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Griechenland - Studienreisen und Rundreisen

Griechenland - Begegnung mit der Antike! Lassen Sie sich verzaubern von der eindrucksvollen Vielfalt dieses Staates. Natur, Kultur und antike Geschichte waren noch nie so verbunden. Besuchen Sie die, auf Klippen gebauten, Meteoraklöster, das Orakel von Delphi oder die zahlreichen Inseln rund um Griechenland. Die Stadt auf den sieben Hügeln und zugleich die Hauptstadt des Landes - Athen - erwartet Sie mit der berühmten Akropolis, dem Poseidontempel am Kap Sounion oder auch die legendäre Stätte von Thermopile. Nicht zu verpassen ist Kreta, die Insel auf der sich Zeus in Europa verliebte, aber auch die Insel des "sagenhaften Labyrinths" von Knossos. Bewundern Sie ausserdem der kleine Ort Oia auf Santorin und die berühmten blauen Kuppeldächer, die Insel Kos in der Ägäis, die Klöster von Meteora Varlaam und Metamorphoses, die Mäuseinsel Pontikonisi mit Kloster auf Korfu, der Grossmeisterpalast von Rhodos, die ägäische Insel Lesbos und einer der beliebtesten Orte aus Lesbos, Molivos. Eine Rundreise durch Griechenland ist lohnenswert!

Sehenswürdigkeiten in Griechenland

Akropolis

Auf einer Fläche von über 3,6 Hektar erhebt sich Athens bekanntestes Wahrzeichen, die Akropolis. Menschliche Siedlungsspuren aus der Steinzeit lassen darauf schließen, dass das Gelände bereits vor Jahrtausenden bewohnt war. Um 500 vor Christus stand hier ein mykenischer Palast, der von den Persern zerstört wurde. In der Zeit zwischen 447 und 406 vor Christus entstanden auf dem Plateau unter anderem der Niketempel, die Propyläen, das Erechtheion und der Parthenon. 161 nach Christus wurde das Odeon des Herodes Atticus, ein Theater am Akropolis Felsen, errichtet. Weitere Bauwerke, die ebenfalls zur Akropolis gehören, sind der Roma- und Augustustempel, das Haus der Arrephoren und das Agrippamonument.

Das Neue Akropolis-Museum

Die Besichtigung der faszinierenden Sehenswürdigkeit Akropolis sollte im Zuge von privaten Reisen oder Studienreisen in die griechische Metropole in jedem Falle eingeplant werden. Auch ein Besuch des im Jahr 2009 eröffneten Neuen Akropolis-Museums wird sich als äußerst lohnenswert erweisen. Im Eingangsbereich führt der Weg Museumsbesucher über teils verglaste Bodenflächen, die einen Blick in die Tiefe auf freigelegte antike Ausgrabungen gestatten. In der ersten Etage ausgestellt sind zahlreiche Exponate wie Skulpturen, die zwischen 600 und 500 vor Christus gefertigt wurden. Mehrere Modelle des Akropolis Plateaus veranschaulichen dessen Veränderungen, die im Laufe von Jahrtausenden eintraten. Zu den Höhepunkten im Neuen Akropolis-Museum zählen in der dritten Etage der Parthenon-Saal mit Videopräsentationen und einem Parthenon-Nachbau mit Originalproportionen.

Wissenswertes für eine Akropolis Besichtigung

Während einer Besichtigungstour durch die Akropolis sind einige Regeln unbedingt zu beachten. Auf der Tour darf weder geraucht noch gegessen und auch kein Alkohol genossen werden. Erlaubt ist klares Wasser, da es – falls etwas davon verschüttet wird – keine bleibenden Spuren hinterlässt. Auch sollten Akropolis Besucher Schuhe mit rutschfesten Laufsohlen tragen, denn die Wege führen zum Teil über glatte Steinflächen. Ebenso ist es ratsam, vor der Besichtigung Informationen einzuholen, was und wo fotografiert werden darf und wo ein Fotografier Verbot besteht.

 


Delphi

In der Antike Mittelpunkt der Welt

Am Südwesthang des knapp 2.500 Meter hohen Parnass-Gebirges, auf einer Höhe von rund 600 Metern, liegt das sagenumwobene griechische Delphi. Heute besteht der Ort im Wesentlichen aus Hotels. In der griechischen Antike dagegen galt Delphi als das Zentrum der Welt. Heute kommen Touristen aus aller Welt, zumeist in der Form von Studienreisen nach Delphi, um sich die Ausgrabungsstätten des Apollon-Heiligtums anzuschauen. Delphi kam in der Antike zu Ruhm und Vermögen wegen seines Orakels. Gott Apoll sprach durch das Orakel zu den Menschen durch den Mund der Pythia, einer älteren Frau, die sich im Zustand der Trance befand. Das Orakel sollte den Gläubigen mit Ratschlägen und einem Blick in die Zukunft zur Seite stehen. Die Aussagen des Orakels wurden von intelligenten Priestern in Antworten, die einen Sinn ergaben, verwandelt.

Besuchermagnet: die Ausgrabungsstätten

Die Ausgrabungsstätten liegen rund 1 Kilometer vor der heutigen Ortschaft, ober- und unterhalb der Straße, die von der griechischen Hauptstadt Athen nach Delphi führt. Die obere Ausgrabungsstätte besteht unter anderem aus einer römischen Agorá, einem Ort mit sieben ionischen Säulen. Weiter oberhalb befinden sich die sechs dorischen Säulen des Tempels, der dem Gott Apoll geweiht war.

Die heilige Straße, die an ihren Seiten von Skulpturen und Schatzhäusern gesäumt war, verband die beiden Orte miteinander. In den Schatzhäusern, in Delphi im dorischen Stil erbaut, wurden die Weihgaben aufbewahrt, um sie vor Beschädigung und den Witterungseinflüssen zu schützen.

In der unteren Ausgrabungsstätte befinden sich das antike Gymnasium und das Heiligtum der Athena Pronaia. Die Tholos im Bezirk der gilt aus herausragende Architektur jener Epoche. Die Peristasis um die kreisrunde Cella bilden zwanzig dorische Säulen, an deren Innenwand zehn korinthische Halbsäulen genial mit dem Außenbau harmonieren. Diese Bauform diente vermutlich der Verehrung von Heroen.

Das Archäologische Museum Delphis empfängt seine Gäste mit außergewöhnlichen Schätzen

Zu den Sehenswürdigkeiten Delphis zählt neben den Ausgrabungsstätten das Archäologische Museum, dessen Besuch unbedingt lohnenswert ist. Zu den herausragenden Schätzen des Museums zählt der Wagenlenker, eine Bronzefigur aus dem 5. Jahrhundert vor Christus.

 


Nationalmuseum

Archäologisches Nationalmuseum Athen

Das archäologische Nationalmuseum Athen liegt in der griechischen Hauptstadt und existiert bereits seit den 1860er Jahren. Gewidmet ist es vor allem der griechischen Antike, auf der im Jahre 2009 renovierten und um 24.000 Quadratmeter erweiterte Anlage befinden sich die bedeutsamsten Kunstwerke sowie Gebrauchsgegenstände dieses vergangenen Zeitalters.
Dem Archäologischen Nationalmuseum ist seine ursprüngliche Erscheinung entsprechend dem 19. Jahrhundert weitestgehend trotz zahlreicher Modernisierungen geblieben.
In den insgesamt fünf Abteilungen sowie separaten Ausstellungen können Besucher mit oder ohne Führung außergewöhnliche Exponate, Artefakte und Gebrauchsgegenstände besichtigen.
Eingeteilt ist da Nationalmuseum Athen in die Abschnitte Prähistorische Zeit, Ägypten, Keramik, Bronzearbeiten, Skulpturen sowie eigenständige Sammlungen.

Die bedeutsamsten Kunstwerke der Antike im Nationalmuseum Athen

Zu den eindrucksvollsten Exponaten zählen die Gruppe von Aphrodite, Pan und Eros, eine hellenistische, aus Marmor bestehende Statuen Gruppe, die aus Goldblech gefertigte Maske des Agamemnon und die außerordentlich gut erhaltene Koren-Statue Kore Phrasikleia, die heute zu den wichtigsten archaischen Kunstwerken zählt.
Die ältesten Artefakte des Nationalmuseums Athen stellen Tongefäße und Arbeitsgeräte aus dem 7. Jahrhundert dar. In den prähistorischen Galerien ist die mykenische Sammlung für Studienreisen besonders interessant.

Ein Stück griechische Geschichte in besonderem Ambiente

Ein Besuch während einer Reise nach Griechenland im Archäologischen Nationalmuseum Athen lohnt sich insbesondere aufgrund der teilweise sehr gut erhaltenen Funde aus der griechischen Antike. Die einzelnen Exponate sind in thematisch gegliederten Abteilungen übersichtlich ausgestellt und fügen sich in das ebenfalls kulturhistorisch bedeutsame Gebäude perfekt ein. Das Ambiente des Museums vermittelt


Patmos

Die griechische Insel Patmos gehört zur Inselgruppe des Dodekanes, gelegen in der östlichen Ägäis. Das "Jerusalem der Ägäis" bietet sowohl geistlichen als auch weltlichen Kulturgenuss. Wer möchte seinen Urlaub nicht gerne zu Füßen einer Stätte des UNESCO-Weltkulturerbes verbringen? Die Insel ist als Wallfahrtsziel orthodoxer Christen bekannt. Darüber hinaus fühlen sich hier Dichter, Maler und Theatermacher zu Hause. Nicht umsonst ist Patmos Ziel zahlreicher Studienreisen.

Die Chora - das Highlight

Der Hauptort der Insel - die Chora - liegt malerisch auf einem Hügel. Das Labyrinth aus verwinkelten Gassen lädt treppauf, treppab zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die weißen Häuser der Altstadt beherbergen Shops, Cafés, Galerien und Museen. Über der Altstadt thront das berühmte Johanneskloster, dessen massive, dunkle Mauern einen fotogenen Kontrast zu den darunter liegenden, weißen Würfelhäuschen bilden. Das einer Festung gleichende Kloster wurde im Jahre 1088, zu Ehren des Apostels Johannes, gegründet. Die Klosterbesichtigung gehört zum Pflichtprogramm des Inselbesuchs. Eine byzantinische Kirche, zwei Kapellen und ein Museum warten auf interessierte Besucher. Des Weiteren können Ikonen, Holzschnitzereien und die Bibliothek besichtigt werden. Nahe der Altstadt befindet sich die Johannesgrotte oder auch heilige Grotte genannt, in der Apostel Johannes im Jahre 95 n. Chr. die Vision von der Offenbarung Gottes hatte.

Urlaub auf Patmos

Da Patmos keinen Flughafen hat, führt die Ankunft auf der Insel immer über den Hafenort Skala. Hier befindet sich alles, was der Reisende braucht: Post, Bank, Geschäfte, Rollervermietung und Tourist Information. Im Hafenbecken liegen Fischerboote in Eintracht mit großen Jachten. Empfehlenswert sind Bootsausflüge zu abgelegenen Stränden. Mit dem Mietroller oder Mietwagen sind über 20 Strände erreichbar. Auf dem Weg dorthin passiert man eine Vielzahl von Klöstern und Kirchen. Das mit 269 Metern auf dem höchsten Punkt der Insel gelegene Kloster Profitis Elias bietet einen fantastischen Ausblick auf die ägäische Inselwelt.

Besuchenswerte Veranstaltungen

Christliches Open-Air-Festival: musikalische Darbietungen mit religiösem Schwerpunkt im Amphitheater vor der Johannesgrotte, Anfang September

  • Mysterienspiel Fußwaschung: Gründonnerstag in der Chora
  • Osterfest: Musik und Tanz am Ostermontag auf dem Dorfplatz von Skala

 

 


Symi

Die Insel Symi ist für viele Touristen aus ganz Europa ein echter Geheimtipp für einen erholsamen und ereignisreichen Urlaub in der zu Griechenland gehörenden Südlichen Ägäis. Die gebirgige Insel mit der zerklüfteten Küste, die sich etwa neun Kilometer vom türkischen Festland entfernt befindet, ist geprägt von zahlreichen geschützten Buchten und Steinstränden, die vor allem bei Badeurlaubern sehr beliebt sind. Aufgrund der Nähe zum Festland ist Symi auch ein äußerst beliebtes Ausflugsziel für Türkei- und Griechenland-Urlauber.

Kloster Panormitis als wichtige Wallfahrtsstätte

Der große denkmalgeschützte Hafen von Symi gilt als einer der schönsten Häfen der Ägäis. Dieser wird täglich von zahlreichen Yachten und Booten angesteuert. Direkt am Hafen befindet sich neben einigen Restaurants auch ein sehenswertes Nautisches Museum. Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Insel ist aber das Kloster Panormitis. Die weitläufige Kloster-Anlage, die weit über die griechischen Landesgrenzen hinaus bekannt ist, ist eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Griechenlands. Außerdem gibt es auf der Insel einige kleine Kirchen und Burgen, die immer einen Besuch wert sind. Als Unterkünfte stehen den Touristen einige kleine Hotels, Ferienhäuser und Pensionen zur Verfügung. Das Inselleben spielt sich in erster Linie in den Hauptorten Chora und Gialos ab. Die beiden Kleinstädte sind vor allem geprägt von engen Gassen, kleinen Häusern und gemütlichen Tavernen.


Rhodos

Rhodos ist die Hauptinsel der griechischen Dodekanes-Inselgruppe und liegt nahe der türkischen Küste. Über die Hälfte der knapp 120.000 Einwohner leben in Rhodos Stadt. Die touristischen Gebiete liegen vor allem im (Nord-)Osten und Westen.

Warum lohnt sich ein Urlaub auf Rhodos?

Rhodos bietet nicht nur viele Sonnenstunden pro Tag, sondern passend dazu auch einige schöne Sandstrände, wie etwa den Strand von Kalithea im Nordosten, den Pefkos Pefki Strand im Osten oder den Strand von Kamiros im Westen. Oft wird auch Wassersport an den Stränden angeboten. Wer es ruhiger (nicht so touristisch) mag, findet auch im Süden schöne Badebuchten – und den Strand von Prasonisi, wo oft man sich oft zum Drachensteigen oder Surfen trifft.
Die historische Altstadt von Rhodos Stadt, Weltkulturerbe der UNESCO, mit ihren alten Gebäuden, wie etwa den burgartigen Großmeisterpalast, und den schönen Plätzen ist eine echte Sehenswürdigkeit. Hier gibt es auch Moscheen und ein türkisches Viertel. Sehenswert ist ebenso das malerische Örtchen Lindos mit seinen vielen weißen Häusern und den engen urigen Gassen. Hier sollte man vor allem die große Akropolis und das Theater aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. besichtigen. Geschichtsträchtig sind auch die Orte Monolithos mit seiner Festung im Westen sowie Kameiros, wo die Menschen schon lange vor Christus gelebt hatten.
Wanderer, die etwas höherer hinauf wollen, kommen in den Bergen an der Westküste auf ihre Kosten.

Klima und beste Reisezeit

Vor allem im Frühling, Sommer und Herbst kommen zahlreiche Touristen nach Rhodos. Die Insel kann stolze 300 Sonnentage im Jahr vorweisen. Im Winter ist ein Urlaub weniger zu empfehlen, da es bei durchschnittlich zwischen 8 und 15 Grad Celsius am meisten regnet.
Im Frühling wird die Insel herrlich grün und die Temperaturen klettern. Im Sommer kann es sehr heiß werden (wobei stets ein angenehmer Wind weht), die Wassertemperaturen liegen bei wunderbaren 25/26 Grad. Und auch die Monate September und Oktober eignen sich bei 22 bis 27 Grad Luft- und 23 bis 24 Grad Wassertemperatur noch gut für einen Badeurlaub.


Kreta

Kreta

Millionen Urlauber zieht es jährlich auf die Mittelmeerinsel Kreta. Kein Wunder: Schließlich gibt es auf der größten griechischen Insel nicht nur traumhafte Strände sondern auch zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten.

Kreta als Strandparadies

Äußerst beliebt bei Badeurlaubern ist die langgezogene Bucht Balos an der Westküste von Kreta. Wer es etwas ruhiger mag, ist am etwas abgelegenen Préveli Beach genau richtig. Und auch auf der vorgelagerten Insel Elafonisi im Süden von Kreta kommen Erholungssuchende aus der ganzen Welt voll auf ihre Kosten. Auch Wassersportler, Taucher und Schnorchler finden an den Küsten der beliebten griechischen Insel perfekte Bedingungen.

Antike Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Insel

Doch Kreta ist viel mehr als ein Bade-Paradies. Auf der gesamten Insel gibt es unter anderem auch viele Ausgrabungsstätten zu entdecken. In der antiken Stadt Knossos im Norden der Insel sollte man sich die zahlreichen Ruinen aus dem 4. Jahrhundert v. Christus nicht entgehen lassen - darunter auch die erhaltenen Überreste des sagenumwobenen Palastes von Knossos. Zu den größten Attraktionen auf Kreta gehört das Kloster Arkádi, das zu den bekanntesten Nationaldenkmälern. Griechenlands gehört. Wer die einheimischen Pflanzen und Tiere der Insel in ihrem natürlichen Lebensraum erleben möchte, sollte einen Ausflug zum Botanischen Garten in der Nähe der Hafenstadt Chania, der zweitgrößten Stadt der Insel, machen. Auch die größte Stadt der Insel Kreta, Iraklio, ist aufgrund seiner vielen sehenswerten Bauwerke immer einen Besuch wert.


Santorin

Santorin ist für Griechenland-Urlauber vor allem in den Sommermonaten längst mehr als ein touristischer Geheimtipp. Die Hauptinsel der Kykladen, die als die sonnenreichste Region Griechenlands bekannt ist, gilt als eine der schönsten Inseln des gesamten Landes. Die vulkanischen Landschaften auf Santorin sind vor allem durch schroffe Felsen, geschützte rote und schwarze Steinstrände und einen immer noch aktiven Vulkan sowie eine einzigartige Natur geprägt.

Antike Ausgrabungsstätten von Thera und Akrotiri

Wer die Insel Santorin besucht, kommt auch an den zahlreichen Zeugnissen der Vergangenheit nicht vorbei. So ziehen unter anderem die weltberühmten antiken Ausgrabungsstätten von Thera und Akrotiri jährlich tausende Touristen in ihren Bann. Wer noch mehr über die wechselvolle Historie der gesamten Region erfahren möchte, ist in den verschiedenen archäologischen Museen in der Insel-Hauptstadt Fira genau richtig. Im Stadtzentrum von Fira sollte man sich unter anderem auch die große griechisch-orthodoxe Kathedrale nicht entgehen lassen. Im Südwesten der Insel befindet sich mit dem kleinen Leuchtturm am Kap Akrotiri ein weiterer beliebter Anziehungspunkt. Wer die artenreiche Flora und Fauna sowie die faszinierende Kraterlandschaft von Santorin entdecken möchte, kann die Insel von den zahlreichen naturbelassenen Wanderwegen aus erkunden. Auf der gesamten Insel finden jährlich zahlreiche Kulturveranstaltungen statt. Eine der bekanntesten ist das Santorini Jazz Festival im Freiluftkino von Kamari.


Epidauros

Wer im Nordosten der griechischen Halbinsel Peloponnes unterwegs ist, kommt an Epidauros nicht vorbei. Die riesige beeindruckende Ausgrabungsstätte mit mehreren gut erhaltenen antiken Gebäuden ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Halbinsel. Epidauros gehört bereits seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf der gesamten Anlage, die dem griechischen Gott der Heilkunst, Asklepios, gewidmet ist, wird die Antike wieder lebendig.

Beeindruckendes Amphitheater und Ausgrabungen

Das mit Abstand beeindruckendste Bauwerk von Epidauros ist das vollständig erhaltene antike Amphitheater aus dem 5. Jahrhundert v.Chr., in dem noch heute 14.000 Zuschauer Platz finden und die eine beeindruckende Akustik bietet. Unter anderem finden hier jährlich im Sommer die großen Theaterfestspiele von Epidauros statt. Außerdem sind auf dem Gelände die Überreste des 23x11 Meter große Tempels des Asklepios zu sehen. Neben dem Tempel befindet sich ein kleines Museum, in dem die Besucher spannende Informationen zur wechselvollen Historie der Region bekommen. Auch die sogenannte Tholos ist für die unzähligen Besucher aus der ganzen Welt ein echter Blickfang. Der sakrale Rundbau aus der Antike mit insgesamt 40 Säulen wird seit Beginn des 21. Jahrhunderts rekonstruiert. Neben den großflächigen Ausgrabungen finden auf dem gesamten Gelände seit vielen Jahren auch umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten statt. Epidauros ist täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet sechs Euro. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist frei.


Berg Athos

Mühen der Einreise werden durch unvergesslichen Aufenthalt belohnt

Wer den Berg Athos im Nordosten Griechenlands besuchen möchte, muss nach wie vor männlichen Geschlechts sein. Dies sei vorweggesagt, da Frauen seit jeher keinen Einlass in die Mönchsrepublik gewährt wird.

Strenge Einreisebestimmungen - lohnende Mühe

Der Berg Athos liegt in der Region Makedonien und ist Teil der Halbinsel Chalkidiki. Drei so genannte Finger laufen von der Halbinsel ins Ägäische Meer. Athos ist der östlichste "Finger" und ist als Mönchsrepublik der geistliche Mittelpunkt der östlich-orthodoxen Welt.
Die Bergwelt der Mönche ist aber auch ein besonders beliebtes Reiseziel. Für nicht Orthodoxe gibt es beim Besuch des Berg Athos bis heute noch strenge Einreisebestimmungen. So wird zunächst eine Aufenthaltserlaubnis benötigt, die vor dem Besuch beantragt werden muss. Da dies einige Tage in Anspruch nimmt, bevor einem die Polizei vor Ort den gewünschten Schein aushändigt, sollte man während seines Aufenthalts in Griechenland rechtzeitig vorausplanen. Der Grund für die lange Bearbeitungszeit ist die Tatsache, dass täglich maximal zwölf Personen nicht orthodoxen Glaubens die Mönchsrepublik besuchen dürfen. Die Mühe lohnt sich, wenn die Reisenden die Welt der Mönche auf dem Berg Athos erst kennengelernt haben. Neben den 20 Klöstern gibt es weitere so genannte Skiten, dorfähnliche Mönchssiedlungen. Der Besuch eines Klosters umfasst eine Übernachtung. Wer länger in einem Kloster bleiben möchte, benötigt auch hier wieder eine Erlaubnis. Diese wird vom Klosterabt erteilt.

Klosteralltag, Klöster und Natur kennenlernen

Das orthodoxe Christentum wird hier seit mehr als 1.000 Jahren von den Mönchen in ihrer Abgeschiedenheit gelebt. Vom Leben der Mönche selbst können die Besucher nur einen Bruchteil kennenlernen. Und dennoch ist dies eine ganz besondere Erfahrung. Sie erfahren nicht nur selbst den Alltag eines Mönchs, sondern können bei ihren Wanderungen die vielen verschiedenen Klöster und Skiten der Halbinsel kennenlernen. Die griechische Berglandschaft mit ihrer unberührten Natur ist ein Erlebnis, das den Pilgern ganz nebenbei geboten wird.


Klöster der Meteora

Die schwebenden Klöster in Thessalien

 

Unweit der Stadt Kalambaka in Thessalien befinden sich die Metéora-Klöster. Die insgesamt 24 Klöster und zum Teil Eremitagen sind auf einem Sandsteinfelsen gebaut und thronen hoch über der Gegend. Und wenn die Luft dunstig ist, scheinen die Klöster zu schweben. Die ersten Bauten dieser Art stammen aus dem 11. Jahrhundert. Heute sind noch sechs Klöster bewohnt.

Besichtigung der Metéora-Klöster

Die noch bewohnten Klöster können besichtigt werden. Ruhetage verteilen sich reihum, sodass der Tourist immer ausreichend Auswahl zur Verfügung hat - egal, welchen Tag er für seinen Besuch wählt. Die meisten der noch bewohnten Klöster stammen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Sie geben mit ihren Gebäuden und ihrer kaum veränderten Ursprünglichkeit tiefe Einblicke in die Geschichte. Viele Gäste haben hier, weit über allem weltlichen Geschehen, den Eindruck, die Zeit würde stillstehen.

Studienreisen zu den bewohnten Klöstern

Bei den noch bewohnten und zu besichtigenden Klöstern handelt es sich im Einzelnen um:

  • Agios Nikólaos Anapavsás
  • Rousánou
  • Varlaám
  • Metamórphosis
  • Agiá Triáda
  • Agios Stéphanos

Bei den Besichtigungen ist auf die zum Teil strengen Kleidervorschriften Rücksicht zu nehmen. So sind generell Shorts, Miniröcke sowie schulterfreie Oberteile nicht erwünscht. In den meisten Klöstern wird zudem gern gesehen, wenn Frauen Röcke statt Hosen tragen. Da kann es schon mal passieren, dass eine Frau mit Hose gebeten wird, eine Schürze, die ihr zuvor ausgehändigt wird, vorzubinden.

Klettern und Höhlenbesichtigung

Neben den Klöstern ist die Gegend östlich des Pindos-Gebirges auch als Kletterziel bekannt und berühmt. In den Meteora-Felsen befinden sich zudem zahlreiche Höhlen; darunter die berühmte Theopetra-Höhle, in der sich das älteste Bauwerk der Menschheit befindet. Es handelt sich um eine Steinmauer, die etwa 23.000 Jahre alt ist.

 


Hydra

eine Insel mit Stil

Die kleine griechische Insel liegt in der Ägäis und ist der Halbinsel Peloponnes vorgelagert. Sie gehört zur Gruppe der Saronen. Wie viele ihrer Nachbarinseln ist auch Hydra vor allem bei Tagestouristen sehr beliebt. Tägliche Fährverbindungen existieren beispielsweise von Piräus oder Ermioni. Reisen nach Hydra sind ausschließlich mit dem Schiff zu realisieren, da die Insel über keinen Flughafen verfügt.

Ruhe und Entspannung weit ab vom Massentourismus

Den Besucher erwartet ein nahezu unbewaldetes und felsiges Eiland, das durch traumhafte Buchten und malerische Ortschaften gekennzeichnet ist. Die Ursprünglichkeit und die Ruhe, die Hydra ausstrahlen, werden durch das Autoverbot noch intensiviert. Es existiert ein Wanderwegenetz, das die kleinen Ortschaften miteinander verbindet. Wer sich über die rund 20 Kilometer lange und ca. 4 Kilometer breite Insel nicht nur zu Fuß fortbewegen möchte, der kann dies mit einem Taxi-Boot oder auch auf dem Rücken eines Esels tun. Das Lastentier ist auch heute noch ein wichtiges Verkehrsmittel.

Das kulturelle Inselleben

Der gleichnamige Hauptort hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Kirche des ehemaligen Klosters Panagia, das Byzantinische Museum oder das Marinemuseum gehören auf jeden Fall dazu. Hydra ist aber nicht nur ein Ziel für Studienreisen. Die zahlreichen Bars, Cafés und Restaurants rund um den kleinen Hafen, versprühen mediterranes Inselfeeling und laden zum Entspannen ein. Künstler und Intellektuelle schätzten die inspirierende Kulisse von jeher. Ein kulturelles Highlight ist das Saronic Chamber Music Festival, das jährlich von Ende Juli bis Anfang August auch auf Hydra stattfindet.

Traumstrände und paradiesische Buchten

Neben Kirchen und Klöstern, die sich auch in abgelegeneren Gegenden der Insel befinden, sind es vor allem die Strände, die einen besonderen Reiz ausüben. Die ruhigen Buchten sind vom Hafen aus bequem mit einem Taxi-Boot zu erreichen. Wenige Kilometer östlich des Hauptortes liegt Mandraki. Der Steinstrand verfügt über eine ausreichende touristische Infrastruktur. Es gibt ein Hotel und verschiedene Wassersportangebote. Auch westlich des Hauptortes kann man die Sonne und das Meer am Strand von Vlyhos bestens genießen.

 


Monemvasia

Wer auf der berühmten griechischen Halbinsel Peloponnes Urlaub macht, kommt an der Kleinstadt Monemvasia nicht vorbei. Die Stadt, die bereits im sechsten Jahrhundert gegründet wurde, kann auf eine einzigartige Historie verweisen. Der wichtigste Anlaufpunkt in der 5.000-Einwohner-Stadt sind die Ruinen einer ehemaligen byzantinischen Festung auf einem etwa 300 Meter hohen Felsplateau in der Oberstadt. Rund um die Festung befinden sich zahlreiche Überreste jahrhundertealter byzantinischen Häuser und öffentliche Gebäude. Von der Oberstadt aus hat man zudem einen faszinierenden Überblick über die Peloponnes. Ein weiterer wichtiger Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische in Monemvasia ist die restaurierte Kirche Agia Sofia. In der sogenannten Unterstadt von Monemvasia, die in den vergangenen Jahren umfassend restauriert wurde, ist geprägt von engen Gassen, kleinen Shops und Restaurants.

Malerische Strände und reizvolle Umgebung

Am Fuße des bereits von weitem sichtbaren Felsplateaus befinden sich zahlreiche malerische Strände, die sowohl bei Badeurlaubern als auch bei Wassersportlern äußerst beliebt sind. Der beliebteste Strand der Stadt ist der etwa 1.000 Meter lange Kakavos, der von kleinen Hotels und einigen Cafés umgeben ist. Die Umgebung von Monemvasia bietet zudem weitere reizvolle Ziele für einen Ausflug. Auf den gut ausgebauten Wander- und Radwegen lässt sich die Region mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna hervorragend entdecken.

 


Akropolis Museum Athen

Das Akropolismuseum Athen: 1300 Jahre Faszination

Das Sinnbild überhaupt für die Vergangenheit Athens und Griechenlands ist die Akropolis in Athen. Eine Akropolis im Allgemeinen bezeichnet die Wehranlage oder Zitadelle einer griechischen Stadt, keine ist jedoch so gut erhalten und derart eindrucksvoll wie das Exemplar in Athen. Dabei darf "Wehranlage" nicht mit einer Befestigung gleichgesetzt werden. Diese Anlagen enthalten beispielsweise auch Tempel, Opferstätten und Versorgungsanlagen. Die Akropolis in Athen ist in Teilen aus pentelischem Marmor gebaut und besteht aus über 20 erhaltenen Ruinen.

Museale Superlative

Bild: Karyatiden Akropolis Museum Athen

Das Akropolis Museum wurde 2009 eröffnet und ist am Fuß derselben zu finden. Zwar gab es seit 1863 bereits Museen, die sich mit der Akropolis beschäftigen, der Komplex aus dem Jahre 2009 ist jedoch als eines der modernsten Museumskonzepte Europas zu bezeichnen. Das Museum beinhaltet 300 Statuen und ca. 4000 weitere, kleinere Exponate und ist damit für Studienreisen nach Athen und Griechenland ein zentraler Punkt. Das Museum ist weitläufig und hell, ein Panorama auf die Akropolis selber bietet sich ebenfalls. Überhaupt bietet allein das Bauwerk des Museums an sich jedem Fan von Architektur Gesprächsstoff, ist es doch ein postmodernes Design inmitten der geschichtsträchtigen Bebauung von Athen.

Altes mit neusten Mitteln

Die Vermittlungskonzepte des Museums setzen auch auf Videos und akustische Führungen. Es empfiehlt sich einen Führer, entweder in menschlicher oder in Papierform, bei sich zu haben, ansonsten wird es schwer, sich aufgrund der vielen Eindrücke zu orientieren. Denn das Museum ist ein potentieller Tagesausflug. Die Objekte, die hier zu bestaunen sind, sind keineswegs "nur" aus der Zeit der Hochzivilisation Athens, sondern rangieren zwischen 700 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr., ein Zeitraum, in dem auch die Akropolis immer wieder Veränderungen durchmachte, sowohl in der Nutzung, als auch baulich. Kunstgeschichte und Ereignisgeschichte liegen hier dicht beieinander und machen die Studienreise oder den Urlaub zu einem lehrreichen und ästhetischen Erlebnis.


Der Parthenon von Athen

Erhaben thront der Parthenon auf einem Felsen über der griechischen Hauptstadt Athen. Wenn Steine die Gabe hätten, ihre Geschichte zu erzählen, dann würde das einige Zeit in Anspruch nehmen. Denn diese Akropolis, die der Göttin Athena Parthenos geweiht war und heute zu den berühmtesten Bauwerken auf unserem Globus zu zählen ist, hatte an gleicher Stelle mehrere Vorgänger. Bei Ausgrabungen stießen Wissenschaftler auf kleinere Tempel aus archaischer Zeit.

Größter Tempel des griechischen Festlands

Perser zerstörten um 480 vor Christi Geburt den ursprünglichen Tempel der Athena. Perikles, einer der wichtigsten Staatsmänner der Antike, beauftragte nach dem Abzug der Perser den Architekten und Bildhauer Pheidias mit Planung und Vollendung der Akropolis, deren Außenmauern alle Kriege und Erdbeben überstanden. In einer sehr kurzen Bauzeit von lediglich neun Jahren wurde der Kolossalbau, ein von mächtigen Säulen gerahmtes Rechteck im dorischen Stil, abgeschlossen. Kein Tempel war auf dem griechischen Festland größer als die Akropolis von Athen. Sie misst 30,86 Meter mal 69,51 Meter und beherbergte in ihrem östlichen Bereich die große Bronzestatue der Göttin Athena. Diese wurde 426 nach Christus nach Konstantinopel transportiert und dort im frühen 13. Jahrhundert zertrümmert.

Eine Explosion zerstörte Dach und Säulen

Wechselvoll ist die Geschichte des Parthenons von Athen. Als die Antike ihren Glanz verlor, wurde das Bauwerk einige Zeit als christliche Kirche und später auch als Moschee genutzt. Nach dem Einfall der Osmanen verkam der heilige Ort der Griechen zu einem Waffenlager. Und genau das wurde dem Parthenon schließlich zum Verhängnis. Während der Belagerung der Osmanen durch die Venezier explodierte 1687 in der Akropolis die dort gelagerte Munition und zerstörte neben dem Dach auch noch sieben Säulen. Einst war die antike Kultstätte mit zahlreichen Statuen und Reliefs bestückt. Einige wenige sind im Athener Akropolis Museum zu sehen, sehr viel mehr im British Museum in London.

 


Tempel des Hephaistos

Der Tempel des Hephaistos, auch Hephaisteion genannt, war Hephaistos, dem Gott der Schmiedekunst gewidmet. In dieser Gegend hatten sich zur Bauzeit, Mitte des 5. Jahrhunderts vor Christus, viele Metall verarbeitende Handwerker und Künstler angesiedelt.

Lage des Tempels

Auf dem Weg zur Akropolis, die jeder Athen-Besucher aufsuchen wird, befindet sich der Tempel. Er liegt auf einem kleinen Hügel in einer schönen Parkanlage auf der Agora, dem früheren Marktplatz, im Athener Zentrum. Eine Besichtigung ist nur von außen möglich, trotzdem ist dieses Stück lebende Geschichte einen Besuch wert.

Das Hephaisteion gilt als der besterhaltene Tempel. Hier muss sich der Besucher nicht alles nur vorstellen, er kann es auch sehen. Der Tempel ist von beeindruckender Größe. Die Länge beträgt mehr als 31 Meter, die Breite mehr als 13 Meter. Es sind hier noch alle Säulen erhalten und vermittelt einen besonders deutlichen Eindruck von den antiken Tempeln Griechenlands. Der Tempel des Hephaistos ist im dorischen Stil erbaut, zu einem großen Teil aus pantelischem Marmor. Dieser Marmor stammt aus dem Pentelikon-Massiv am Stadtrand von Athen.

Interessant ist, dass in einem dorischen Tempel ionische Friese zu sehen sind. Leider sind sie nur noch teilweise erhalten. Reste von Giebelfiguren wurden bei Grabungen im 20. Jahrhundert gefunden.

Der Tempel war nicht immer Tempel. Etwa im Jahr 450 nach Christus wurde er zur St.Georgs-Kirche umgebaut. Während der osmanischen Herrschaft in Griechenland war hier die wichtigste griechisch-orthodoxe Kirche Athens.

Der Tempel des Hephaistos wurde auch Theseion genannt, weil man in der byzantinischen Zeit vermutete, die Gebeine des Theseus wären hier begraben. In Wien gibt es eine verkleinerte Nachbildung des Tempels des Hephaistos, der Theseustempel im Volksgarten.


Der Strand von Elafonissi

Elafonissi - diese zehn Buchstaben stehen nicht nur für das ungetrübte Urlaubsglück, sondern auch für ein wunderbares blaues Wasser und für einen ungewöhnlich romantischen Strand in der Farbe Rosa. Zweifellos ist dies eine Perle unter den Stränden Kretas. Wer von Elafonissi als Insel spricht, der muss wissen, dass dieses Eiland nur ein paar Meter von Kreta getrennt ist. Das Mittelmeer reicht den Urlaubern hier lediglich bis zum Knie und tagtäglich passieren in der Hauptsaison Tausende diese Meerenge.

Die Heimat bedrohter Meeresschildkröten

Und sie werden dann belohnt mit paradiesischen Bedingungen und einem Sandstrand, der den Vergleich mit der Karibik nicht scheut. Elafonissi misst in seiner längsten Ausdehnung gerade einmal 1300 Meter und ist vierhundert Meter breit. Die gesamt Insel-Landschaft steht unter einem intensiven Naturschutz, denn dies ist auch die Heimat der vom Aussterben bedrohten Salzwasserschildkröten mit dem lateinischen Namen Caretta Caretta. Das Strandleben ist insbesondere bei Familien sehr beliebt, denn die Kinder können hier im seichten Meer gefahrlos im warmen Wasser plantschen. In manchen Bereichen ähnelt Elafonissi einer großen Lagune mit einem schwachen Wellengang.

Erinnerung an eine Schiffs-Katastrophe

Wer sich zur Insel Elafonissi begibt, der sollte Getränke im Badegepäck haben, denn hier gibt es keinen Kiosk. Etliche Pfade führen über dieses kaum bewohnte Areal. Ein Holzkreuz und ein Leuchtturm erinnern am Strand an eine Schiffs-Katastrophe. Im Jahr 1907 sank vor Elafonissi das Passagierschiff "Imperatrix", wobei vierzig Passagiere ihr Leben verloren. Es gibt außerdem eine kleine Kapelle, die das Gedächtnis an ein Massaker im Jahr 1928 wachhalten soll. Es heißt, dass damals zahlreiche Griechen durch türkische Invasoren ermordet wurden. Rosarot sind die Muscheln, die dem Sand seine besondere Färbung verleihen. Ein dem Strand vorgelagertes Riff ist das Eldorado für Urlauber, die gern tauchen oder schnorcheln. Auf Elafonissi können Liegestühle und Sonnenschirme geliehen werden. Und es gibt auch ein paar chemische Toiletten.


Heraklion - Archäologisches Museum

Bei einem Urlaub auf der griechischen Insel Kreta oder einer Studienreise sollte der Besuch des archäologischen Museums in Heraklion nicht fehlen. Hier findet man die bedeutendste Sammlung der Antike nach dem Athener Nationalmuseum. Sieben Jahre wurde das Museum renoviert, seit Mai 2014 sind in den modernst eingerichteten und klimatisierten Räumen wieder beeindruckende, alte Sammlungen zu sehen. Alle Gegenstände sind in Englisch beschriftet.

Lohnt sich ein Besuch des Archäologischen Museums in Heraklion?

Jeder geschichtsinteressierte Reisende kann sich dieses Museum nicht entgehen lassen. Die hier dargebotenen Gegenstände sind absolut sehenswert. Eigentlich ist es kaum möglich, alles bei einem einzigen Besuch zu entdecken.

Aus welcher Zeit stammen die Ausstellungsstücke?

Die minoische Kultur wird hier dem Besucher nähergebracht. Die bronzezeitliche Kultur Kretas ist nach König Minos benannt. Die Zeit der Minoer war die Zeit der ersten Hochkultur Europas. Die bei Ausgrabungen gefundenen antiken Gegenstände stammen aus der Zeit vom 7. Jahrtausend vor Christus bis zum 4. Jahrhundert nach Christus. Bronzen, Keramiken, Schmuck, Kleinkunst, Amphoren und wunderschöne Wandmalereien sind unter anderem zu sehen. Das bekannteste Ausstellungsstück ist ein Diskos, bei dem es sich um den Diskus des Phaistos handeln soll.

Ideal in Verbindung mit dem Palast von Knossos.

Knossos ist der Hauptpalast auf Kreta und es ist unbedingt empfehlenswert auch diesen minoischen Palast zu besuchen. Der Palast mit den zahlreichen Sälen ist mit dem Europäischen Kulturerbe Siegel ausgezeichnet.

Es ist günstig, das mehrere Tage gültige Kombi-Ticket für das Museum und den Palast von Knossos zu erwerben. Diese Sehenswürdigkeiten sind täglich geöffnet.

 


Theater von Epidauros

 

Manche Urlauber auf der Halbinsel Peloponnes kennen das Theater von Epidauros schon und kommen trotzdem wieder, weil sie so fasziniert davon waren. Zumindest einmal sollte man dieses bestens erhaltene Theater gesehen haben, wenn man diese Gegend von Griechenland bereist. Das Theater Epidauros liegt etwa 65 Kilometer von Athen entfernt und es ist das größte und beeindruckendste Theater Griechenlands.

Die Akustik ist einmalig.

Bis in die letzte der 55 halbkreisförmig angeordneten Sitzreihen kann man verstehen, wenn jemand unten spricht, eine Münze fallen lässt usw. Immer wieder versuchen sich Besucher mit Gesangsdarbietungen. Die umwerfende Akustik bleibt allen in Erinnerung und dafür ist das Amphitheater weltweit bekannt und berühmt. Von den obersten Sitzreihen aus kann eine tolle Aussicht genossen werden.

Diese im 4. Jahrhundert vor Christus errichtete imposante, antike Anlage ist bestens erhalten. Die gesamte Stätte ist seit 1988 UNESCO Weltkulturerbe.

In den Sommermonaten als Theater genutzt.

Das Theater Epidauros wird im Juli und August für Musikfestspiele "Greek Festival" genutzt. Wer es schafft, dafür Karten zu bekommen, spricht von einer atemberaubenden Atmosphäre bei der abendlichen Theateraufführung.

Gott Asklepios

Nicht nur das Amphitheater ist sehenswert und interessant, auch das dazugehörige Asklepios Museum ist eine Besichtigung wert. Die Anlage war als Heilstätte des Gottes Asklepios bekannt. Asklepios war der griechische Gott der Heilkunst und in der Antike sind viele Menschen von weit her angereist, um Heilung zu erfahren. An den ausgestellten medizinischen Werkzeugen und Geräten aus Bronze ist sichtbar, wie fortgeschritten die Medizin schon damals in Griechenland war. Es gibt viele interessante Exponate, Statuen usw. zu besichtigen und lässt den Besucher in das Leben vor 2.000 Jahren eintauchen.

Beste Zeit für einen Besuch

Wenn es möglich ist, sollte ein Besuch in den frühen Morgenstunden stattfinden. Es ist nicht so heiß wie tagsüber und es ist auch möglich, dem Ansturm von Besuchern aus aller Welt auszuweichen. In den umliegenden Orangenhainen und Pinienwäldern kann man den Schatten genießen.

 


Kastellorizo

Bild: Hafen von Kastellorizo

Kastellorizo ist eine griechische Insel und Gemeinde im südöstlichen Mittelmeer. Sie liegt etwa 2 Kilometer vor der Südküste der Türkei, etwa 570 km südöstlich von Athen und 125 km östlich von Rhodos und ist auch Teil der regionalen Einheit von Rhodos. Die zu Griechenland gehörende Insel ist in den letzten Jahren bei Touristen populär geworden, die nach einem abgelegenen Ort für schöne Strandurlaube suchen, auch dank des Oscar-prämierten Films „Mediterraneo“ von Gabriele Salvatores, der während des Zweiten Weltkriegs auf dieser Insel spielt.

Einladende Bucht und romantische Stadthäuser

Kastellorizo wird auch Megesti genannt und liegt im östlichen Mittelmeer und ist die östlichste griechische Insel. Sie ist sechs Kilometer lang und drei Kilometer breit und hat eine Fläche von 9,2 Quadratkilometern. Die Insel, die eine dreieckige Form hat, verfügt über drei Kaps: Agios Stefanos im Norden), Nifti im Osten und Pounenti im Südwesten. Zwischen den ersten beiden Kaps befindet sich eine breite und einladende Bucht, in der man den Haupthafen und die einzige Stadt auf der Insel findet. Die Stadthäuser sind schmal und durch Fenster und Holzbalkone des anatolischen Stils gekennzeichnet. Hinter der Uferpromenade sind viele Häuser allerdings noch in einem ruinösen Zustand. Am Eingang des Hafens, auf der Ostseite, stehen die einstöckigen Überreste des ehemaligen italienischen Regierungshauses, des „Palazzina della delegazione“, das 1926 von dem italienischen Architekten Florestano Di Fausto errichtet wurde. Dieser Architekt hat damals viele der wichtigsten Gebäude in Rhodos erbaut. In der Nähe befindet sich auch die alte, osmanische Moschee, aus dem 18. Jahrhundert, die seit 2007 restauriert und als Museum neu eröffnet wurde. Hier beginnt der Stadtkai, der an allen drei Hafen-Seiten verläuft. Der zentrale Platz – Platja Ethelondon Kastellórizou – liegt in der Mitte der Ostseite, in der Nähe des Schiffsdocks. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens hat man einen sehr hübschen Blick auf Pera Meria, den westlichen Kai, und auf die Klöster von Profitis Ilías und Agia Triadha, die ehemalige Militärbasis.


Milos

landschaftliches Juwel der Kykladen

Bild: Milos Griechenland Basalt

Mit der Insel Milos in der südlichen Ägäis verbinden Archäologen auf der ganzen Welt die "Venus von Milo", die römische Göttin der Liebe, des Verlangens und der Schönheit. Doch weil eben jene Venus von dem Bauern Georgios Kentrotas am 8. April 1820 auf dieser Kykladeninsel entdeckt wurde, ist die Statue wohl getreu der griechischen Mythologie als Aphrodite zuzuordnen. Das Original der Skulptur aus Marmor ist im Pariser Louvre zu bewundern. Sie ist 202 Zentimeter hoch und eines der schönsten Zeugnisse der hellenistischen Kunst. Eine Tafel am Feldweg zum Ancient Theatre auf Milos markiert den Fundort, und eine Replik wird im archäologischen Museum der Insel ausgestellt.

Siebzig Strände und viele Museen

Nach der Anreise ab Athen mit dem Flugzeug oder mit der Fähre ab Piräus erwartet Reisende eine Insel der Farben. Über siebzig Strände zieren die schöne Insel mit ihrem kristallklaren Wasser und dem feinen Sand zwischen karstigen und farbigen Klippen. Milos ist vulkanischen Ursprungs und hebt sich auch deshalb von einigen ihrer Nachbarn auf den Kykladen ab. Fünftausend Einwohner wohnen hier und die kleinen Ortschaften heißen Plaka, Adamas, Polonia und Tripiti. Die Insel bietet eine interessante Mixtur aus Abgeschiedenheit und Kultur. Milos ziert sich mit etlichen Museen, von denen das Heimatmuseum, das Kirchenmuseum und das Kriegsmuseum herausragen.

Zu den Katakomben von Tripiti

Im Mittelalter war Milos ein bevorzugter Ankerplatz der Piraten. Sie ließen sich in Kleftiko, Papafragas und Katergo nieder. Zumeist in Höhlen, die noch heute besichtigt werden können. Die Insel der Aphrodite erfreut die Besucher mit zahlreichen landschaftlichen Juwelen und mit den bunten Booten im Hafen von Adamas und den Syrmata, den Häusern der Fischer. Prähistorisch gibt sich der Ort Filakopi mit seinen archäologischen Ausgrabungen. Sie zählen zu den Höhepunkten eines Aufenthalts auf Milos. Die Katakomben stammen aus frühchristlicher Zeit und dienten einst als Friedhof. Im Bergbaumuseum wird die Geschichte der Insel aufgezeigt und überzeugt mit seiner umfangreichen Sammlung jener Mineralien, die im Laufe der Zeit auf Milos gefunden wurden. Mit einem Boot gelangt man zu einer verlassenen Schwefelmine.

 


Parga

Wo liegt Parga?

Parga, die geschichtsträchtige Stadt mit antikem Ursprung, untermalt die zahllosen Gesichter des westlichen Griechenlands. Inmitten gewaltiger Berge, umgeben von klaren Flüssen, dichten Wäldern und zerklüfteten Felsen bereichert das malerische Städtchen das Festland der griechischen Westküste. Grüne Olivenhaine und silbrig schimmernde Steilklippen umrahmen halbkreisförmig einen außergewöhnlich schönen Sandstrand mit einer paradiesischen Bucht. Hoch über der Stadt thront die venezianische Festung. Unweit liegen die Inseln Paxos und Andipaxos - auch die Südspitze Korfus ist erkennbar. In der Region Epirus, an der Küste, gewährt Parga großartige Einblicke in eine wechselvolle Geschichte von Griechenland.

Parga – die Braut des Ionischen Meeres

Errichtet von Normannen, zerstört von Osmanen und von Venezianern wieder aufgebaut – Parga wurde über Jahrhunderte von Osmanen, Venezianern, Italienern und Engländern besetzt. Die günstige geografische Lage bestimmte den Ort zum beliebten Ziel von Angriffen. Mittelalterliche Festungsmauern geben heute Zeugnis über eine bewegende Zeit. Errichtet wurde die Festung im 14. Jahrhundert von den Normannen. Ihre endgültige Form und Architektur erhält die Burg im Jahre 1792 unter venezianischer Herrschaft. Zu einer gewaltigen Festung umgebaut, blieb sie bis 1819 uneinnehmbar. Von der Burgruine bietet sich ein herrlicher Ausblick über die Stadt und über die Küste mit ihren Buchten und vorgelagerten Inseln. Die Burg, traditionelle Gebäude, idyllische Gassen und wunderschöne Strände verleihen Parga einen ganz besonderen Charme und bieten Besuchern einige Sehenswürdigkeiten.

Aktivitäten rund um die malerische Hafenstadt

Am Fuße des Epirus Gebirges zählt Parga zu den schönsten Urlaubsorten Griechenlands. Das liebenswerte Städtchen lockt mit einer zauberhaften Strandpromenade, gesäumt von unzähligen Tavernen. Bunte Hausfassaden laden zum Bummeln ein.Kleine bunte Boote und die größeren Ausflugsschiffe aus Korfu sorgen für reges Treiben am Hafen. Zum Ende der Hafenpromenade schließen sich romantische Winkel als auch ein beeindruckendes Labyrinth enger Gassen an. Bei einem Bummel schweifen die Blicke auf wunderschöne Strandbuchten. Beliebt ist ein Ausflug zum Valtos-Strand mit herrlichem Blick auf die Festung. Kristallklares Wasser lädt zum Baden ein. Darüber hinaus bietet dieser Küstenbereich eine große Auswahl an Wassersportmöglichkeiten. Das bergige Umland von Parga bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Keine Hotelburgen, kein Massentourismus – Parga ist ein gemütlicher Urlaubsort, der seine Ursprünglichkeit bewahrt.

 


Samos

Bild: Samos Griechenland

Natur, Kultur und Badevergnügen

Die grüne Insel Samos liegt im Osten der Ägäis und gehört zu den schönsten Inseln Griechenlands. Pinienwälder, Olivenhaine, Zitronenbäume und Weinreben bieten eine zauberhafte grüne Landschaft. Gut erhaltene Bauwerke der Antike und Dörfer mit einer beeindruckenden Geschichte und Atmosphäre lassen den Besucher einen unvergesslichen Urlaub verbringen. Traumhafte Strände mit glasklarem Wasser, eine bezaubernde Flora und der berühmte Wein von Samos ziehen zu jeder Jahreszeit Besucher in ihren Bann. Aufgrund einer guten Infrastruktur und interessanten Ausflugsmöglichkeiten ist Samos sowohl für individuelle Touren als auch für Studienreisen ein beliebtes Reiseziel.

Ortschaften

Die Besichtigung des Archäologischen Museums in Vathy, der Inselhauptstadt, zählt zu den Höhepunkten einer Reise nach Samos. Das berühmteste Ausstellungsstück ist der Kouros von Samos, der größte erhaltene Kouros Griechenlands. Empfehlenswert ist ebenso ein Besuch des Byzantinischen Museums und des Weinmuseums in Vathy.

Insel des Pythagoras

Die alte Hauptstadt der Insel Pythagorion ist nach dem berühmten griechischen Mathematiker Pythagoras, der auf Samos lebte, benannt. Die Pythagoras-Höhle, die Burg der Stadt und die Mauer des Polykrates sind wichtige Sehenswürdigkeiten.

Der Tempel der Hera, Heraion genannt, befindet sich an der Südküste der Insel und gehört zu den Denkmälern des Weltkulturerbes der UNESCO. Fundstücke aus dieser Gegend sind im Archäologischen Museum in Vathy zu besichtigen. Jährlich findet hier im Sommer das Heraia-Pythagoria-Festival statt.

Der Tunnel des Eupalinos ist eine Wasserleitung aus dem 6. Jahrhundert v.Chr. und zählt zu den größten technischen Bauwerken der Antike.

Wandern

Samos ist besonders für Wanderfreunde ein Paradies. Gut ausgeschilderte Wanderwege führen durch eine einzigartige Landschaft, die besonders für ihre Orchideenvielfalt berühmt ist. Die Wege führen an Küsten entlang und begeben sich immer wieder ins Inselinnere. Die Dörfer Vourliotes und Manolates mit ihren Weinbergen oder auch die riesigen Kastanienbäume im Nordosten der Insel gehören zu den beliebtesten Wanderzielen.


Thessaloniki

Bild: Thessaloniki Griechenland

Als zweitgrößte Stadt Griechenlands ist Thessaloniki ein Reiseziel mit interessanter Geschichte. Dies spiegelt sich auch in den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt wider. Heute präsentiert sich Thessaloniki als lebhafte Universitäts-, Kultur- und Hafenstadt, sodass die Stadt in Zentralmakedonien ein ideales Ziel für eine abwechslungsreiche Studienreise ist.

Stadt mit makedonischen Wurzeln und langer lebendiger Geschichte

Thessaloniki begeistert mit Sehenswürdigkeiten aus unterschiedlichsten Epochen. Die Wurzeln der Stadt liegen im Jahr 315 v. Chr. als der makedonische König Kassandros die Stadt gründete und nach seiner Frau Thessalonikē benannte. Ab 168 v. Chr. übernahmen die Römer die Herrschaft über die Stadt und hinterließen zahlreiche Spuren, denn Kaiser Galerius errichtete in der Stadt seine Residenz und stattete diese mit Bauwerken wie dem Hippodrom, dem Galieriusbogen der Rotunde und vielen mehr aus. Im Jahr 560 fiel die Stadt unter byzantinische Herrschaft. Aus dieser Epoche stammt unter anderem die beeindruckende Stadtmauer Thessalonikis. Es folge im Jahr 1430 die Herrschaft der Osmanen, die ebenfalls das Stadtbild mit zahlreichen Bauwerken prägten und die Stadt zum Handelszentrum avancieren ließen. Aufgrund ihrer langen Geschichte wurde die Stadt bereits in der Bibel erwähnt.

Makedoniens kulturelles Zentrum entdecken

Als kulturelles Zentrum Makedoniens wird Thessaloniki durchaus geschätzt und dennoch von vielen Reisenden auch unterschätzt. Historische Bauwerke wie der „Weiße Turm“ prägen das Stadtbild ebenso wie die zahlreichen Museen und kulturellen Einrichtungen. Grundsätzlich ist die Stadt ein reich gefülltes Füllhorn für Geschichtsinteressierte und Kulturliebhaber. Zum Pflichtprogramm für Besucher der Stadt gehört mit Sicherheit ein Besuch des staatlichen Museums für zeitgenössische Kunst im Lazaristen-Kloster. Mindestens ebenso interessant ist die städtische Pinakothek mit ihrer umfangreichen Sammlung an moderner Kunst. Doch letztlich sind es die kulturelle Vielfalt und die besondere Atmosphäre der Stadt, die begeistern. Thessaloniki ist jedoch nicht nur optisch ein Genuss, sondern die Restaurants der Stadt überzeugen auch kulinarisch mit ihren authentischen Angeboten


Aliki

Auf der griechischen Insel Thasos, die als die „grüne Insel“ bekannt ist, können sich Reisende von der sagenhaft schönen Flora und Fauna der Insel begeistern lassen. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die Halbinsel Aliki an der Südostküste von Thasos.

Marmorsteinbruch und heilige Stätten

Landschaftlich attraktiv ist die Halbinsel Aliki in jedem Fall einen Besuch wert. Doch auch im Rahmen einer Studienreise ist Aliki interessant. Auf der Halbinsel wurde der berühmte Marmor der Insel abgebaut. Von der Südostseite bis zur Südspitze prägen große Marmorsteinbrüche die Halbinsel. Doch die Halbinsel ist auch für ihre heiligen Stätten bekannt, denn neben einem frühchristlichen Basilikenensemble fand sich in der östlichen Bucht auch ein archaisches Heiligtum, welches Apoll geweiht war. Das Heiligtum diente als Opferstätte und bot den Gläubigen auch Unterkunft. Dank der 1887 begonnen Ausgrabungen der Heiligtümer auf Aliki lassen sich die Ausmaße und die Bedeutung der heiligen Stätten heute gut nachvollziehen und Besucher erhalten einen interessanten Einblick in die bewegte Geschichte der Insel Thasos. Ein ausgeschilderter Rundweg lädt zu Wanderungen zu diesen Sehenswürdigkeiten ein.

Delfinwatching auf Aliki

Während eines Ausflugs auf die Halbinsel Aliki lohnt es sich Zeit einzuplanen, um sich am Strand eine kleine Auszeit zu nehmen. Schließlich gibt es hier zwei wunderschöne Strände. Vor der Küste tummeln sich zahlreiche Delfine, die vom Strand aus beobachtet werden können. Im Schatten der Pinienwälder ist es ein Genuss den Blick aufs Meer schweifen zu lassen und den Delfinen bei ihrem Spiel zuzusehen.

 


Sehenwerte Städte in Griechenland bereisen

Hier finden Sie Studienreisen und Rundreisen durch die Metropolen des Landes Griechenland

Athen

Besuchen Sie Athen, die bevölkerungsreichste und flächengrösste Stadt Griechenlands. Diese Rundreise führt Sie durch eine der meistbesuchten Metropolen des Kontinents. Zu den Sehenswürdigkeiten dieser Studienreise nach Athen zählen die weltberühmte Akropolis von Athen, der Tempel des Zeus, die byzantinische Kapnikarea Kirche, die Römische Agora mit dem Turm der Winde, die antike Stadtmauer Kerameikos, das Dionysos Theater, das Kallimarmaro Stadion, wo die meisten Wettkämpfe der Olympischen Spiele stattgefunden haben, der Monastiraki Platz, der Hafen Piräus, und nicht zuletzt die malerische Plaka, die im 19. Jh. entstandene Altstadt des neuen Athens. Geniessen Sie eine Athen Städtereise!
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