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Ukraine - Studienreisen und Rundreisen

Machen Sie eine Studienreise durch Ukraine, ein Staat in Osteuropa. Die Ukraine erwartet die Touristen mit der Hafenstadt Odessa, der Hauptstadt Kiew, der Küste zum Schwarzen Meer, der Blütenpracht auf der Krim Halbinsel und mit der Kosaken Reitkunst. Bei einer Stadtrundfahrt durch Kiew entdecken Sie die vielen Sehenswürdigkeiten wie die Sophienkathedrale, die Klosterkirche St Michael, die Kiewer Höhlenkloster, das Mutter-Heimat Monument oder der Marienpalast. Auf der Halbinsel Krim erleben Sie den Kurort Jalta mit den Palästen entlang der Küste aus der Zeit der Zaren und die Sultanspaläste von Bahcisaray und Sewastopol. In Odessa bestaunen Sie die breiten Boulevards, die Potemkin Treppe und bewundern Sie den Palast Kinsky, die Katakomben und das einzigartige Opernhaus. Besuchen Sie auch die Stadt Donezk mit verschiedenen Attraktionen wie das Opernhaus, das Theater, die Friedensglocke und das Fussballstadion. Verpassen Sie nicht eine Rundreise durch die Ukraine!

Sehenswürdigkeiten in Ukraine

Höhlenkloster in Kiew

Das Höhlenkloster in Kiew ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit der ukrainischen Hauptstadt. Es gehört weltweit zu den berühmtesten christlichen Denkmälern.

Wer eine Studienreise in die Ukraine nach Kiew unternimmt, sollte unbedingt einen Abstecher in das Kiewer Höhlenkloster machen. Zu finden ist es am westlichen Dnjepr-Ufer südlich von Kiews Stadtmitte. Das altehrwürdige Kloster zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der ukrainischen Metropole, sodass sich ein Besuch während einer Reise nach Kiew unbedingt lohnt.

UNESCO-Weltkulturerbe

Das Areal des Kiewer Höhlenklosters umfasst 20 Hektar. Es wird in Obere und Untere Lawra unterteilt. Während es sich bei der Oberen Lawra um ein staatliches Reservat handelt, bildet die Untere Lawra das Kloster selbst. Seit 1990 ist das Höhlenkloster Bestandteil des Weltkulturerbes der UNESCO.

Historie

Gegründet wurde das Kiewer Höhlenkloster, das zu den ältesten russisch-orthodoxen Klöstern der Kiewer Rus gehört, im Jahr 1051 von einigen Mönchen. Im späten 11. Jahrhundert fand der Bau der Maria-Himmelfahrt-Kathedrale statt. Sogar die Mongolenherrschaft ab dem 13. Jahrhundert unterbrach das Klosterleben nicht. 1688 verlieh die Regierung des Zaren dem Höhlenkloster die Ehrenbezeichnung Lawra. Eine Auszeichnung, die nur wenigen Klöstern des orthodoxen Russlands zuteilwurde.
Die Bezeichnung Höhlenkloster geht auf die künstlich erzeugten Höhlen zurück, die von den mittelalterlichen Mönchen zur Einsiedelei benutzt wurden. Durch die Abgeschiedenheit versuchten sie, Gott näher zu kommen. Darüber hinaus dienten die Höhlen zur Bestattung der Mönche, zu denen auch der berühmte Chronist Nestor gehörte. Zum Teil ist das Höhlensystem für Touristen zugänglich.

Sehenswürdigkeiten des Klosters

Jedes Jahr zieht das Höhlenkloster in Kiew über eine Million Touristen an, die die Klosteranlagen sowie die Museen besuchen. Als wichtigste Attraktion gilt das „Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine“. Dort lässt sich das Kunsthandwerk aus Teilen der Ukraine bewundern. Dabei handelt es sich u. a. um Goldarbeiten, die aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. aus der Skyten-Zeit stammen sowie um Erzeugnisse aus der Ära der Kiewer Rus und der Kosaken. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Museum der ukrainischen Volkskunst.

 


Sophienkathedrale in Kiew

Auferstanden aus Ruinen - das gilt in einem besonderen Maße für die Perle der Ukraine, für die Sophienkathedrale an der Wolodimirskaja in Kiew. Dieses prachtvolle Bauwerk, das inzwischen ein Museum ist, faszinierte auch die Experten der UNESCO. Heute ist die Kathedrale ein Teil des Weltkulturerbes. Dabei prägten seit dem 11. Jahrhundert ständige Beschädigungen die Geschichte dieses früheren Gotteshauses.

Vorbild am Bosporus

Der Überlieferung zufolge war es Großfürst Wladimir, der im frühen 11. Jahrhundert von einer Reise nach Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, heimkehrte und vom Glanz der Hagia Sophia derart beeindruckt war, dass ihm zweierlei in den Sinn kam. Er wollte das Christentum in Kiew einführen und ein Bauwerk errichten, das sich in seiner architektonischen Ausrichtung an seine Inspiration am Bosporus orientierte. Sehr bald wurde die Kathedrale als Sitz der orthodoxen Gemeinde zu einem religiösen und gesellschaftlichen Zentrum im alten Russland. Ursprünglich war dies eine Kreuzkirche mit sieben Kuppeln, doch die permanenten Zerstörungen im Mittelalter veränderten nach und nach ihre äußere Gestalt.

Fresken mit biblischen Szenen

Allein das Innenleben hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert und erfreut heute Besucher aus aller Welt. Beeindruckt sind sie insbesondere von den gut erhaltenen Fresken und Mosaiken mit biblischen Szenen. Sie alle stammen aus dem 11. Jahrhundert. In dieser Zeit diente die hölzerne Kathedrale auch als letzte Ruhestätte der Herrscher. Im 17. Jahrhundert wurde ein italienischer Baumeister mit dem Wiederaufbau beauftragt, doch eine neuerliche Zerstörung durch die Tartaren und ein Brand setzten der Kirche erneut zu.

Der schöne Blick vom Glockenturm

Vom vierstöckigen Glockenturm der Sophienkathedrale bietet sich ein prächtiger Blick auf die Altstadt Kiews. Auf dem Sophienplatz wurde einst Bogdan Chmelinski, der Held des Befreiungskampfes gegen Polen, von der Bevölkerung gefeiert. Ihm zu Ehren wurde dort ein Denkmal errichtet. Von hier aus sind es nur ein paar Schritte zum Michaelskloster und zum Wladimir Hügel.

 


Lemberg Altstadt

Bild: Lviv Altstadt

Die ukrainische Stadt Lemberg liegt an der Grenze zu Polen und hat etwa 730.000 Einwohner. Lemberg hat eine wunderschöne Altstadt, die von einer Mischung aus polnischer, armenischer, deutscher und galizischer Architektur geprägt ist. Es reihen sich gemütliche Jazzbars an traditionsreiche Kaffeehäuser und Schokoladenmanufakturen an moderne Nachtklubs. Jedes Haus ist mit hübschen Blumengirlanden geschmückt und seit dem Jahr 1998 ist das historische Zentrum der Stadt Lemberg in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

Auf vielen kleinen Märkten werden Obst, Schallplatten, alte Bücher und frische Blumen angeboten. Lemberg ist eine bekannte Studentenstadt und hat vier ukrainische Hochschulen. Die Stadt in der Ukraine macht aufgrund der vielen Studenten einen sehr jugendlichen Eindruck auf jeden Besucher. Es wird viel gefeiert und getrunken, trotzdem findet man in Lemberg kaum Touristenmassen, mit denen man sich Städte wie Budapest und Prag das ganze Jahr über teilen muss. Lemberg (Lviv) ist klein genug, um es bequem zu Fuß zu erkunden und dabei so facettenreich, dass es in jedem Stadtviertel etwas Neues zu entdecken gibt.

Vor allem kulinarisch gibt es in dieser Stadt viel zu erleben. Lemberg hat eine sehr alte Kaffeehaus-Tradition. Überall gibt es Cafés und Röstereien, die die unterschiedlichsten Kaffeesorten anbieten und einen ausgezeichneten Cappuccino zubereiten. Dabei überbieten sich die Kaffeehäuser gegenseitig mit ihren Torten und Strudel-Kreationen. Eine besonders gute Adresse ist das Cukernia in der Staroievreiska-Straße, das alle Leckereien anbietet, die man sich vorstellen kann. Seit einiger Zeit richtet sich jedes Lemberger Café eine kleine Außenterrasse ein, die mit wunderschönen Blumensträußen dekoriert wird. Das wirkt nicht nur bunt und einladend, sondern grenzt einen auch etwas von der quirligen Altstadt ab, wenn man sich bei einem leckeren Nachmittagskaffee unterhalten und entspannen will.


Detynez

Die ukrainische Großstadt Tschernihiw liegt an der Desna und hat etwa 300.000 Einwohner. Die Stadt wurde etwa im 7. Jahrhundert gegründet und ist somit eine der ältesten Städte der Ukraine. Ihren Namen erhielt die Stadt von ihrem Fürsten Tschorny. Die erste Erwähnung fällt laut der Chroniken auf das Jahr 907.

Die Geschichte von Tschernihiw

Im 14. Jahrhundert gehörte Tschernihiw zu Litauen. Nach dem Sieg Moskaus über Litauen wurde Tschernihiw ein Teil des Moskauer Staates, dann gehörte es zu Polen, und im Jahre 1654 wurde es an Russland angeschlossen. Die 12 Kanonen der Bastion der Festung Tschernihiwer (16.-18. Jh.) sind bisher erhalten geblieben. Die mächtigen Mauer dieser Festung erinnert Einheimische und Besucher an die reiche Geschichte der Stadt.

Die Großstadt Tschernihiw ist in die beiden Stadtbezirke Desna und Nowosawod eingeteilt. Das alte Zentrum der Stadt heißt Detynez. Zu den historischen und gut erhaltenen Bauwerken der Stadt gehören die Christi-Verklärungs-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, die Borys-und-Gleb-Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert und die 1715 eingeweihte Katharinen-Kirche. Weit bekannt sind auch die Klöster von Tschernihiw: das Jelezky-Verkündigungskloster und das Dreieinigkeitskloster mit der Eliaskirche. Unter dieser Kirche befinden sich die geheimnisvollen Höhlen von Antonius, die als eine der Hauptattraktionen der Stadt gelten. Sehenswert sind auch die informativen Museen der Stadt: das historische Museum, das Kunstmuseum, das Museum der dekorativen Volkskunst des Tschernihiwer Landes und das literarische M. Kozjubynsky-Museum.

Tschernihiw ist die Stadt der Bildung und Wissenschaft. Hier gibt es viele wissenschaftliche Forschungsinstitute und Projektierungsbüros. Die Türen der pädagogischen und technologischen Universitäten, der 8 Fachschulen sind für die Schulabgänger weit geöffnet. Wer Tschernihiw besucht, wird eine wunderbare Zeit und viele spannende Ausflüge in dieser alten Stadt erleben. Urlauber werden in Geschichte und Traditionen eintauchen und die interessanten Fakten aus der jahrhundertealten Geschichte von Tschernihiw erkundigen.


Liwadija-Palast

Zu einem der geschichtsträchtigsten Ziele für Reisen in den südlichen Teil der Ukraine zählt der prunkvolle Liwadija-Palast. Er wurde 1910 vom letzten russischen Zaren Nikolaus II als Sommerresidenz genutzt und steht in einem Vorort der Stadt Jalta auf der Halbinsel Krim. Geschichte schrieb der Zarenpalast im Februar 1945, als dort Roosevelt, Churchill und Stalin aufeinandertrafen, um über Europas Zukunft zu entscheiden.

Der weiße Palast

Nachdem das Schloss, in dem die Zaren Alexander II und Alexander III die warme Jahreszeit verbrachten, wegen Grundwasserschäden im Jahr 1909 abgerissen werden musste, errichtete Nikolaus II an dieser Stelle einen Sommersitz nach dem Vorbild italienischer Renaissance-Paläste. Anhand der Pläne des ukrainischen Architekten Nikolai Krasnow entstand ein Bauwerk aus drei Trakten mit luftigen Galerien, zwei Innenhöfen und insgesamt 116 Zimmern, die alle in unterschiedlichen Stilen eingerichtet wurden.

Die Fassade des Prachtbaus besteht aus weißen Inkermansteinen, weswegen er auch unter dem Namen „Weißer Palast“ bekannt ist. Umgeben ist der Liwadija-Palast von einer weitläufigen Parkanlage, deren sogenannter „Sonniger Weg“ von eindrucksvollen Skulpturen, exotischen Büschen und Bäumen sowie weißen Marmorbänken gesäumt wird.

Die historische Konferenz von Jalta

Weltberühmtheit erlangte der Liwadija-Palast im Jahr 1945, als er vom 4. bis 11. Februar Tagungsort der Konferenz von Jalta war. Die drei Führer der Alliierten, Roosevelt, Churchill und Stalin, entschieden dort über die Zukunft Europas und beschlossen, das besiegte Deutschland in vier Besatzungszonen aufzuteilen. Das Foto der drei Staatmänner, welches im italienischen Innenhof aufgenommen wurde, ging um die Welt.

Nicht nur für Studienreisen interessant ist das im Haupttrakt befindliche Museum. Es wurde anlässlich eines offiziellen Staatsbesuches des US-amerikanischen Präsidenten Nixon 1974 eingerichtet. Das Erdgeschoss widmet sich ausschließlich der Konferenz von Jalta, hier kann auch der historische Konferenztisch besichtigt werden. Im Obergeschoß bietet sich die Möglichkeit, einen Blick in die Räumlichkeiten der letzten Zarenfamilie zu werfen sowie zahlreiche ihrer privaten Fotografien und Kinderzeichnungen zu bewundern.

 


Sehenwerte Städte in Ukraine bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Ukraine

Kiew

Unternehmen Sie eine Gruppenreise durch Kiew, die Hauptstadt und zugleich die grösste Stadt der Ukraine. Erleben Sie Kiew, das "Jerusalem des Nordens" im Rahmen einer Rundreise und besichtigen Sie die wichtigsten Höhepunkte wie die Sophienkathedrale, das Kiewer Höhlenkloster, die Klosterkirche St. Michael, die St. Sophia Kathedrale, das Goldene Tor, das Mutter Heimat-Monument, das Haus mit den Chimären, das Regierungsgebäude, das Tschernobyl-Museum, den Fernsehturm von Kiew, das Nationalmuseum für Geschichte und andere Sehenswürdigkeiten, die Sie nie vergessen werden. Nehmen Sie an einer Städtereise nach Kiew teil und geniessen Sie die neuen Eindrücke.
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Die Top Sehenswürdigkeiten von Ukraine sind
  • Höhlenkloster in Kiew
  • Sophienkathedrale in Kiew
  • Lemberg Altstadt
  • Detynez
  • Liwadija-Palast



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