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Moldawien - Studienreisen und Rundreisen

Machen Sie eine Studienreise durch Moldawien, eine Binenestaat in Osteuropa beziehungsweise Südosteuropa. Moldawien beeindruckt vor allem aus kultureller Sicht durch die reiche Religionsgeschichte und die fast 600 Jahre alte Kirchenarchitektur, die ein sehr wichtiger Faktor für den Tourismus ist. Sie können aus über 1000 Kirchen und Klöster aus dem ganzen Land wählen. Aus dem 15. Jahrhundert das Kloster Căpriana mit der Kirche des Heiligen Georg, das Kloster Vărzăreşti und die Kirche der Gewandlegung in Căuşeni. Besonders schön ist auch die Kathedrale in der Hauptstadt Chişinău oder die Holzkirche in Petruşeni aus dem Jahr 1702. Moldawien umfasst zahlreiche Städte mit bewundernswerten Sehenswürdigkeiten wie die moldauisch-orthodoxe Kathedrale Naşterea Domnului, den Trimphbogen, die Allee der Herrscher Moldawiens, die Statue von Ştefan cel Mare, das Puschkin-Museum oder die Nationale Philarmonie in Chişinău; die Stadt Tiraspol, Bălţi, Tighina oder Slobozia. Verpassen Sie nicht eine Rundreise durch Moldawien!

Sehenswürdigkeiten in Moldawien

Kloster Capriana

40 Kilometer Im Nordwesten von der Stadt Chisinau befindet sich das sehenswerte Kloster Capriana in Capriana, Rajon Straseni, in Moldawien.
Moldawien ist zwar in Bezug auf touristische Infrastruktur noch nicht sehr aufgeschlossen, trotzdem lohnt ein Besuch dieser heiligen Stätte, um in die Tiefe und Weite der moldawischen Kultur einzutauchen:
Das Kloster Capriana, dessen Äußeres liebevoll manchmal den Namen "Märchenschlosskloster" erhält, um die Lieblichkeit zu betonen ist eines der ältesten Klöster Moldawiens, das 2003 bis 2005 saniert wurde. Es genießt in Moldawien solche Popularität, dass es auf der Rückseite der 1-Leu Banknote abgebildet ist.

Geschichte und Bedeutung:

1429 wurde das Kloster das erste Mal in einer Urkunde vom Herrscher Alexander dem Guten erwähnt. Zuerst war das gesamte Kloster aus Holz errichtet, erst Stefan der Große veranlasste, dass das Kloster aus Stein gebaut werden sollte. Danach kümmerte sich niemand um das Kloster und es begann zu verfallen bis der Woiwode Peter IV Rares 1542 bis 1545 die Wiedererrichtung der alten Gemäuer veranlasste.
Während der Herrschaft der Russen wurde 1903 das Kloster um einige Zubauten erweitert, unter der sowjetischen Führung wurde es geschlossen und für andere Zwecke genutzt, dabei litt das Gebäude und wurde zum Teil ziemlich zerstört
1989 fand die Wiedereröffnung des Klosters Capriana statt und es erlangte dadurch den Status eines sagenhaften Symbols der Wiedergeburt Moldawiens als eigenständige Nation.

Das Innenleben des Klosters:

Das Kloster Capriana setzt sich aus drei Kirchen, einem Haus und Quartieren zusammen. Es bietet einige sehenswerte Attraktionen, die es im Inneren des Klosters zu besichtigen gibt, wie eine Christusstatue mit einem Totenkopf und einen alten Kachelofen.


Victory Memorial in Chisinau

Moldawien, verstecktes Juwel zwischen Rumänien und Ukraine

Chisinau, die Hauptstadt Moldawiens, mag vielleicht nicht das bekannteste oder meist bereiste Touristenziel Osteuropas sein, dafür ist es aber sicher eines der geschichtsträchtigsten. Als ehemaliger Teil der UdSSR hat sich die 800.000-Einwohner-Stadt viele sowjetische Baudenkmäler erhalten und beschwört so den Geist einer vergangenen Ära herauf. Kirchen, Denkmäler und der perfekt erhaltene Bahnhof im sowjetischen Baustil tragen Zeugnis für die belebte Vergangenheit der Stadt, was sie vor allem zu einem lohnenswerten Ziel für Studienreisen macht.

Ein Kriegsdenkmal von monumentalen Ausmaßen

Der mit Abstand beeindruckendste Ort Chisinaus ist jedoch das „Victory Memorial“, im Süden der Stadt auf einer kleinen Anhöhe gelegen. Fünf kolossale rötlich-braune Metallstreben, die Gewehre versinnbildlichen, treffen sich in der Mitte zu einer meterhohen, offenen Stahlpyramide – fünf Gewehre für fünf Kriegsjahre von 1941-1945. Im Zentrum dieses gigantischen Bauwerks befindet sich die „eternal flame“: Zum Gedenken an die Gefallenen der Sowjetunion im zweiten Weltkrieg wird dieses ewige Feuer stets von zwei Soldaten bewacht, um es am Erlöschen zu hindern. Ein besonderes Highlight stellt der Wachwechsel dar, der mehrmals am Tag vollzogen wird. Mit etwas Glück kommt man gerade zur rechten Zeit, um zu sehen, wie die Soldaten im absoluten Gleichschritt ihre Posten tauschen und dabei ein erstaunliches Maß an Synchronizität beweisen.

Reise in die Vergangenheit - ein historischer Spaziergang um das Siegesdenkmal

Umgeben wird diese Ehrfurcht einflößende Konstruktion von einem gut gepflegten Park, der noch eine Fülle von weiteren kleineren Gedenkstätten und Kunstobjekten bietet. Ein Spaziergang vom Monument aus führt Besucher über einen Rundweg vorbei an fünf großen, ebenfalls rötlich-braunen Reliefs, die jeweils ein Kriegsjahr bildlich darstellen. Dazwischen befinden sich Gedenksteine mit den Namen moldawischer Soldaten, die im Kampf gefallen waren. Ein weiteres Monument ehrt moldawische Kriegshelden, und wer den Spaziergang etwas ausdehnen möchte, kann noch den Soldatenfriedhof am Ende des Parks besuchen.

 


Stefan cel Mare Park

Wo sich Liebende treffen

Im Volksmund wird er „Park der Liebenden“ genannt. In Wirklichkeit heißt er Stefan cel Mare Park, in früheren Zeiten auch als Puschkinpark bekannt. Viele Namen für diese riesige sieben Hektar umfassende Grünlandschaft im Herzen von Chisinau in Moldawien.

Alexander I. als Bauherr

Wer auf seiner Reise durch Moldawien Station in Chisinau macht, sollten sich Zeit für diesen herrlichen Park nehmen, der 1818, noch unter der Herrschaft von Alexander I., angelegt wurde. Kein Wunder, dass in dieser Parklandschaft, sie ist die älteste im ganzen Land, nicht nur mehr als 50 Arten von Bäumen wachsen, sondern auch Maulbeerbäume und Akazien zu finden sind, die zwischen 130 und 180 Jahre alt sind. In seiner Anfangszeit war die Grünanlage von einem Zaun aus Gusseisen umgeben, um zu verhindern, dass sich ungebetene Tiere einfanden.

Puschkin, prominenter Parkbesucher

Heute werden die verschlungenen Parkwege von hunderten von Akazien, Linden und Blumenbeeten gesäumt. Karusselle, Schaukeln und Pavillons sorgten für Kurzweil bei großen und kleinen Besuchern. Selbst ein Theater fehlte nicht, an dessen Stelle heute ein Kino steht. Nachdem der großen Dichter Puschkin häufiger im Park lustwandelte, wurde 1885 ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie allerdings von ihrem ursprünglichen Standort entfernt und in die baumumsäumte Klassik-Avenue im Park verlegt, die einen eigenen Komplex mit Büsten prominenter Künstler darstellt. 1928 entwarf der Bildhauer Alexandru Plămădeală eine Statue von Stefan cel Mare, einem der bedeutendsten Herrscher der Vorläuferstaaten des frühen Rumänien. Das Monument steht heute zur Begrüßung der Besucher am Eingang des Parks.

Brunnen im Mittelpunkt

Im Laufe der Zeit wurde ein Gymnasium in die Grünanlagen gebaut und ein riesiges Gewächshaus, das die Gäste mit ungewöhnlichen Pflanzen begeistert. Im Mittelpunkt der verwunschenen Parklandschaft stehen allerdings vier Brunnen, in deren Zentrum alle Wege des Parks aufeinandertreffen. Der jüngste Brunnen wurde 1983 zum 165. Jubiläum des Park der Liebenden errichtet.

 


Milestii Mici

Weinparadies in Moldawien

Bild: Weingut Milestii Mici

Wer sich für die Welt der Weine interessiert, wird sich bei Mileștii Mici in Chisinau in Moldawien geradezu im Paradies wähnen. 1,5 Millionen Flaschen umfasst die Staatsdomäne Mileștii Mici, gilt als die größte Europas und wurde 2005 ins Guinnessbuch aufgenommen.

Die Goldene Kollektion

Aber es ist keineswegs die schiere Anzahl der Weine, die einem den Atem raubt, sondern die Ansammlung von Raritäten. Etwa 70 Prozent dieser edlen Tropfen sind Rotweine, Weißweine machen 20 Prozent aus, der Rest sind Dessertweine. Besonders stolz ist man bei Mileștii Mici auf die sogenannte Goldene Kollektion aus dem Erntejahr 1969, die bis zu 2000 Euro pro Flasche kosten

Bergwerk als Weinkeller

Begonnen hat diese höchst ungewöhnliche Sammlung mit P.K. Kazimir, einem bessarabischen Önologen, der Anfang des 20. Jahrhunderts mit seiner Weinproduktion Geschichte schrieb. Von Anfang an nutzte er ein altes Bergwerk, die Coquina-Mine, als Weinkeller. Sorgfältige Vinifizierung in alten Eichenfässern und die ungewöhnliche Lagerung im Untergrund bringt derart wertvolle Weine hervor, dass sich kapitalkräftige Sammler aus aller Welt auf die kostbaren Tropfen stürzen.

Verkostung unter Tage

Der riesige Weinkomplex erstreckt sich über 200 km, von denen rund 55 km für technische Zwecke genutzt werden. Man kann sogar mit dem eigenen Auto in den Stollen hineinfahren, der zwischen 30 und 85 Metern tief unter der Erde liegt. Die Zahl der Autos ist begrenzt ist und im ersten Fahrzeug sitzt ein Weinexperte, der an den unterschiedlichen Tunneln anhalten lässt und Hochinteressantes aus dem Weinkästchen plaudert. Jeder Tunnel ist nach den dort gelagerten Weinsorten benannt. Neben den edlen Tropfen kann man auch die Fertigkeit von Holzschnitzern, Schlossern und Keramikkünstlern bewundern, die für die Ausgestaltung des unterirdischen Weinuniversums zuständig waren. Das gilt natürlich auch für die Probierräume, wo als dekorative Elemente Holz, Stein und Wasser dominieren. Sie befinden sich zusammen mit einem Restaurant in der Mitte des einmaligen Weinimperiums

 


Dendrarium Park

Das ganze Jahr Natur und Ruhe

Der Dendrarium Park in Chisinau, Moldawien ist eine Oase inmitten der hektischen Welt des 21. Jahrhunderts. Ein Rundgang durch den Park, der eher einem Garten gleicht, ist für jeden Naturfreund bei einem Besuch in Chisinau Pflicht. Es gibt große Staudenbeete, ein eigenes Rosarium und Bäume, die ansonsten selten in der Natur zu bewundern sind. Darunter der gigantische Metasequoia, zu Deutsch Urweltmammutbaum oder chinesisches Rotholz (bis zu 50 Meter hoch), der in der freien Natur nur in chinesischen Gebirgslagen zu finden ist.

Entschleunigung abseits der Straßen

Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, Getränke und Imbiss sind im Eingangsbereich zu finden. Generell ist der Park auch für Fotografen ein Highlight, der Eintritt ist auch für regionale Verhältnisse sehr günstig. Der Garten gilt als sehr sauber und sicher, Fahrradfahrer haben beispielsweise keinen Zugang, Mülleimer sind strategisch platziert, die Beete werden regelmäßig gepflegt. Es gibt drei Seen und ein kleines Hippodrom. Der Dendrarium Park eignet sich deswegen auch für einen abendlichen Spaziergang mit dem Partner nach einem langen Tag. Zudem gibt es die Möglichkeit eine Führung zu buchen.

Jahreszeiten im Wandel

Der Besuch im Park lohnt sich übrigens das ganze Jahr über. Der Park ist im Frühling und im Sommer naturgemäß in „voller Blüte“, doch auch der Herbst mit seinen Farbtönen und seinen etwas früheren Sonnenuntergängen sorgt für Romantik. Ein besonderes Erlebnis ist der Dendrarium Park in Chisinau allerdings im Winterkleid: Wenn es geschneit hat, fühlt sich der geneigte Tourist wie in ein Märchen versetzt.


Mit folgenen Veranstaltern können Sie in das Land Moldawien reisen:
  • Studiosus
  • Ikarus Tours
  • Marco Polo Reisen
  • Phoenix Reisen
  • nicko cruises
  • Rotel Tours
  • 1AVista Reisen


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Die Top Sehenswürdigkeiten von Moldawien sind
  • Kloster Capriana
  • Victory Memorial in Chisinau
  • Stefan cel Mare Park
  • Milestii Mici
  • Dendrarium Park



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