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England - Studienreisen und Rundreisen

Unternehmen Sie eine Rundreise durch England! Vor allem die Hauptstadt London verdient Ihre volle Aufmerksamkeit. Sie werden begeistert sein von der Westminster Abbey, dem Big Ben, dem Tower Bridge, dem weltberühmten Waxmuseum Madame Tussaud's, Buckingham Palace, Trafalgar Square, Pccadilly Circus, Stonehenge bei Salisbury in der Grafschaft Wiltshire in Südengland, dem Hadrianswall in Nordengland, Chinatown in Manchester, die Kathedrale von Canterbury, die Ironbridge, die erste Eisenbrücke der Welt, aber auch von den anderen Sehenswürdigkeiten und Parkanlagen. Erkunden Sie auf eine Gruppenreise auch ihre andere Großstädte wie Birminghan, Sheffield, Bradford, Liverpool, Manchester, Leeds oder Bristol. Lernen Sie auf eine Studienreise England kennen!

Sehenswürdigkeiten in England

Eton College

Bildung der alten Schule

Eton College ist ein altehrwürdiges Internat für Jungen in der Nähe von Windsor, das zahlreiche einflussreiche britische Persönlichkeiten ausgebildet hat - einschließlich des Wirtschaftswissenschaftlers John Maynard Keynes, des Schriftstellers George Orwell, des Schauspielers Tom Hiddleston, neunzehn britischer Premierminister und diverser Mitglieder der Königsfamilie, um nur einige Beispiele zu nennen. Es ist eine sogenannte Public School, das heißt es ist unabhängig und wird von Schulgebühren finanziert. Mit seiner Würdigung jahrhundertealter Traditionen, seiner beeindruckenden und geschichtsträchtigen Architektur und seinen weitläufigen, malerischen Parkanlagen ist es ein naheliegendes Ziel für Studienreisen nach England.

Geschichte

Eton wurde im Jahr 1441 von Henry VI als kostenlose Schule für wenige ausgewählte arme Jungen gegründet. Nachdem spätere Könige das von ihm eingeplante großzügige Budget für die Schule kürzten, war sie lange Zeit auf die Unterstützung reicher Spender angewiesen, mit deren Hilfe über die Jahrhunderte neue Gebäude errichtet, eine umfassende Bibliothek eingerichtet und mehr Schüler aufgenommen und besser versorgt werden konnten. Von nur siebzig bei der Gründung wuchs die Zahl der Schüler über 200 im 17. und 300 im 18. Jahrhundert auf heute über 1500 an. Die Schüler tragen noch heute traditionelle Schuluniformen und sind in Häuser aufgeteilt.

Gebäude und Ländereien

Die Kapelle der Schule und die Untergeschosse einiger der Hauptgebäude der Schule stammen noch aus dem 15. Jahrhundert. Die neueren Gebäude sind um weitläufige Höfe und Gärten herum angeordnet. Mit ihren Zinnen und Türmen wirken die roten Ziegelsteinbauten burgartig. Eton College befindet sich inmitten großzügiger Ländereien, von denen große Teile zu Parkanlagen gestaltet sind. Dazu gehört auch der über 4000 m² große öffentlich zugängliche Park rund um den Dorney Lake, einen künstlichen See, in dem Ruderwettbewerbe ausgetragen werden - so auch bei den Olympischen Spielen 2012.

Besichtigungen und Führungen

Eine Besichtigung der Gebäude ist nur im Rahmen einer Führung möglich. Diese ist bei England Studienreisen häufig schon im Reiseablauf enthalten. Sie werden bei einer solchen Führung viel Interessantes über die Geschichte des Eton College erfahren und auch die besonders interessante Kirche anschauen.

 


Winchester College

Ein Besuch des Winchester Colleges in Südengland ist ein wichtiger Bestandteil auf Studienreisen. Die älteste Privatschule des Vereinigten Königreichs zählt zu den neun renommiertesten Public Schools in ganz England. Insbesondere die Originalgebäude, die zum Teil unter der höchsten Stufe des Denkmalschutzes stehen, sind für Besucher von größtem Interesse. Zudem ist die Schule in Winchester in Hampshire, der einstigen Hauptstadt Englands, malerisch am Fluss Itchen gelegen.

Winchester College – ein geschichtsträchtiges Gebäude

Die Privatschule wurde im Jahre 1382 von Bischof William of Wykeham gegründet und umfasst Gebäude aus insgesamt sechs Jahrhunderten. Vorherrschend ist jedoch der mittelalterliche Baustil, der der Schule einen besonderen Charme verleiht. Auf Reisen sollte man sich in jedem Fall für eine Besichtigung des Kreuzgangs und der gepflegten Klostergärten Zeit nehmen.

Von der Armenschule zur Eliteschule für Jungen

Winchester College war ursprünglich als Lehranstalt für Jungen aus ärmlichen Verhältnissen konzipiert. Traditionell werden bis zum heutigen Tage nur Jungen vor Ort unterrichtet; die Schule wird von knapp 700 Schülern besucht. Allerdings fallen am Winchester College die höchsten Schulgebühren in ganz England an. Die 'boarding school' genießt international den exzellentesten Ruf und ebnet zahlreichen Schülern den Weg zum Studium an der Universität von Cambridge oder Oxford.

Besonders empfehlenswert: Eine Führung

Bei einer Führung durch ausgewählte Räumlichkeiten gewinnen Besucher Einblicke in das ehemalige Schulleben. Ein Klassenzimmer aus dem 17. Jahrhundert und ein alter Speisesaal sind der Öffentlichkeit zugänglich. Auch eine gotische Kapelle, die aus dem 14. Jahrhundert stammt, kann bestaunt werden. Die Führung dauert knapp eine Stunde. Im Anschluss ist die Besichtigung eines Museums, das 2016 eröffnet wurde, möglich.

 


Buckingham Palace in London

Der Buckingham Palace gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Großbritannien. Er dient der englischen Königsfamilie vor allem als offizielle Residenz. Der Palast wird von der britischen Königin Elisabeth II. wie auch ihrem Gemahl Prinz Philip bewohnt. Darüber hinaus sind regelmäßig Präsidenten und Regierungschefs bei Staatsanlässen im ehrwürdigen Gemäuer zu Gast.

Publikumsmagnet im Zentrum Londons

Der Buckingham Palace liegt unweit des Londoner Stadtzentrums. Er wurde 1703 errichtet und ist seit 1761 in königlichem Besitz. Im Laufe der Jahrhunderte erweiterten Architekten den Gebäudekomplex. Er besteht heute aus drei Flügeln, die um einen großflächigen Innenhof liegen. Die Anzahl der Zimmer und Bediensteten ist beeindruckend. Buckingham Palace verfügt über 775 Räume und bietet rund 450 Personen einen Arbeitsplatz. Auf dem Palastgelände nehmen jährlich etwa 50.000 Menschen an unterschiedlichen Veranstaltungen wie Empfängen, Banketten, Gartenfesten und Audienzen bei Queen Elizabeth II. teil.

In den Sommermonaten für Besucher geöffnet

Buckingham Palace gehört zum Pflichtprogramm vieler Reisen. In den Sommermonaten stehen einige Bereiche für Besucher offen. Darunter 19 feudale Staatsgemächer, die prunkvoll ausgestattet und mit Schätzen aus der königlichen Sammlung ausgeschmückt sind. Vor allem für Studienreisende ist Buckingham Palace ein attraktives Ausflugsziel. Hier eröffnen sich tiefe Einblicke in die britische Monarchie von der viktorianischen Zeit bis zur Gegenwart. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen runden das Informationsangebot ab.

Buckingham Palace Wache


Petworth House

Das mit dem offiziellen Siegel des Denkmalschutzes für Bauwerke von außerordentlicher und internationaler Bedeutung „Grade I“ ausgezeichnete Herrenhaus Petworth House aus dem 12. Jahrhundert liegt in der Grafschaft West Sussex im Süden Großbritanniens. Das dreistöckige Gebäude im Zentrum der namensgebenden 3000-Einwohnerstadt Petworth ist vor allem durch den umgebenden, knapp 300 Hektar großen Park auch außerhalb von England bekannt geworden. Der einstige Barockgarten wurde gegen Mitte des 18. Jahrhunderts in einen Englischen Garten umgewandelt und im 19. Jahrhundert mehrfach umgestaltet. Die großzügige Grünanlage beinhaltet einen ummauerten Küchengarten sowie einen sogenannten Pleasureground mit Linden, Lorbeerbäumen, Platanen und Zedern. Es gibt ein Sommerhaus im dorischen Stil, einen künstlich angelegten Serpentinensee sowie einen Wildpark samt großer Damwild Herde.

Die imposante Innenausstattung der Haupträume des Herrenhauses wird von wertvollen Chippendale-Möbeln sowie einer umfangreichen Gemäldesammlung mit Werken u.a. von Elsheimer, Tizian, Anthonis van Dyck, Hieronymus Bosch, William Blake und William Turner bestimmt. Die Haupträume sind die Gemäldegalerie im Somerset Room, wo auch historisches chinesisches Porzellan ausgestellt wird und der Speisesaal, der kleine Speisesaal, die barocke Eingangs- und Marmorhalle Marble Hall und das große Treppenhaus. Ebenfalls dazu gehören das geschnitzte Zimmer Carved Room mit beeindruckenden Holzarbeiten und das rote Zimmer Red Room mit 20 Bildern von Turner und einer Marmorbüste aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Der angebaute Museumsteil North Gallery besteht aus dem South und Central Corridor sowie der Square Bay und beherbergt zahlreiche antike Skulpturen sowie Skulpturen aus der Renaissance und dem Klassizismus.

Sehenswert ist auch die bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaute und im 17. Jahrhundert größtenteils barock umgebaute Kapelle als ältester Raum von Petworth House. Besuchern des Anwesens sei ein kurzer Abstecher in das kleine und liebevoll eingerichtete Heimat- und Regionalmuseum Petworth Cottage Museum in der High Street ganz in der Nähe empfohlen. Das ehemalige Wohnhaus einer in Petworth House beschäftigten Schneiderin ist so originalgetreu wie möglich nach Stand des Jahres 1910 ausgestattet. Ein schon seit Hunderten von Jahren bei Einheimischen und Gästen beliebter Jahrmarkt in der Stadt ist die neuntägige Petworth Fair jedes Jahr Ende November.

 


Big Ben

das wohl bekannteste Wahrzeichen von London

Big Ben

Ob Studienreise oder kurzer City Trip am Wochenende: Ein Foto mit dem berühmten Big Ben im Hintergrund darf bei keiner London Reise fehlen. Den besten Blick auf das imposante Bauwerk hat man wohl von der nahe gelegenen Westminster Bridge, oder vom gegenüber liegenden Victoria Embankment.

Eigentlich bezeichnet der Name „Big Ben“ lediglich die mit gut 13 Tonnen schwerste der fünf Glocken des Uhrturms am Palace of Westminster, mitten im Regierungsviertel der britischen Hauptstadt. Doch im Volksmund erhielt auch der gesamte Turm diesen Namen. Offiziell trug er bis 2012 die etwas nüchterne Bezeichnung „The Clock Tower“, was schlicht so viel bedeutet wie „Uhrenturm“. Anlässlich des 60. Thronjubiläums von Königin Elizabeth II. wurde er dann offiziell in „Elizabeth Tower“ umbenannt.

Leider nur von außen!

Ausländische Touristen können den Big Ben leider nur von außen besichtigen. Führungen durch den Turm bleiben – aus Sicherheitsgründen - britischen Staatsbürgern vorbehalten. Doch auch von außen lohnt sich ein genauerer Blick auf das Wahrzeichen: Der Turm hat eine Höhe von rund 96 Metern und wurde im Jahr 1858 im Stil der Neugotik vollendet. Im inneren befindet sich ein kleines Gefängnis, das für gesetzesbrüchige Parlamentsmitglieder gedacht war. 1880 wurde es allerdings das letzte Mal benutzt.

The Voice of Britain

Zu jeder vollen Stunde wird die Schar der Touristen am Fuße des Big Ben noch ein bisschen größer. Denn dann ertönt der berühmte Westminster Schlag, bevor die Anzahl der Stunden geschlagen werden. Berühmt wurde „The Voice of Britain“, wie der Glockenschlag auch genannt wird, unter anderem auch dadurch, dass die BBC ihre 18 Uhr Nachrichten traditionell mit dem Glockensound des Big Ben beginnt.

Wie kommt man hin?

Der Big Ben ist am besten von der U-Bahn-Station Westminster aus zu erreichen, die sowohl von der Jubilee, als auch von der Circle und District Line angefahren wird.


Durdle Door

Durdle Door ist eines der am meisten fotografierten Wahrzeichen von Dorset und wird jährlich von rund 200.000 Besuchern aufgesucht. Die außergewöhnliche Kalksteinformation befindet sich auf dem Lulworth Estate in South Dorset an der südenglischen Kreideküste, die auch Jurassic Coast genannt wird. Die Küstenlinie ist von solch internationaler geologischer Bedeutung, dass sie im Jahr 2001 von der UNESCO zum Naturerbe erklärt wurde. Inzwischen zählt Durdle Door auch gemeinsam mit dem Grand Canyon in Amerika und dem Great Barrier Reef in Australien zu den Weltnaturwundern und ist Wahrzeichen der Jurassic Coast. Das Gelände, das zum Bereich des etwa 50 Quadratkilometer umfassenden Lulworth Estate gehört, befindet sich im Privatbesitz der gut situierten Grundbesitzerfamilie Welds. Die faszinierend schöne Gegend ist allerdings für die Öffentlichkeit zugänglich und war schon mehrmals Schauplatz für Musik-Videoclips und Filmszenen.

Name der Sehenswürdigkeit

Der prächtige natürliche Kalksteinbogen der Durdle Door wurde gebildet, als die Kraft der Wellen den Felsen auswusch und ein Loch durch die Mitte schmiedete. Der Name „Durdle“ ist daher auch von dem alten englischen Wort „thirl“ abgeleitet, was „zu bohren“ bedeutet.

Aktivitäten

Durdle Door liegt direkt am South West Coast Path, der sich für Fernwanderungen in Südengland anbietet. Der Strand wird von der Marine Conservation Society für hervorragende Wasserqualität empfohlen. Baden ist teilweise möglich, jedoch ist der Strand an manchen Stellen sehr steil. Urlauber sollten ihre Kinder daher jederzeit beaufsichtigen. Auch, weil es keinen Rettungsschwimmer gibt. Es ist empfehlenswert einen Besuch des Wahrzeichens zwischen Oktober und April vorzunehmen, wenn der Strand und die Straßen leiser und ruhiger werden. Wer die Gegend jedoch während der Spitzenzeiten im Sommer besuchen möchte, sollte öffentliche Verkehrsmittel benutzen, oder zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Die beste Tageszeit ist übrigens der frühe Morgen oder der späte Abend, wenn man sicher einen Parkplatz erhalten möchte.

 


Bibury

 

Das kleine Bibury - ein Ort, um zu bleiben

Prächtige Landhäuser und Kirchen, honigfarbene Steinbauten von Efeu umrankt, schmale Gassen in einem duftenden Rosenmeer, altes Gemäuer mit wilden Blumen - in den sanften Hügeln der östlichen Cotswolds Provinz bezaubert Bibury mit einem außergewöhnlichen Charme.

Verträumt, lieblich, unverwechselbar – im Dorf der Feen

In der lieblichen Landschaft Südenglands zählt Bibury zweifellos zu den romantischsten Orten der englischen Midlands. In dem von Sagen umwobenen Märchendorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Einst beschrieb der berühmte viktorianische Designer William Morris den Ort als „das schönste Dorf in den Cotswolds.“ Wohin man schaut, Bibury scheint einem Bilderbuch entsprungen. Am Fluss Coin, unweit der Marktgemeinde Burford, tauchen die Besucher in eine märchenhafte, englische Vergangenheit ein. Zwischen blühenden Rosensträuchern und duftendem Lavendel wandeln Reisende auf den Spuren vergangener Zeiten und genießen außergewöhnliche Momente.

Eine zauberhafte Reise in die Vergangenheit

Die Arlington Row ist ein absolutes Must See. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Wasserwiesen und den Fluss. Der Weg führt über eine wunderschöne Steinbrücke. Urige Hütten mit steil geneigten Dächern und einem unverkennbar englischen Charme säumen die Straße. Die anmutigen Cottages stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Am frühen Morgen, wenn es auf den Straßen noch ganz still ist, atmet man hier Geschichte. Unweit befindet sich die Bibury Trout Farm mit unzähligen Regenbogenforellen. Das Restaurant verwöhnt seine Gäste mit frischen Forellengerichten. Wer mag, darf die begehrten Fische selbst fangen.

Märchenhaftes England – zwischen britischen Charme und Gemütlichkeit

Das entzückende Ortszentrum von Bibury beherbergt eine Alte Mühle, die, wie vor hundert Jahren, das Korn in Mehl verwandelt. Auf der anderen Seite des Flusses gruppiert sich das Dorf um die Kirche der heiligen Maria. Einige Überreste sächsischer Herkunft stammen aus dem 8. Jahrhundert. Nicht weniger beeindruckt das älteste Hotel des Ortes. Das ehemalige Gasthaus aus dem 17. Jahrhundert ist heute das bezaubernde Swan Gästehaus. In Südengland überrascht das charmante Dörfchen mit unzähligen zauberhaften Momenten.
Ein Besuch in Bibury ist mit Magie gefüllt und schafft unvergessliche Erinnerungen.

 


Chatsworth Garden

Eines der schönsten Herrenhäuser in England – umgeben von einer Jahrhunderte alten Gartenanlage

Chatsworth House ist ein herrschaftliches Anwesen in Derbyshire, England, in den Derbyshire Dales. Am östlichen Ufer des Derwent gelegen, blickt Chatsworth zu den niedrigen Hügeln, die die Derwent- und Wye-Täler trennen. Das Haus liegt in einer großzügigen Garten- und Parklandschaft und ist von bewaldeten, felsigen Hügeln umgeben, die sich in Heide-Moor erheben. Das Anwesen beherbergt eine bedeutsame Sammlung von Gemälden, Möbeln, alten Meisterzeichnungen, neoklassischen Skulpturen, Büchern und anderen Artefakten. Der Landsitz wurde mehrmals zum beliebtesten Landhaus des Vereinigten Königreichs gewählt. Chatsworth wurde über 16 Generationen in der Cavendish-Familie weitergegeben und bleibt die Heimat des Herzogs und der Herzogin von Devonshire. Der Park in Chatsworth ist eine bewirtschaftete, nahrungsmittelproduzierende Landschaft. Das Haus und der riesige Park sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

450 Jahre Geschichte auf 42 ha

Der Garten von Chatsworths zieht jährlich rund 300.000 Besucher an. Viele Events, Ausstellungen und Workshops laden zum Flanieren ein. Er liegt an der östlichen Seite des Fluss-Tals und fügt sich harmonisch in die Landschaft des umliegenden Parks ein, der sich über eine Fläche von 4,0 Quadratkilometern erstreckt. Der Park selbst ist von einer 15 Kilometer langen Trockenmauer und einem Hirschzaun umgeben. Die Grünanlage von Chatsworth beheimatet Rot- und Damwild, Schafe, Rinder und viele wilde Tiere. Die Parklandschaften unterstützen eine Vielzahl von Lebensräumen wie Waldweiden und Parklandschaften, uralte Wälder, Laub- und Mischwälder, Tieflandtrockenrasen, halbumgestaltete Wiesen, Hochlandheiden und mit dem Fluss verbundene Feuchtgebiete. Etwa 20 Vollzeitgärtner sind hier beschäftigt, um den Park zu pflegen und in Ordnung zu halten.


Swaledale

Wilde Landschaft in Yorkshire

Für Teilnehmer an Studienreisen ist Swaledale sehr interessant, da es eine Geschichte hat, die bis in prähistorische Zeiten zurückreicht. Für Botaniker sind die besonderen Wildblumen-Weiden interessant, auf denen die Swaledale Schafe grasen.

Swaledale: Auf den Spuren der Wikinger

In Swaledale siedelten einst dänische Wikinger. Alle Orte im Tal sind nach den Wikingerfamilien benannt, die dort lebten und arbeiteten. Reisende finden in der gesamten Region ihre Spuren und die Ruinen von Abteien der Mönche, die im Mittelalter auf die Wikinger folgten. Das kleine Museum in Reeth zeigt in der ehemaligen Schule eine interessante Ausstellung über Swaledale. Die alte Schmiede von Gunnerside berichtet über den Abbau von Blei im 18. und 19. Jahrhundert.

Swaledale ist zwischen Mai und Ende September ein erstklassiges Wandergebiet. Ausgangsort für viele Rundwanderwege, Mountainbike-Trails sowie den Coast-to-Coast Walk ist das Dorf Reeth. Im August finden das Swaledale Festival und das Mountainbike Festival „Ard Rock“ statt. Überregional bekannt ist das Motorrad Offroad-Rennen „Scott Trial“.


Valley of the Rocks

Dramatische Idylle: Das Valley of the Rocks

Für so manchen Wanderer trägt das Valley of the Rocks im Exmoor Nationalpark nahezu dramatische Züge. Andere sind von der landschaftlichen Idylle im "Tal der Felsen" derart fasziniert, dass es ihnen den Atem verschlägt. Die meisten Outdoor-Freaks unter den Urlaubern wählen die beiden Zwillingsstädte Lynmouth und Lynton als Ausgangspunkt ihrer Exkursionen durch eine der eindrucksvollsten Naturreservate Englands.

Territorium wilder Ziegen

Das Valley of the Rocks war über einen langen Zeitraum das erklärte Territorium einer Herde wilder Ziegen, ehe der Küstenabschnitt am Bristol Channel von Naturfreunden entdeckt wurde. Eine der interessantesten und abwechslungsreichsten Wanderungen durch das Labyrinth der Felsen führt von Lynton entlang der Uferzonen des East River Lyn zum sogenannten South West Coast Path. Dieser führt hier in einem spektakulären Abschnitt direkt an den Klippen entlang. Wer die Strapazen dieser anspruchsvollen Tour auf sich nimmt, wird mit spektakulären Ausblicken belohnt.

Tosendes Meer und steile Klippen

Nach dem nicht ganz leichten Aufstieg empfiehlt sich eine Fahrt mit der Cliff Railway, die zwischen Lynmouth und Lynton pendelt und sich den Ruf erwarb, die steilste mit Wasser betriebene Eisenbahn auf dem Globus zu sein. Die romantische Küste mit dem "Tal der Felsen" wird von Kennern dieser Region insbesondere in den Wochen des Frühlings aufgesucht. Dann sind die Wiesen grün und der allgegenwärtige Ginster öffnet seine gelben Blüten. Und dies alles vor der Perspektive des oft tosenden Meeres am Fuße der steilen Klippen.

Eine Fundgrube für Geologen

Für Geologen ist dieses Gebiet unweit von Exmoor eine wahre Fundgrube, denn die devonischen Felsen sind reich an Fossilien. Das Tal fand bereits im Jahr 1797 Eingang in die Literatur, denn nach einem gemeinsamen Besuch verfassten die Schriftsteller William Wordsworth und Samuel Taylor Coleridge eine prosaische Geschichte, die sie "The Wanderings of Cain" nannten. Die Frau des australischen Komponisten Miriam Hyde war 1974 derart angetan von der Idylle des Valley of the Rocks, dass sie anschließend ein bedeutendes Klavierstück auf die Notenblätter brachte.

 


Warum sich ein Besuch von Porthcurno Beach lohnt

Ein Strand für jedermann
Porthcurno Beach liegt in der Region Cornwall im Süden Englands nahe der Stadt Penzance. Der Strand überzeugt seit Jahrzehnten Jung und Alt mit weißem, sauberem Sand und türkisblauem Wasser. Surfer kommen bei entsprechenden Bedingungen voll auf Ihre Kosten. Auch bei Familien mit Kindern oder Studienreisenden ist der Strand enorm beliebt.

Faszinierende Tierwelt hautnah

Tiere in freier Natur zu beobachten ist gewiss ein prägendes Erlebnis. Am Strand von Porthcurno ist die Sichtung von Delfinen in unmittelbarer Strandnähe keine Seltenheit. Mit etwas Glück kann man auch Schweins- oder Zwergwale entdecken. Vogelliebhaber erfreuen sich an den seltenen Chough-Vögeln, die jedes Jahr rund um Porthcurno Beach brüten.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten rund um Porthcurno

In unmittelbarer Nähe des traumhaften Sandstrandes befinden sich die Gartenanlagen Penberth und Chygurno in Lamorna. Ein Besuch des geschichtsträchtigen Freilicht-Theaters Minack aus dem Jahre 1932 lohnt sich einerseits aufgrund der fabelhaften Aussicht, andererseits wegen der Theateraufführungen unter freiem Himmel.

Bild: Minacktheatre Porthcurno

Nach etwa 30 Minuten zu Fuß erreicht man den Granitfels Logan Rock.

Die beste Reisezeit

In den Sommermonaten lohnt sich ein Tagesausflug zum Strand von Porthcurno am meisten. Ob schwimmen, baden oder paddeln - hier kommt jeder auf seine Kosten! Auch in den kälteren Monaten gibt es einiges zu entdecken: Seehunde können zum Beispiel ganzjährig in der Nähe des Strandes beobachtet werden. Millionen seltener Vögel residieren im Herbst und im Frühling rund um die malerische Landschaft von Porthcurno Beach. Jahreszeiten-unabhängig bieten sich moderate Wanderungen zur nahegelegenen Landzunge Lands End an.


Cabinet War Rooms in London

Hinter der Adresse Clive Steps, King Charles Street, verbarg sich im Zweiten Weltkrieg ein gut gehütetes Geheimnis: Die unterirdische Kommandozentrale der Briten. Heute sind die sogenannten Cabinet War Rooms ein Museum. Bei einer Visite dieser ungewöhnlichen Einrichtung erfahren die Besucher unter anderem, dass selbst die einstigen Mitarbeiter aus Gründen der Geheimhaltung kaum Kenntnis hatten von der kompletten Funktion dieser Räume.

Eine der wichtigsten Attraktionen in London

Seit dem Jahr 1980 stehen die Cabinet War Rooms in London Touristen bei Führungen zur Verfügung. Der Bau entstand zu jenem Zeitpunkt 1938, als sich der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzog. In Erwartung späterer kriegerischer Auseinandersetzungen und eventueller Luftangriffe entschied sich die britische Regierung, einen Bunker und damit geschützten Bereich zur Planung der alliierten Streitkräfte zu schaffen. Unter der Regie des britischen Premierministers Winston Churchill fanden dort 115 Sitzungen seines Kabinetts statt.

Geschützte Räume für Lageberichte

Vollendet wurden die Cabinet War Rooms am 27. August 1939 und damit genau eine Woche vor der britischen Kriegserklärung an das Deutsche Reich. Ausschlaggebend dafür war der deutsche Überfall auf Polen. Die Cabinet War Rooms befanden sich in unmittelbarer Nähe zum St. James Park in einer Tiefe von 16 Metern unter dem Schatzministerium. Hier erstellten Offiziere aller Streitkräfte im Kartenraum nachrichtendienstliche Lageberichte. Während des Krieges verstärkte man die Decken durch Beton und erweiterte den Bunker um Schlafräume und Büros.

Direktverbindung mit den USA

Unter der Erde befand sich auch der Transatlantic Telephone Raum, von wo es eine Direktverbindung zwischen dem britischen Premierminister und dem amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt gab. Allerdings wurden diese Gespräche von der deutschen Reichspost abgehört. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Räumlichkeiten 1948 zur historischen Stätte erklärt und später durch Beschluss der Premierministerin Margaret Thatcher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die War Rooms und das angrenzende Churchill Museum erhielten 1996 durch den Europarat den Museumspreis.

 


Roman Baths Museum

Bild: Roman Baths England

so lebten die Römer in England

Das Roman Baths Museum befindet sich im Herzen der Weltkulturerbestadt Bath in England. Hier bauten die Römer einen prächtigen Tempel- und Badekomplex an der Stelle der einzigen britischen Thermalquelle. Die baulichen Überreste und das dazugehörige Museum mit Artefakten aus der Römerzeit sind ein hervorragendes Ziel für Studienreisen. Hier können die Auswirkungen der römischen Besetzung in Großbritannien hautnah erlebt werden.

Geschichte der Roman Baths

Die Geschichte von Bath ist eng mit den natürlichen heißen Quellen verbunden, auf denen die Stadt gegründet wurde. Der erste Schrein an den heißen Quellen erbaute ein Stamm namens Dobunni, der ihn der Göttin Sulis widmete. 43 n. Chr. eroberten die Römer Großbritannien, die auf dem Gelände einen religiösen Spa-Komplex errichteten, der sich später zu einem Bade- und Sozialisierungszentrum namens Aquae Sulis, "den Gewässern von Sulis", entwickelte. Nach dem römischen Rückzug aus England Anfang des 5. Jahrhunderts wurde die Anlage vernachlässigt und verfiel, bevor Überschwemmungen sie zerstörte.

Im 17. Jahrhundert begannen Ärzte, das Trinken des Thermalwassers für Krankheiten zu verschreiben. Der erste Pumpenraum eröffnete 1706, damit die Patienten direkt von der Quelle aus auf das Wasser zugreifen konnten. 1878 entdeckte Major Charles Davis die Überreste der Bäder und legte sie in den nächsten Jahren frei. Die Anlage wurde 1897 für die breite Öffentlichkeit zugänglich und im Laufe des 20. Jahrhunderts erweitert und konserviert. Im Jahr 2011 wurden die Roman Baths umfangreich saniert, um sie auch für die Zukunft zu erhalten.

Wann ist eine günstige Reisezeit für die Roman Baths?

Die Roman Baths können sehr überfüllt sein, besonders in den Hochsommermonaten. Die meisten Busreisen aus London treffen gegen Mittag ein. Für selbstständig Reisende ist es daher eine gute Idee, sich gleich bei ihrer Ankunft früh am Morgen in die Bäder zu begeben. Im Juli und August gibt es Öffnungszeiten bis spät in die Nacht.

 

 


London Zoo

Der Londoner Zoo ist der älteste wissenschaftliche Zoo der Welt. Im April 1828 eröffnet, sollte das Gebiet eigentlich als Sammlung für wissenschaftliche Studien genutzt werden. 1831 oder 1832 wurden die Tiere der Menagerie Tower of London in die Sammlung des Zoos gebracht. Der heutige Park wurde schließlich im Jahr 1847 für die Allgemeinheit geöffnet. Heute beherbergt das Gelände etwa 800 Tierarten mit 20.000 Tieren und ist einer der größten, ältesten und bekanntesten Zoos der Welt. Der Tierpark wird auch manchmal als Regent's Zoo bezeichnet. Er ist gewöhnlich täglich geöffnet und befindet sich am nördlichen Rand des Regent's Parks.

Bild: Gorilla London Zoo

Der Londoner Zoo ist einer der ältesten und bekanntesten von Zoos und beherbergt eine Vielzahl von Tierarten in einer ebenso großen Anzahl von Lebensräumen. Urlauber und London-Touristen werden hier schnell vergessen, dass sie sich im Zentrum von London befinden, da man bei Spaziergängen durch den Tierpark schnell in die Tierwelt eintaucht. Der Zoo ist riesig und fast jede Tierart, die man sich auf der ganzen Welt vorstellen kann, ist hier vorzufinden. Zu den Highlights zählen das Gorilla-Königreich mit westlichen Flachlandgorillas, Colobus, Mangabeys und Affen. Die Rainforest Life-Ausstellung ist ein begehbarer Lebensraum für Regenwaldtiere, darunter Faultiere, Gürteltiere und Sonnenböcke. Dieser Bereich hat auch einen abgedunkelten Bereich für nachtaktive Tiere wie Wasserratten und blinde Höhlenfische. Einer der beliebtesten Außenbereiche ist die Mappin Terraces, die die Umgebung des australischen Outbacks nachbildet, wo Besucher Kängurus, Wallabies und Emus sehen können. Es gibt auch einen speziellen Bereich für Kinder mit dem Namen Animal Adventures, zu dem bekannte und zahme Haustiere wie Hasen, Ziegen und Lamas gehören, sowie seltenere Rassen wie Erdmännchen, Erdferkel und Mungo.

Das bekannteste Gebäude ist vielleicht das Reptile House, das 1927 eröffnet wurde. Hier leben exotische Reptilien wie Klapperschlangen, Krokodile, Boas, Mambas und Chamäleons. Das Reptilienhaus ist Kindern und Filminteressierten vielleicht auch durch seinen Auftritt im Film Harry Potter und der Stein der Weisen bekannt.


Robin Hoods Bay

Lage und Beschreibung

Die Robin Hood`s Bay liegt an der Nordostküste Englands in der Nähe der Stadt Whitby und gehört zur Region Yorkshire and the Humber. Das kleine Fischerdorf an der Nordseeküste ist hauptsächlich wegen seines Sandstrandes und der schönen Lage bekannt und zieht seit den 1990er Jahren immer mehr Touristen und Urlauber in die Gegend.

Schon in der Bronzezeit lebten hier Menschen. Bay Town ist Teil des Nationalparks North York Moors. Eine gewisse Berühmtheit hat der Ort auch wegen seiner Vergangenheit als Schmugglernest. Die Baytown Schmuggler transportierten ihre Schätze durch Tunnel zu ihren Verstecken. Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Gassen des Unterdorfs kann man diese Geschichte gut nachempfinden.

Der Name Robin Hoods Bay hat vermutlich nichts mit der Person „Robin Hood“ zu tun, sondern wurde wahrscheinlich frei gewählt. Die Einheimischen nennen den Ort Bay Town. Der beliebte Badeort besteht aus zwei Teilen, dem Unterdorf und dem Oberdorf, zwischen denen ein Höhenunterschied von etwa 50 Metern liegt. Die beiden Ortsteile sind über eine steile Straße mit vielen Treppenstufen miteinander verbunden. Das idyllische Unterdorf mit seinen kleinen Gassen und Fischerhäusern, die heutzutage viele Cafés, Restaurants und Souvenirläden beherbergen, lädt die Besucher zum Bummeln ein. Im oberen Dorfsteil, der am Rand der Steilküste entstand, befinden sich zahlreiche Pensionen und Hotels. Zentrum ist hier der alte, stillgelegte Bahnhof.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in und um Robin Hood`s Bay

Außer den Strandurlaubern, die die kleine sandige Bucht genießen, kommen auch viele Wanderer und Fahrradfahrer nach Robin Hood`s Bay, denn der nationale Fernwanderweg „Cleveland Way“ führt am Dorf vorbei und der „Coast to Coast Walk“ endet hier. Viele Wanderwege führen in der nahen Umgebung an der Steilküste entlang. Außerdem entstand in den vergangenen Jahren auf den ehemaligen Bahngleisen ein schöner Radweg, der bis ins Oberdorf führt. Bei kulturinteressierten Reisenden sollte ein Besuch des Robin Hood`s Bay Museum auf dem Ausflugsprogramm stehen. In diesem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird die Geschichte der Region in anschaulicher Art dokumentiert. Auch die, auf einem Hügel stehende, St Stephens Kirche ist eine Besichtigung wert und der Blick auf das Dorf und die Umgebung ist wunderschön.

Robin Hood`s Bay eignet sich hervorragend für Gäste mit den unterschiedlichsten Interessen und so kommen hier Bade- und Aktivurlauber ebenso auf ihre Kosten wie Studienreisende.


Tintagel Castle

Tintagel Castle – Der Ursprung des sagenhaften Königs Artus

Tintagel Castle gehört zu den touristischen Highlights der englischen Küstenregion Cornwall. Vor einem außergewöhnlichen Küstenpanorama erheben sich die Mauerreste der stolzen Festung, die einst der Geburtsort des sagenhaften Königs Artus gewesen sein soll. Unweit des gleichnamigen Dorfes Tintagel, auf einer Halbinsel, lässt sich die geschichtlich bedeutende Ruine entdecken, deren noch heute sichtbare Architektur bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht.

Die Geschichte von Tintagel Castle

Bereits zu Römerzeiten war die Region um Tintagel Castel besiedelt, dies haben Archäologen durch Ausgrabungsstücke feststellen können. Doch reichen die Ruinen um Tintagel Castle nicht bis ins Römische Zeitalter zurück. Erste Siedlungsspuren vor Ort weisen jedoch auf das Frühmittelalter hin: Tintagel gilt unter Archäologen als einstiges Lebenszentrum von Adeligen und Königen des keltischen Dumnonia. Die heute sichtbare Festung geht auf Richard von Cornwall zurück, im 13. Jahrhundert ließ der Bruder des Königs Heinrich III. die Burg Tintagel Castle erbauen.

Die Sage um König Artus und die Legende von Merlin

Große Aufmerksamkeit erhielt Tintagel Castle durch Geoffrey von Monmouths Artussage, die um 1130 verfasst wurde. Darin beschreibt der Gelehrte und Historiker des Hochmittelalters die Burg als Zeugungsort des legendären König Artus. Hier sollen Gorlois und seine Gemahlin Igraine gelebt haben, die von Uther Pendragon begehrt wurde. Mit Unterstützung von Merlins magischen Künsten gelingt es Uther, Igraine zu besuchen und Artur zu zeugen. Auch in der berühmten Tristan-Sage gilt Tintagel Castle als zentraler Schauplatz. Hier soll einst König Mark gelebt haben, dessen Neffe Tristan sein Herz an Isolde verloren haben soll.

Warum ist Tintagel Castle einen Besuch auf Studienreisen wert?

Cornwalls berühmte Sehenswürdigkeit ist eng mit den zentralen Sagen der englischen Geschichte verbunden. Vor allem deshalb lohnt sich eine Reise zum sagenhaften Schloss an Cornwalls Küste. Eine 70 Meter lange Fußgängerbrücke verbindet seit August 2019 die Schloss Ruine mit dem Festland. Vorher war Tintagel Castle nur über einen schmalen Pfad und steile Treppen erreichbar. Am Fuße des Schlosses liegt Merlin's Cave, wo der berühmte Zauberer einst gelebt haben soll. Und auch das Dorf Tintagel ist einen Besuch wert. Neben der historischen Pfarrkirche St. Materiana gibt es hier ein historisches Postamt und ein König Artus-Museum zu entdecken.

 


Shrewsbury

Bild:Shrewsbury Shropshire

die schönste Fachwerkstadt in England

Die in den West Midlands, nicht weit von der Grenze zu Wales gelegene Stadt Shrewsbury ist ein idyllischer Ort, an dem es viel zu entdecken gibt. Sie liegt ca. 60 km von Birmingham entfernt. Insbesondere das sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadtzentrum von Shrewsbury, ist ein bei Besuchern beliebtes Ausflugsziel. Aber auch die zahlreichen Parks der Stadt, welche dazu einladen einen erholsamen Spaziergang zu unternehmen, machen Shrewsbury sehr attraktiv. Durch die Lage am Fluss Severn, der mitten durch Shrewsbury fließt, herrscht darüber hinaus in der Stadt eine gelassene und angenehme Atmosphäre, die dazu beiträgt, dass ein Bummel durch Shrewsbury sehr abwechslungsreich und interessant ist. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten, die Shrewsbury zu bieten hat, zeichnet sich die Stadt auch durch sehr vielfältige Einkaufsmöglichkeiten aus, die sie zu einem wahren Shoppingparadies machen. Insbesondere die viele kleinen Fachgeschäfte, welche sich in Shrewsbury erhalten konnten, sorgen dafür, dass Einkaufen in dieser Stadt ein wahres Vergnügen ist.

das historische Stadtzentrum lässt Geschichte lebendig werden

Da das Stadtzentrum von Shrewsbury etwas erhöht auf einem Hügel liegt und außerdem
von mehreren Seiten von dem Fluss Severn begrenzt wird, sind Spaziergänge durch diesen Teil von Shrewsbury sehr malerisch. Die engen Gassen des Viertels, die von vielen interessanten Gebäuden gesäumt werden, ermöglichen aufschlussreiche Einblicke in das städtische Leben im Mittelalter in dieser Region Großbritanniens und beeindrucken durch ihren gepflegten Zustand. Eines der Highlights in dieser Gegend von Shrewsbury ist zweifellos das imposante Shrewsbury Castle, dass durch seine Fassade aus rotem Sandstein schon von Weitem gut zu erkennen ist. Ein weiterer Ort im Zentrum von Shrewsbury der auf Streifzügen durch die Stadt auf jeden Fall besucht werden sollte, ist der sehr weitläufige Quarry Park, der direkt am Ufer des Severn liegt und auch ein Teil des historischen Stadtzentrums ist.

Vielfältige kulturelle Angebote machen Shrewsbury zu einer bemerkenswerten Destination

Mitten im Herzen von Shrewsbury empfängt das Shrewsbury Museum seine Gäste und bietet neben Artefakten aus der Vergangenheit der Stadt auch eine schöne Sammlung ansprechender Kunstwerke. Dort erfahren Reisende auch vieles über den berühmtesten Sohn der Stadt, Charles Darwin. Des Weiteren ist die Stadt für zahlreiche Veranstaltungen, wie unter anderem die Shrewsbury Summer Season bekannt, die ganz im Zeichen der Kunst steht und sehr umfassend ist.

 

 


St. Michaels Mount

ein Wahrzeichen Cornwalls

Großbritannien besitzt zahlreiche, historische Sehenswürdigkeiten. Vor Cornwall ragt die St. Michael’s Mount hervor, welche oft von Nebenschwaden umgegeben wird. Durch den Gezeitenrhythmus lässt sich die kleine Insel sogar zu Fuß erreichen. Somit gilt die Insel als großer Tipp für alle Besucher von Cornwall.

Eine Insel wie aus einem Feenreich

Die kleine Insel St. Michael’s Mount liegt vor der Küste des schottisches Cornwalls und gilt als eines der Wahrzeichen der Umgebung. Schon früher von schottischen Pilgern wurde die Insel mit dem Mont Saint Michel in Frankreich verwechselt. Dies kommt nicht von ungefähr, da St. Michael´s Mount ebenso wie Mont Saint Michel von Benediktinern errichtet wurde. Lediglich 366 Meter von der Küste der Stadt Marazion entfernt, wird die rund 0,23 km² große Insel nicht selten von Nebelschwaden umgeben. Der Gezeitenrhythmus besitzt dabei einen wesentlichen Einfluss. Bei Ebbe können Besucher bereits von der Küste aus, den Strand glitzern sehen, sodass die Insel wie aus einem Feenreich entsprungen wirkt. Bei Flut hingegen scheint die Insel unerreichbar. Dennoch sind Reisen sowie Studienreisen auf die legendäre Insel jederzeit möglich.

Die Insel erkunden

Um St. Michael’s Mount zu erkunden, existieren zwei Möglichkeiten. Herrscht Flut, können Besucher die kleine Insel lediglich mit einer Fähre erreichen, welche vom Hafen in Marazion aus ablegt. Bei Ebbe hingegen ist es allen Besuchern gestattet, über einen aufgeschütteten Damm die Insel zu Fuß zu besuchen. Die ehemalige Abtei und spätere Burg ist heute Privatbesitz, kann aber besichtigt werden. Wer sich St. Michael’s Mount an sonnigen Tagen zu Fuß nähert, hat meist Probleme, die Gebäude und die Felsen der Insel zu trennen. Die gesamte Insel besitzt einen besonderen Charme und ist dabei tief mit den Felsen sowie dem Meer verwurzelt. Auf der Spitze des Berges, aus welchem sich die gesamte Insel formt, befindet sich die namensgebende Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Die Kapelle ist heute im Privatbesitz.

Legenden über Legenden

Besucher von St. Michael’s Mount besichtigen die Insel häufig jedoch nicht nur wegen ihrer Einzigartigkeit. Über die Insel existieren zahlreiche Legenden, welche jedes Jahr zahlreiche Interessenten locken. Eine der vielen Legenden bezieht sich auf den großen englischen König Artus, welcher auf St. Michael’s Mount eine große Schlacht geführt haben soll. Während dieser Schlacht soll er sogar einen Riesen besiegt haben. Andere Legenden wiederum besagen, dass St. Michael’s Mount der letzte Überrest des Landes Lyonesse sei, um welches sich ebenso viele Sagen ranken. Lyonesse soll sich hierbei bis zu den Isles of Scilly erstreckt haben. Der Berg soll ergänzend von einem Wald umgegeben gewesen sein. Überreste des Waldes wurden bei Ausgrabungen unter Wasser entdeckt.

 


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