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Polynesien Studienreisen

Wer sich für eine Reise nach Polynesien entscheidet, wählt eine Destination, die sich über ein gigantisches Seegebiet im östlichen Pazifik erstreckt – von den Inseln Hawaiis nach Neuseeland bis zu den Osterinseln. Innerhalb dieses „Polynesischen Dreiecks“ liegen schier unzählige Inseln und Inselgruppen mit einer Landfläche von insgesamt rund 294.000 qkm … von denen der größte Teil auf Neuseeland entfällt, das zudem die einzige Insel Polynesiens ist, die nicht vulkanischen Ursprungs ist. Viele der Inseln entsprechen ungefähr der Größe eines Bundeslandes, doch sind der vulkanischen Aktivität auch hunderte kleiner bis kleinster Koralleninseln zu verdanken, die überwiegend in Form von Atollen angeordnet sind. Die meisten Inseln Polynesiens sind kaum bewohnt oder nicht bewohnbar. Wo Sie aber bewohnt sind, lässt sich in den polynesischen Kulturraum eintauchen – der sich vom dem Melanesiens und Mikronesien, die ebenfalls zu Ozeanien zählen, teilweise deutlich unterscheidet. Polynesien erkunden, bedeutet unter anderem unterschiedlichsten Entwicklung in Politik und Wirtschaft, Kultur und Religion zu begegnen, da aufgrund der großen räumlichen Trennung der einzelnen Inseln eine einheitliche Entwicklung nicht möglich war. Neben Regionen mit noch fast archaisch anmutender Lebensweise, gibt es auch solche, die klar von den kolonialen Eingriffen im 18. und 19. Jahrhundert geprägt wurden. So lässt sich beispielsweise auf den Cook-Inseln die signifikante Rolle des britischen Empire hinsichtlich politisch-historischer Entwicklung erkennen. Abseits der an die Zivilisation gekoppelten Vielfalt verfügt Polynesien jedoch ebenso über naturräumliche Vielfalt, die unter anderem aus weißen Traumstränden, Bilderbuchmeeresblau und ursprüngliche Landschaft mit oft tropisch exotischer Vegetation besteht, so dass bei einer Reise nach Polynesien ersichtlich wird, wie vielfältig sich Trauminseln gestalten können … in der unermesslichen Weite des Meeres.

Sehenswürdigkeiten in Polynesien

Nuku Hiva

Nuku Hiva gehört zu den im Pazifischen Ozean gelegenen Marquesas, einer Vulkaninselgruppe Französisch-Polynesiens. Von den stark zerklüfteten, gebirgigen Hauptinseln ist Nuku Hiva die größte und touristisch gut erschlossen. Das grüne, üppig bewachsene Eiland wird von einer langen Gebirgskette dominiert und bietet an den Küsten neben rauen, schroffen Felsklippen auch palmengesäumte Buchten und Traumstrände mit überwiegend schwarzem Lavasand. Vor allem von Weltumseglern wird der Hafen der Insel in der Bucht Taiohae gerne als Zwischenhalt angesteuert.

Nuku Hiva, „Die Geheimnisvolle“

Neben der wild zerklüfteten Landschaft ist Nuku Hiva auch Anziehungspunkt vieler Studienreisen und kulturinteressierter Touristen. Zahlreiche heilige Überreste wie Kultstätten mit faszinierenden Tiki-Statuen brachten ihr den Beinamen „Die Geheimnisvolle“ ein.

Hikokua ist die am besten erhaltene Kultstätte (Me`ae) der Insel. Dort kann eine riesige Plattform, die für Zeremonien und Tänze genutzt wurde, besichtigt werden sowie zwei riesige Tiki-Statuen. Eine von ihnen steht für Fruchtbarkeit und der Legende nach soll jede Frau, die sie berührt sofort schwanger werden.

Bekannt ist die Insel aber auch für ihre Schnitzkunst aus edlen Sandel- und Miro-Hölzern und deshalb beliebtes Souvenir vieler Reisen nach Nuku Hiva. Ein bleibendes Andenken wäre dagegen ein Tattoo, denn diese traditionelle polynesische Kunstform wird auf den Marquesas noch heute in Perfektion betrieben.

Wanderung zum Vaipo-Wasserfall

Der Vaipo-Wasserfall (auch Ahuii-Wasserfall) ist der größte Polynesiens und stürzt mitten im Hakaui-Tal 350 Meter in die Tiefe. Den Ausgangspunkt der Wanderung bildet die Hakatea Bucht, die mit dem Boot von Taiohoe aus erreicht wird. Von dort geht es vorbei an mächtigen Banyan-Bäumen, Götterstatuen, Steinplatten und Ruinen, bis sich der Blick auf eine spektakuläre Schlucht mit engen hohen Wänden öffnet, zwischen denen der Vaipo-Wasserfall in die Tiefe rauscht. An Ende seines Sturzes trifft er auf ein Becken aus schwarzem Basalt, das den müden Wanderer zu einem erfrischenden Bad einlädt und so aus diesem optischen Naturschauspiel, auch ein fühlbares Erlebnis macht.

 


Hiva Oa

Mit 320 Quadratkilometern ist Hiva Oa die zweitgrößte Insel der Marquesas-Inseln in Französisch-Polynesien, einem Überseegebiet Frankreichs im Pazifischen Ozean. Sie ist die größte Insel der südlichen Marquesas-Gruppe und hier leben rund 2.200 Menschen. Der Vulkan Temetiu ist der höchste Punkt von Hiva Oa mit 1.200 Metern Höhe. Die Insel ist berühmt als das letzte Heim des französischen Malers Paul Gauguin und des belgischen Sängers Jacques Brel, die beide auf dem Calvary Cemetery mit Blick auf die Hauptstadt Atuona begraben sind. Hiva Oa ist auch für die größten Tiki-Skulpturen in Französisch-Polynesien bekannt.

Bild: Grab von Paul Gauguin Hiva Oa Marquesas

Die Insel Hiva Oa bietet Urlaubern wunderschöne Landschaften, schroffe Felsen, die gegen die Gewalt des Pazifischen Ozeans schützen und ein eindrucksvolles Gebirge, das hoch über den Wolken auch den kleinen Inselflughafen beherbergt.

Das Herzstück und gleichzeitig die Hauptstadt der Insel heißt Atuona. Hier gibt es auch ein kleines Hotel und mehrere Gasthäuser. Von dort aus stehen Urlaubern zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten zur Verfügung - durch die grüne Natur mit klaren Flüssen und Wasserfällen oder auf den Berg Temetiu mit einer Höhe von 1.200 Metern. Ein besonderes Highlight der Insel sind die archäologischen Stätten, die von der langen und faszinierenden Geschichte der Insel zeugen. In abgelegenen, geheimnisvollen Tälern findet man hier archäologische Anlagen mit den gewaltigsten Steinfiguren Polynesiens. Besonders die ungewöhnlichste Stätte „Puamau und Iipona“ ist einen Besuch während des Urlaubs wert.
Auf Hiva Oa haben Touristen nicht nur die Gelegenheit zu wandern oder am Strand zu entspannen, sondern können die Insel auch mit dem gemieteten Geländewagen oder auf dem Pferderücken erkunden.


Mit folgenen Veranstaltern können Sie in das Land Polynesien reisen:
  • Ikarus Tours
  • Lernidee Erlebnisreisen


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