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Mosambik Studienreisen

Das südafrikanische Mosambik ist eines der touristisch noch wenig erschlossenen Länder … trotz vieler traumhafter Strände am Indischen Ozean, etlicher schöner vorgelagerter Inseln und trotz seiner beachtlichen Vielfalt in Flora und Fauna. Hinzu kommt eine abwechslungsreiche Landschaft, zu der bereits erwähnte traumhafte Strände nebst Mangroven, Lagunen, ausgedehnte Buchten und steile Abschnitte an der knapp 2.800 km langen Küstenlinie zählen – aber auch großflächige Wiesen, Wald- und Buschland, zahlreiche Flüsse, Anteil am Malawi-See, sowie Hochland und der Monte Binga, mit dem Mosambik bei 2.436 m seinen höchsten Punkt erreicht. Die Tier- und Pflanzenwelt Mosambiks zeigt sich besonders vielfältig am Malawi-See oder auch im Gorongosa Nationalpark. Letzterer vermittelt vor allem einen guten Einblick in Mosambiks artenreiche Fauna, zu der unter anderem diverse Raubkatzen, Elefanten, Flusspferde, Büffel, Giraffen, Zebras, Antilopen, Paviane sowie verschiedene Reptilien zählen. Für umfangreiches und intensives Naturerleben, bietet der Park neben Jeep-Safari auch Übernachtungsmöglichkeiten. Andere Nationalparks sind Marromeu an der Mündung des Sambesi und Limpopo, der gemeinsam mit angrenzenden Nationalparks in Südafrika und Simbabwe den Great Limpopo Transfrontier Park bildet. Naturerlebnis in Mosambik jedoch auch per Fahrt mit einem traditionellen Dhow auf eine der vorgelagerten Inseln oder beim Tauchen und Schnorcheln in einer Unterwasserwelt mit zahlreichen Fischen und Korallenriffen oder an einem der herrlichen Sandstrände … eventuell unter Palmen und mit Blick gen Bazaruto Archipel, wie es der Strand bei Vilanculos erlaubt. Außerdem liegt vor Mosambik Madagaskar. Wobei jedoch nicht übersehen werden sollte, dass Mosambik auch eine kulturelle Seite hat. Zu erkunden beispielsweise in den großen Städten Maputo, Moçambique und Beira oder an den archäologischen Fundstätten von Manyikoni, wo Sie dann zudem der historischen Seite des Landes begegnen.

Sehenswürdigkeiten in Mosambik

Naturhistorisches Museum in Maputo, Mosambik

Geschichte des Museums

Das Naturhistorische Museum in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik, wurde im Jahr 1913 als Provinzmuseum in einem Schulgebäude eröffnet. Seine wichtigste Aufgabe bestand darin, den Schülern die naturwissenschaftlichen Fächer praxisnah vermitteln zu können. Dieser Anspruch blieb auch nach dem ersten Umzug in eine Villa im botanischen Stadtpark bestehen. 1932 brachte man das Museum dann in dem heutigen Gebäude im Stadtteil Polana unter.

Das Gebäude und die Sammlung

Das zweistöckige Gebäude in der Praça Travessia do Zambeze verfügt über eine prunkvolle Fassade im Stil der portugiesischen Kolonialzeit. Heute wird das Museum von der Universität von Maputo geleitet und sein Ziel ist die Dokumentation der naturhistorischen und ethnologischen Vergangenheit Mosambiks. Es handelt sich um das einzige Museum dieser Art im Land und trägt seinen Namen seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975. Zu den zahlreichen Tierpräparaten, die ausgestellt werden, gehören ausgestopfte Säugetiere, Vögel und Reptilien. Das Modell eines lebensgroßen Elefanten zählt zu den wichtigsten Stücken des Museums und die Sammlung von Elefantenföten, die das Wachstum im Mutterleib vom ersten bis zum 22. Monat zeigt, ist einzigartig auf der Welt.

Auch der Garten des Museums mit seinen Skulpturen und Bildern ist einen Besuch wert. Besonders erwähnenswert ist ein riesiges Wandfresko des einheimischen Künstlers Malangatana Ngwenya, welches menschliche und tierische Gestalten zeigt, die den Betrachter anzustarren scheinen.

Das Naturhistorische Museum Maputo gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Mosambik und sollte während eines Aufenthalts im Land auf jeden Fall besucht werden.


Inhambane

Inhambane ist eine geschichtsträchtige Hafenstadt sowie eine beliebte Destination auf Studienreisen nach Mosambik. Sie liegt an der Ostseite der Bucht von Inhambane im Süden des Landes, ist knapp 500 Kilometer von Maputo entfernt und zählt gegenwärtig etwas mehr als 60.000 Einwohner.

Eine wechselvolle Geschichte

Bild: Dau Inhambane Mosambique

Bereits vor ungefähr eintausend Jahren war Inhambane ein wichtiger Handelsplatz für Daus, jene eleganten Schiffe mit den trapezförmigen Segeln, die hier auch heute noch in Verwendung sind. Ende des fünfzehnten Jahrhunderts machte Vasco da Gama auf seiner ersten Reise nach Indien in Inhambane Station. Die Stadt gefiel ihm nicht nur aufgrund ihrer Schönheit, sondern auch wegen der freundlichen Art ihrer Bewohner. Deshalb bedachte er sie mit dem Beinamen „Land der guten Menschen“ („Terra de boa Gente“). Später mutierte Inhambane zu einem Zentrum für den Handel mit Elfenbein und schließlich – sowohl unter den Indern als auch unter den Portugiesen – mit Sklaven. Nach der Ernennung Maputos zur Hauptstadt Mosambiks und im Zuge des forcierten Straßenbaus verlor die Stadt zusehends an Bedeutung.

Attraktionen in Inhambane und Umgebung

Aus der Zeit der portugiesischen Kolonialherrschaft stammt die der Heiligen Maria gewidmete Kathedrale, die Catedral da Nossa Senhora da Conceição, die Mitte des 19. Jahrhunderts im Nordwesten von Inhambane errichtet wurde und nun dem allmählichen Verfall preisgegeben ist. Andere ältere Gebäude und Straßen sind jedoch noch gut erhalten. Unweit der Kathedrale befindet sich der Hafen, von dem die Fährschiffe in die gegenüberliegende Stadt Maxixe ablegen. Sehenswert ist auch der quirlige „Mercado Central“ im Stadtzentrum – hier können unter anderem regionale Früchte und Gewürze wie auch handgefertigte Kleidung, Schmuckstücke und Andenken erworben werden. Die Umgebung der charmanten und leicht verschlafenen Stadt ist als Tauchparadies weltbekannt, insbesondere die ca. 25 Kilometer entfernten Sandstrände von Tofo und Barra erfreuen sich großer Popularität.


Teatro Avenida

Hier soll nicht die Rede sein vom Teatro Avenida in Buenos Aires. Sondern vom „Teatro Avenida“ in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Die Stadt, die gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes ist, wird aufgrund ihrer architektonischen Vielfalt und der wunderschönen Lage am Indischen Ozean auch „Perle des Indischen Ozeans“ genannt. Schwedens bekanntester Schriftsteller Henning Mankell liebte Maputo und pendelte seit den 80er Jahren jährlich zwischen Schweden und Mosambik. Dort inszenierte er Theaterstücke, fand Inspiration für seine Romane und hinterließ Spuren, die nicht so schnell verschwinden werden.

Der schwedische Regisseur und Autor Henning Mankell, weltberühmt für seine „Wallander“-Krimis ist im Jahre 2015 an Lungenkrebs verstorben. Nicht nur in seinem Heimatland Schweden und in ganz Europa trauert man um ihn. Auch in Mosambik und anderen Teilen Afrikas ist der Schriftsteller unvergessen. Seit seiner Kindheit träumte Mankell von Afrika, besuchte Länder wie Sambia, Uganda und den Senegal und engagierte sich für Gerechtigkeit und Solidarität.

Besonders faszinierten ihn die Freiheitskämpfer und die Unabhängigkeitsbewegung. Fast 30 Jahre reiste er regelmäßig ins Land, inszenierte dort Theaterstücke und schrieb an seinen Romanen. Hier besuchte er das Teatro Avenida in den 80er Jahren zum ersten Mal und bot dem damals noch jungen Theater eine Zusammenarbeit an. Manuela Soeiro, die Gründerin des Theaters zögerte nicht lange und nahm diese Gelegenheit an. Von da an kam Henning Mankell jedes Jahr nach Maputo. Über 20 Theaterstücke haben die beiden gemeinsam auf die Bühne gebracht, er als Regisseur, Manuela Soeiro als Produzentin. Alle Stücke handelten von Afrika, selbst wenn es Adaptionen großer Klassiker von Schiller oder Shakespeare waren. Sie wurden von der mosambikanischen Bevölkerung begeistert aufgenommen.


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Die Top Sehenswürdigkeiten von Mosambik sind
  • Naturhistorisches Museum in Maputo, Mosambik
  • Inhambane
  • Teatro Avenida



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