die Azoren nicht aufwarten - vieles hat auf dieser Inselgruppe im atlantischen Ozean einen ländlichen Charakter. Immerhin hat sich Ponta Delgada zu einem wirtschaftlichen und touristischen Schwerpunkt gemausert. 65.000 Menschen leben hier, und den Namen erhielt das einstige Fischerdorf durch seine geographische Lage auf einer Landzunge. Die Übersetzung von Ponta Delgada lautet: "Dünne Spitze". Einen besonderen Reiz auf Besucher aus Europa und Nordamerika übt die Altstadt Ponta Delgadas mit ihren alten Villen und schönen Balkonen aus. Am Hafenkai schunkeln zahlreiche Yachten vor sich hin, und der abendliche Bummel über die Uferpromenade zählt zu den schönsten Gewohnheiten der Insulaner.

Umschlaghafen für Orangen

Die Stadt blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück und wurde im Jahr 1499 durch den portugiesischen König Manuel I. gegründet. Erdbeben, Überfälle durch Piraten und die Pest standen über einen langen Zeitraum dem wirtschaftlichen Aufschwung im Wege. Das änderte sich erst im 19. Jahrhundert, als Ponta Delgada zu einem wichtigen Umschlaghafen für Orangen wurde. Jüdische Familien und wohlhabende englische Kaufleute prägten die Stadt, und die zahlreichen Herrenhäuser zeugen noch heute von dem Wohlstand dieser Epoche.

Bootstouren zu Walen und Delfinen

Bild: Portas de Cidade - Ponta Delgada

Arkaden umgeben den zentralen Platz Largo de Goncalo Velho Cabral, der den Namen des ersten Inselverwalters trägt. Einen schönen Blick auf die Überreste des einstigen alten Hafens hat man vom Cafe Mascot. Das aus drei Bögen bestehende Stadttor Portas da Cidade ist die am meisten fotografierte Sehenswürdigkeit von Ponta Delgada. Sie stammt aus dem Jahr 1743 und ist das Wahrzeichen der Stadt. Sehenswert ist auch das barocke Rathaus am Largo da Republica. Im Carlos Machado Museum erfährt der Besucher Wissenswertes über die Historie der Stadt und ihrer Geschichte. Sie gilt auch als eines der besten Ausgangspunkte, um Wale, Schildkröten und Delfine in ihrem angestammten Lebensraum zu beobachten. Im Hafen werden regelmäßig Bootstouren angeboten.


Lagoa das Furnas

Bild: Azoren Furnas Thermalgebiet

Furnas ist eine Kleinstadt in der Gemeinde Povoação auf der Insel São Miguel in den portugiesischen Azoren. Urlaubern bietet Furnas das wichtigste für spannende Ferien: Thermalwasser, Kraterseen, Vulkane und herzhaftes Essen. Die kleine Stadt, Teil eines schlafenden Vulkanmassivs, bietet viele spannende Aktivitäten für einen Tagesausflug.

Wandern in Furnas

Nichts ist besser, als den Tag in Furnas mit einem leichten Spaziergang um den See Lagoa das Furnas zu beginnen. Die neugotische Kapelle Ermida da Nossa Senhora das Vitorias, die Fumarolen und heißen Schlammbecken im nördlichen Teil des Sees sind attraktive Kuriositäten während der Wanderung. An den Wochenenden können Touristen dann sehen, wie die Einheimischen ihre Eintöpfe in den Schlammbecken kochen. Ein herzhaftes Cozido das Furnas, das in Dampfaustrittsstellen gekocht wird, kann auch in vielen Restaurants in der Stadt genossen werden und ist die beste Mahlzeit, um sich von Aktivitäten zu erholen.

Ein Bad in den heißen Quellen von Furnas

Die Thermalquellen sind der perfekte Nachmittagsplan in Furnas! Es gibt zwei verschiedene in der Stadt: Poca da Dona Beija und Terra Nostra Garden. Der Eintritt für die zuletzt genannte Quelle beinhaltet auch den Besuch des Botanischen Gartens, eines der „schönsten Parks Europas“. Die Aussicht vom Poolbecken auf die grünen Berge und die entspannende Wirkung des heißen Wassers haben eine therapeutische Wirkung auf den Körper und nach dem Besuch wird man sich sicher wie neugeboren fühlen.


Lagoa do Fogo

Die Azoreninsel Sao Miguel ist für viele Portugal-Touristen noch ein echter Geheimtipp. Wer hier unterwegs ist, sollte sich vor allem den Lagoa de Fogo nicht entgehen lassen. Der sogenannte "Feuersee", der von zahlreichen Lavabergen umgeben ist, ist eines der schönsten Ausflugsziele auf der Insel. Der See liegt etwas abseits der hektischen Touristenströme inmitten eines Hochlandes auf einer Höhe von 600 Metern.

Lorbeerwälder, seltene Vögel und Sandstrände

Rund um den schönsten Kratersee auf den Azoren hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein wunderschönes, von Menschen unbewohntes Naturschutzgebiet entwickelt, in dem vor allem Freunde seltener Tiere und Pflanzen voll auf ihre Kosten kommen. Während am Südufer des Lagoa de Fogo zahlreiche seltene Vögel brüten, leben im Wasser unter anderem verschiedene Amphibien- und Fischarten. Außerdem sind rund um den See unter anderem einige große Lorbeerwälder, Wacholder und Johanneskraut zu finden. Badeurlauber aus aller Welt kommen an den breiten Sandstränden und im klaren Wasser bei schönem Wetter ebenso voll auf ihre Kosten wie Wassersportler und Angler. Rund um den Lagoa de Fogo befinden sich außerdem einige schmale Wanderwege, auf denen sich die naturbelassene und faszinierende Region ausgiebig erkunden lässt. Hier lassen sich mit ein wenig Glück auch zahlreiche einheimische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum erleben.

Bild: Wanderweg zum Feuersee Azoren


Angra do Heroismo

Angra do Heroísmo, allgemein als Angra bekannt, ist eine Stadt auf der Insel Terceira in der portugiesischen autonomen Region der Azoren. Die Stadt mit ihrer Bevölkerung von 35.000 Menschen bildet die südliche Hälfte von Terceira, wobei der Norden zu Praia da Vitória gehört. Zusammen mit Horta auf Faial und Ponta Delgada auf São Miguel ist Angra eine der drei regionalen Hauptstädte der Azoren. Die Stadt wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gegründet. Angra diente während der napoleonischen Kriege als Verbannungsort für Almeida Garrett. Von 1830 bis 1833 diente es Königin Maria II. von Portugal als Zufluchtsort. 1983 wurde Angra von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Sehenswerte Altstadt – UNESCO Weltkulturerbe

Das historische Zentrum von Angra liegt an der Südküste und umfasst die mittelalterliche Stadt und befestigte Zitadelle, die den Vulkankegel des Monte Brasil bildet. Angra wird vom Alten Platz beherrscht. Es war einer der ersten portugiesischen Plätze, die speziell als offener Platz angelegt wurden und zwei der Hauptverkehrsadern der Altstadt miteinander verbanden. Angras Platz ist ein breiter und geordneter, mit portugiesischem Pflaster gepflasterter Stein (aus weißem Kalkstein und schwarzem Basalt). Im Laufe seiner Geschichte hatte dieser Hauptplatz verschiedene Funktionen: sonntags war es ein Hühner- und Viehmarkt und während der Kämpfe während der Liberalen Kriege war es der Ort der öffentlichen Hinrichtungen. Der gut geplante und schöne Platz in Angra verdankt seinen Charakter dem Einfluss des Erdbebens von 1755 in Lissabon, das zu einem Wiederaufbauprogramm führte, das viele Städte und Dörfer Portugals beeinflusste. Der alte Platz (der seine endgültige Form im späten 18. Jahrhundert erreicht hat) spiegelt dieses neue Denken und Herangehen an Urbanismus und Verkehr wider. Nach dem 19. Jahrhundert (insbesondere 1879) diente es als zentraler Treffpunkt für Konzerte der Militärkapelle des 10. Chasseur-Regiments, dessen Kasernen sich im Fort von São João Baptista befanden.


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Die Top Sehenswürdigkeiten von Azoren sind
  • Monte Brasil
  • Ponta do Pico
  • Lagoa das Sete Cidades
  • Ponta Delgada auf den Azoren
  • Lagoa das Furnas
  • Lagoa do Fogo
  • Angra do Heroismo



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