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Guyana - Studienreisen und Rundreisen

Guyana besticht durch das Guayana-Gebirge, nach dem auch das Land benannt wurde, die herrlichen Küsten zum Atlantik, den tropischen Regenwald und durch den Nationalpark Potaro mit seinen 225 Meter hohen Kaieteurwasserfällen. Der größte Teil der guyanischen Bevölkerung stammt ursprünglich aus Indien, daher ist die Kultur vom Hinduismus und indischen Traditionen und Bräuchen geprägt. Verpassen Sie nicht die Gartenstadt der Karibik und die Hauptstadt Guyanas, Georgetown. Alle Straßen der Stadt sind mit blühenden Pflanzen verschönert und in den Entwässerungskanälen wachsen Riesenseerosen und Lotusblumen. Bei einem Spaziergang entdecken Sie die im britischen Kolonialstil gebauten Häuser und das imposante Parlamentsgebäude. Besuchen Sie ausserdem die grössten Städte Guyanas Linden, New Amsterdam und Corriverton. Unternehmen Sie eine Rundreise durch Guyana!

Sehenswürdigkeiten in Guyana

Kaieteur Wasserfälle in Guyana

Der 630 km² große Kaieteur Nationalpark mit den gleichnamigen Wasserfällen liegt im unzugänglichen Hinterland Guyanas, mitten im tropischen Regenwald der Region Potaro-Siparuni. Die Kaieteur Falls gehören, auch aufgrund ihrer beachtlichen Breite (knapp 100 m), zu den beeindruckendsten Wasserfällen weltweit. Vom Hochland kommend, stürzt sich der Fluss aus 247 Metern in das idyllische Tal, welches sich auf der Höhe des Meeresspiegels befindet.

Entdeckt wurden die Wasserfälle im Jahr 1870 von dem englischen Geologen und Topografen Charles B. Brown, der die Aufgabe hatte, die Flüsse dieser damals noch sehr unbekannten Gegend in Südamerika zu vermessen. Die Umgebung der Wasserfälle beherbergt eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt, zu der beispielsweise die winzigen Goldfrösche aus der Familie der Pfeilgiftfrösche und viele exotische Echsen- und Vogelarten gehören.

Die atemberaubenden Kaieteur Wasserfälle zählen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes und sind nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Die Flugzeit von der Hauptstadt Georgetown aus beträgt ungefähr eine Stunde mit einer kleinen Propellermaschine - Zeit genug, um einige spektakuläre Luftaufnahmen der Wasserfälle zu machen. Anschließend liegt noch ein etwa 15minütiger Fußmarsch vor den Besuchern, bevor sie den Anblick der frei fallenden, tosenden Wassermassen erleben können.

Die Kaieteur Wasserfälle sind eine einzigartige Naturschönheit mitten im Dschungel. Dieses Abenteuer abseits vom Massentourismus sollte sich kein Teilnehmer einer Studien- oder auch einer normalen Urlaubsreise entgehen lassen, wenn er sich in Guyana aufhält.


Hauptstadt Georgetown, Guyana

Georgetown, die Hauptstadt von Guyana, wurde 1781 an der Atlantikküste gegründet und hat heute rund 32.500 Einwohner. Das Stadtbild wird durch die farbenfrohen Kolonialbauten aus Holz geprägt, die häufig auf hohen Pfählen errichtet wurden. Gründe für diese Bauweise sind die bessere Luftzirkulation und ein Schutz vor Überschwemmungen.

Bild: St. Georges Cathedral Georgetown

In der Stadt steht eine der schönsten und größten Holzkirchen der Welt. Die St. George´s Cathedral wurde 1899 fertiggestellt und beeindruckt durch ihren schneeweißen Außenanstrich und die hübschen Buntglasfenster. Eine besondere Sehenswürdigkeit von Georgetown ist das, ebenfalls hölzerne, Rathaus mit dem auffälligen Turm und den verzierten Balkonen, welches zwischen 1897 und 1899 erbaut wurde. Das Parlamentsgebäude aus den 1830er Jahren verkörpert den klassischen Renaissancestil und ist eines der wenigen gemauerten Gebäude der Stadt.

Bereits während des Landeanfluges auf den Internationalen Flughafen fällt den meisten Passagieren die 1815 m lange Harbour Bridge über den Demerara Fluss auf, an dessen Mündung die Stadt liegt. Diese schwimmende Brücke wurde nach langer Planung und zweijähriger Bauzeit 1978 eröffnet und besitzt eine interessante Konstruktion, die kleineren und größeren Schiffen die Durchfahrt zu bestimmten Zeiten ermöglicht. Wer plant, die Brücke zu überqueren, sollte sich vorab entsprechend informieren.

Die Stadt bietet mehrere Gärten und Parks, die sich zum Spazierengehen und Ausspannen eignen. Wer sich für Pflanzen und Vögel interessiert, kann beispielsweise die Promenade Gardens besuchen oder einen Abstecher in den Guyana Zoological Park unternehmen, wo zahlreiche Exemplare der sanften Seekühe, der Manatees, in den Teichen eine Heimat gefunden haben.

Wie in den meisten Ländern der Welt, so kann man auch in Georgetown das Leben der Einheimischen am besten auf den lokalen Märkten beobachten. Der Stabroek Market ist zentral gelegen und eignet sich hierfür besonders gut.

Georgetown besitzt einen Charme, den Reisende während eines Aufenthaltes schnell entdecken und eignet sich optimal als Ausgangsbasis für Ausflüge und Studienreisen in das traumhafte Hinterland Guyanas.

 


Fort Zeelandia mit Court of Policy Building

Fort Zeelandia liegt auf Fort Island am Essequibo River in Guyana. Das ursprüngliche Projekt wurde von dem niederländischen Kommandanten Laurens De Heere ins Leben gerufen, doch es wurde erst im Jahr 1744 vom Gouverneur Sir Laurens Storm van Gravesande abgeschlossen. Das Untergeschoss diente als Lager für Proviant und Pulvermagazine. Im Obergeschoss befanden sich die Quartiere für Soldaten und Unteroffiziere. Es gab Mörser und Schwenkwaffen auf dem Dach. Fort Zeelandia verfügte auch über eine Waffenkammer in der südwestlichen Bastion. Sie hat die Form eines Gewölbes und ist aus roten Ziegeln gebaut.

Eines der ältesten Gebäude in Guyana

In der Nähe des Forts befindet sich das Court of Policy Building. Es wurde nach dem Fort für die Sitzungen des Gerichtshofs gebaut. Für einige Jahre diente es auch als Kirche. Das Gebäude besteht aus einem massiven Backsteinbau und wurde unter der Woche als Gerichtsgebäude genutzt. Das Bauwerk besteht aus drei Kammern und einer zentralen Halle, die von kleinen Räumen flankiert wird. Hier erhielten Kriminelle ihr Todesurteil.

Fort Zeelandia und der Court of Policy Hall wurden 1999 von der Regierung zum Nationaldenkmal erklärt und werden vom National Trust of Guyana unterhalten. Der Court of Policy, der einige Jahre nach der Festung errichtet wurde, wurde im Februar 2007 restauriert und das Niederländische Heimatmuseum im Gebäude eingerichtet. Das Museum beherbergt eine Sammlung olivgrüner niederländischer Flaschen sowie verschiedene Keramikschalen und Messing-Ornamente, die von verschiedenen Personen gespendet wurden. Riesige Poster mit Bildern und Informationen sind ebenfalls zu sehen.


Muschelstrand an der Essequibo Coast in Guyana

An der Grenze zu Brasilien entspringt in Guyanas Acaray Bergen der Fluss Essequibo. Er ist mit rund tausend Kilometern der längste des südamerikanischen Landes und er prägt die Landschaft Guyanas. Dort, wo er in einem Delta nördlich der lebendigen Stadt Georgetown in den Atlantik mündet, hat sich ein von Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebtes Urlaubsrevier entwickelt - der Muschelstrand an der Essequibo Coast. Zwischen 1616 und 1814 war diese Region eine Kolonie und sie war auf den Landkarten dieser Zeit als Niederländisch-Guyana ausgewiesen.

Ein Grenzstreit mit Venezuela

Auf einer Insel im Essequibo fand in dieser geschichtlichen Periode des südamerikanischen Landes der Gouverneur seinen Verwaltungssitz. Das Fort Kijkoveral galt wegen seiner Lage als eine bedeutende Verteidigungsfestung der Kolonie. In jüngerer Zeit gab es an der Essequibo Coast Streitigkeiten mit dem Nachbarn Venezuela, der das 160.000 Quadratkilometer große Gebiet westlich des Flusses aus historischen Gründen für sich beansprucht. Die Region stand bis ins 19. Jahrhundert unter der Oberhoheit des venezuelanischen Stadthalters.

Schutzzone für Schildkröten

Der tropische Regenwald, der schließlich in eine Sumpfsavanne übergeht, reicht bis an die Essequibo Coast heran, die wegen ihres Muschelreichtums berühmt ist. Diese Schillstrände werden von Meeresschildkröten zu ihrer Eiablage aufgesucht und stehen als Nationalpark unter einem strengen Naturschutz. Vier Arten dieser Schildkröten sind hier beheimatet: Lederrücken, Olive Ridley, Habichtschnabel und die grüne Schildkröte. Der neunzig Meilen lange Strand bei Barima Waini wurde durch die UNESCO in die Liste der Weltnaturerbe aufgenommen.


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Die Top Sehenswürdigkeiten von Guyana sind
  • Kaieteur Wasserfälle in Guyana
  • Hauptstadt Georgetown, Guyana
  • Fort Zeelandia mit Court of Policy Building
  • Muschelstrand an der Essequibo Coast in Guyana



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