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Reisen nach Simbabwe (Zimbabwe)

Das südafrikanische Simbabwe ist ein Stück Afrika, in dem sich in Nationalparks, Reservaten, Safari-Gebieten und mehreren botanischen Gärten allem voran ausgiebig Natur erkunden lässt. Für afrikanische Verhältnisse werden Sie dabei auf einen relativ hohen Wasseranteil treffen, denn werden rund 10% der Landesfläche von Wasser bedeckt. Landschaftlich prägend(er) ist in Simbabwe jedoch das gebirgige Hochland, das sich in Form einer Bergkette mit bis zu 1.500 m Höhe und teils mit Tälern, Bächen, Schluchten, Abhängen und steilen Felswänden von Nordost nach Südwest erstreckt. Die höchste Erhebung liegt dann im äußersten Osten, im Manschona-Land: der Inyangani, dessen Gipfel bei 2.592 m liegt. Im Westen dagegen senkt sich Simbabwe zum Becken der Kalahari-Wüste ab, und die nördlichen wie südlichen Grenzregionen sind von hügeligem Terrain gekennzeichnet. Wobei der Norden des Landes allerdings auch imposante Natur vorzuweisen hat: die Viktoria-Fälle. Nur 120 km entfernt davon befindet sich der Hwange-Nationalpark mit seinem beachtlichen Elefantenbestand. Doch gehören zur Fauna auch sämtliche andere für Safari typischen Arten, wie Giraffen, Zebras, Antilopen, Büffel, Löwen, Geparden, Leoparden und Affen. An den Flussläufen finden sich zudem Flusspferde und Krokodile, und im Mana-Pools-Nationalpark präsentiert Simbabwe seinen Vogelreichtum. Wer Kultur in Simbabwe sucht, findet diese insbesondere mit dem Great Zimbabwe National Monument, der größten noch erhaltenen historischen Stätte im südlichen Afrika. Es handelt sich dabei um die Ruinen eines vom Goldhandel lebenden Stadtstaates, unter denen der aus handbearbeiteten Steinen erbaute Tempel das beeindruckendste Bauwerk ist. Kultur ferner in der Hauptstadt Harare, Sunshine City. Oder in Bulawayo, dem zweiten wichtigen Handels- und Industriezentrum Simbabwes, das über ein ausgezeichnetes Nationalmuseum verfügt und außerdem unweit der Khami-Ruinen und der Matabo-Hills mit Felsmalereien und Kultstätten der Pygmäen liegt.

Sehenswürdigkeiten in Simbabwe

Hwange Nationalpark

Bild: Elefantenherde am Wasserloch

Der Hwange Nationalpark zählt mit zu den größten und bedeutendsten Nationalparks Afrikas. Mit fast 15.000 Quadratkilometern ist er der größte in Simbabwe. Der Park liegt im Osten von Zimbabwe zwischen Bulawayo und Victoria Falls.

Der Nationalpark liegt im Übergangsbereich von Kalahari Wüste im Südwesten zu feuchteren Savannen im Nordosten. So gibt es im Osten wenige kleinere Waldgebiete und ist im Westen und Süden sehr trocken. Trotzdem ist die bessere Reisezeit die trockene Jahreszeit von Mai bis September.

Über 100 verschiedene Wildtierarten und über 400 Vogelarten leben in dem Park. Natürlich können diese Zahlen immer nur geschätzt werden, da sie von der Jahreszeit und den Wanderungen der Tiere abhängen. Zweifelsfrei jedoch hat der Hwange Nationalpark eine außerordentlich große Elefanten Population. Es wird insgesamt von 30.000 Tieren ausgegangen. Herden mit bis zu 100 Tieren können an einem Wasserloch gesehen werden. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl an Büffel, Impalas, Kundus und anderen Antilopenarten.

Im Park gibt es verschiedene Camps und Lodges, die authentische aber auch luxuriöse Aufenthalte ermöglichen. Sie bieten organisierte Pirschfahrten und Wanderungen mit qualifizierten Guides an.


Mana-Pools Nationalpark


Simbabwes loderndes Herz

Der Mana Pools National Park liegt im Westen von Simbabwe. Zusammen mit den zugehörigen Safarigebieten Chewore und Sapi ist das Gebiet rund 2.500 Quadratkilometer groß. Seit 1984 gehört es zum UNESO-Weltnaturerbe. "Mana" ist ein Begriff, der aus der Sprache der Shona stammt und "vier" bedeutet. Damit bezieht der Name sich auf die vier großen Wasserbecken, die auch in der Trockenzeit mit Wasser gefüllt sind. In der Regenzeit verwandelt die Sambesi-Flutebene sich in eine Seenlandschaft, woraufhin sie in der Trockenzeit wieder austrocknet. Dort finden sich vereinzelte Dörfer, deren Bewohner vom Hirseanbau leben.

Mensch vs. Natur

In den 1950er Jahren machte der Bau der Kariba-Talsperre von sich reden, der das Wesen der Überflutungen deutlich veränderte. Inwiefern dies die Tierwelt beeinflusst hat, lässt sich bisher leider nicht abschätzen. Fest steht nur, dass die Talsperre den Schlamm zurückhält, der sonst in die Ebene gespült werden würde. Dies hat zur Folge, dass weniger Nährstoffe in die Ebene gelangen - ein Umstand, der die Nahrungsgrundlage für die Pflanzenfresser beeinträchtigt zu haben scheint. In den 1980er Jahren entstanden Pläne, einen Staudamm an der Mupata-Schlucht zu errichten, die jedoch vereitelt werden konnten.

Flora und Fauna

Die Landschaft der Sambesi-Flutebene wird von ihrem wechselnden Wasserstand geprägt. Hier finden sich Inseln, Tümpel, Uferlandschaften, steile Klippen und Sandbänke. Gebiete, die trockener sind, beeindrucken mit ihrer Vielfalt an Affenbrotbaum, Mahagoni, Feige und Ebenholz. Auch die Einzigartigkeit der Tierwelt fasziniert: Da die vier großen Wasserbecken in der Trockenzeit die einzige Wasserquelle darstellen, trifft man hier auf ganze Scharen von Tieren. Es verwundert daher nicht, dass das Gebiet sich besonderer Beliebtheit erfreut, wenn es darum geht, Großtiere zu beobachten. Zu ihnen zählen Büffel, Leoparden, Elefanten, Löwen und Geparden. Spitzmaulnashörner sind nicht mehr vorhanden, weil sie einerseits Wilderern zum Opfer gefallen sind, andererseits in andere Nationalparks umgesiedelt wurden. Wassertiere wie Flusspferde und Krokodile ziehen sich in der Trockenzeit in die verbleibenden Tümpel zurück.

 


Matobo Nationalpark

Rostrote Granite und bizarre Felsformationen

Der Matobo Nationalpark liegt in Simbabwe rund 50 km südlich von Bulawayo. Er wurde 1926 gegründet und ist somit der älteste Nationalpark des Landes. Seit 2003 gehört der Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die wilde und bizarre Landschaft des ca. 3000 Quadratkilometer großen Matobo Nationalparks wird von Wald und Granithügeln bestimmt, die vor Millionen Jahren entstanden sind. Diese Hügel haben dem Areal auch seinen Namen gegeben: der Begriff "Matobo" bedeutet "nackte Köpfe".
Die Formen der Felsen ist einzigartig und faszinierend. Mit etwas Fantasie kann man viele verschiedene Figuren erkennen wie beispielsweise die „Mutter mit Kind“ oder das „Kamel“. So wundert es nicht, dass die eindrucksvolle Landschaft eine große kulturelle Bedeutung für die Menschen der Region hat.

Ein etwa 100 Quadratkilometer großer Teil der Matobo Hills wurde als Wildschutzgebiet vom restlichen Gelände abgegrenzt und dient als Lebensraum für zahlreiche Wildtiere. Auch Nashörner wie die Spitzmaul- und Breitnashörner sind hier zu sehen. Zu den weiteren Tieren, die im Park leben, zählen Giraffen, Zebras, Klippschliefer, Gnus, Antilopen, Hyänen, Leoparden, Warzenschweine, Paviane, Echsen und eine Vielzahl an seltenen Vogelarten.

Ein Ort mit geschichtlicher Bedeutung

Auf dem Matobo Parkgelände liegt der britische Kolonialpolitiker und Unternehmer Cecil Rhodes begraben, nach dem Rhodesien, das heutige Simbabwe, benannt wurde. Hoch oben, auf einem Granithügel liegen seine Gebeine, umgeben von kleinen, fast kugelförmigen Felsen. Cecil Rhodes nannte diesen außergewöhnlichen Ort „View of the World“, nicht zuletzt wegen seiner atemberaubend schönen Aussicht.

Die beste Reisezeit

Der Matobo Nationalpark gehört zu den bekanntesten Parks des Landes und kann ganzjährig besucht werden. Sehr schöne Wanderungen können in dem Gebiet unternommen werden. Die Wintermonate von April bis August sind angenehm und trocken. Ein Besuch lässt sich auch sehr gut mit anderen, faszinierenden Sehenswürdigkeiten wie den Victoria Falls kombinieren.

 


Khami Ruinen

Die Khami Ruinen in Simbabwe liegen unweit der Stadt Provinzhauptstadt Bulawayo, der zweitgrößten Stadt. Als Groß-Simbabwe wuchs die Stadt Khami ab dem 11. Jahrhundert und zog als Machtzentrum des Munhumatapa Reichs Händler aus der arabischen Welt ebenso an, wie Händler aus Europa und Asien. Heute begeistern die sandfarbenen Reste der Bauwerke Besucher aus aller Welt und zählen zu den ältesten Steinbauten Afrikas.

Als eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des Landes werden die Khami Ruinen auch gerne als die „Akropolis Afrikas“ bezeichnet. Ein Besuch sollte zu jeder Studienreise durch das afrikanische Land gehören, denn einst war hier der Sitz der Könige und eines der wichtigsten Handelszentren des Kontinents. Ihre Blütephase hatte die Stadt Groß-Simbabwe zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert und sie zählte zu dieser Zeit bis zu 18.000 Einwohner. Erst im 17. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Stadt ab, denn das Handelszentrum verlagerte sich nach Danangombe und die Handelsstadt wurde nach und nach verlassen.

Weltkulturerbe in Afrika

Wer Khami heute besucht, der kann die einstige Bedeutung der Stadt heute noch erkennen. Auf dem Hügel über der Siedlung thronen der weitläufige Palastkomplex und große Terrassen sowie Teile der Stadt sind deutlich erkennbar. Wer durch die Überbleibsel der einstigen Vorzeigestadt streift, der bekommt ein Gefühl für das rege Treiben, welches hier einst geherrscht hat. 1986 erhob die UNESCO die Khami Ruinen zum Weltkulturerbe, was für steigendes Interesse an der einstigen Handelsstadt sorgte. Wer heute zwischen den Granitblöcken und Hügelruinen entlang zur Burgruine geht, der trifft auf Eidechsen, die hier die Sonne genießen und auf Affen, die zwischen den Steinen auf die Muhache-Bäume klettern und sich von den süßen Früchten verführen lassen. Auch wenn die Khami Ruinen in die Vergangenheit entführen und eine bewegende Geschichte aufweisen, so sollten sich Besucher dennoch die Zeit nehmen, die besondere Atmosphäre dieses Ortes einfach nur zu genießen.


Groß-Simbabwe

rätselhafter Steinbau im südlichen Afrika

Ein Abstecher nach Groß-Simbabwe gehört zu den „Must have seen“ einer Reise nach Simbabwe. Die imposante, 240 Kilometer südlich der Hauptstadt Harare in der Provinz Masvingo gelegene Ruinenstadt, die sich für Kultur- und Studienreisen geradezu anbietet, ist seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und Sinnbild für die Eigenständigkeit afrikanischer Kultur.

Legendenumranktes Groß-Simbabwe

Um den Ursprung Groß-Simbabwes ranken sich zahlreiche Legenden. Die europäischen Entdecker, die oft dem Ruf des Goldes folgten, wollten nicht glauben, dass eine afrikanische Zivilisation eine solche kulturelle Meisterleistung hervorbringen konnte. Der Brite Cecil Rhodes schrieb die Errichtung des Steinbauwerks den Phöniziern zu, während der Deutsche Karl Mauch gar glaubte, das im Alten Testament erwähnte Goldland Ophir gefunden zu haben.

Bild: Ruinen Great Zimbabwe Afrika

Zeugen einer einzigartigen Hochkultur

Zu seiner Blütezeit (11. bis 15. Jahrhundert) lebten in Groß-Simbabwe bis zu 18 000 Menschen, die hauptsächlich Rinderzucht sowie Gold- und Fernhandel betrieben. Die Hauptstadt des untergegangenen Munhumutapa-Reichs besteht heute aus der Großen Einfriedung, dem 80 Meter höher gelegenen Hügel-Komplex und den kleineren Tal-Ruinen. Ihre Erbauer verwendeten keinen Mörtel. Sie erreichten die Stabilität des Gemäuers, indem sie die Steinformen, die zueinander passten, präzise aufeinanderlegten. Der älteste Teil der Ruinenstadt ist der auf einem Granithügel erbaute Komplex mit verschachtelten Durchgängen und Räumen. Innerhalb der fast 11 Meter hohen Außenmauer befanden sich runde Hütten aus Erde, Lehm und Kies. Hinter der 255 Meter langen elliptischen Mauereinfassung der Großen Einfriedung, die ebenfalls Hütten umgab, ragt der rund 10 Meter hohe konische Turm in die Höhe. Auch wenn sich darin keine Schatzkammer befand, birgt er noch viele archäologische Rätsel.

Museale Schätze

Im örtlichen Museum können die archäologischen Funde der Ruinenstadt bewundert werden. Herausragende Fundstücke sind neben dem königlichen Schatz auch die acht berühmten Vögel aus Speckstein. Diese einen halben Meter hohen Skulpturen, die kaum echten Vögeln ähnlichsehen, übten während der Blütezeit des Reiches spirituelle Funktionen aus.

 


Silozwane

Simbabwe hält zahlreiche Naturschönheiten bereit und ist ein ideales Ziel für eine Studienreise. Besonders reizvoll ist ein Besuch der Höhlen in den Matobo-Bergen. Eine der schönsten und aufgrund der Lage weniger frequentierten Höhlen ist die Silozwane.

Auf den Spuren der Ureinwohner

Als natürliche Höhle wurde die Silozwane-Höhle bereits vor 50.000 Jahren von den Sans genutzt. Alleine schon durch ihre ungewöhnliche Größe ist die Höhle einen Besuch wert, doch das wirklich Besondere an der Höhle sind die an den Wänden befindlichen Felsmalereien, die auf die Ureinwohner Afrikas zurückgehen. Bekannt ist die Silozwane-Höhle für die Vielfältigkeit ihrer Felszeichnungen, denn neben detaillierten kleinen Zeichnungen finden sich hier auch 1,5 m hohe Darstellungen von Menschen und Giraffen. Bemerkenswert sind die zahlreichen Landschafts- und Tiermotive, aber natürlich wurden auch sehr viele Szenen des Alltags an den Höhlenwänden festgehalten. Zudem ist bekannt, dass der Ort für Zeremonien genutzt wurde, besonders Regenzeremonien wurden hier über die Jahrhunderte regelmäßig vollzogen.

Abseits des Matobo Nationalparks

Ein Besuch in der Silozwane-Höhle sollte bei keiner Reise durch Simbabwe fehlen und dennoch ist die Höhle eher ein Geheimtipp bei Reisenden, denn sie liegt außerhalb des Nationalparks Matobo, indem sich ebenfalls einige Höhlen mit Felszeichnungen befinden, die jedoch teilweise aus Unwissenheit vernichtet wurden. Empfehlenswert ist die Fahrt zur Silozwane-Höhle aufgrund der unveränderten Höhlenwände, durch die die Höhle zu den beeindruckendsten Höhlen des Landes zählt. Sie liegt nur wenige Kilometer von Maleme und Bulawayo entfernt. Um die Höhle zu erreichen muss ein 900 m langer Aufstieg in Kauf genommen werden, sodass sich hier die Besucherzahl in Grenzen hält. Wer den Aufstieg wagt, der wird jedoch nicht nur durch die Kunst der Ureinwohner im Herzen berührt, sondern auch durch eine grandiose Aussicht über das weite Land von Zimbabwe.


Mit folgenen Veranstaltern können Sie in das Land Simbabwe reisen:
  • Studiosus
  • Dr. Tigges
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Die Top Sehenswürdigkeiten von Simbabwe sind
  • Hwange Nationalpark
  • Mana-Pools Nationalpark
  • Matobo Nationalpark
  • Khami Ruinen
  • Groß-Simbabwe
  • Silozwane



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